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Recht


Überfall auf Poker-Turnier in Berlin weitgehend geklärt

Berlin - Der spektakuläre Überfall auf ein internationales Poker-Turnier in Berlin ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft weitgehend geklärt. Ein 21-Jähriger habe sich gestellt und sei festgenommen worden.

zel / Quelle: sda / Mittwoch, 17. März 2010 / 15:30 h

Die drei anderen Verdächtigen seien namentlich bekannt, sagte Oberstaatsanwalt Sjors Kamstra bei einer Medienkonferenz in Berlin. Der 21-Jährige habe seine Komplizen benannt. Die drei Männer im Alter von 19 und 20 Jahren seien aber direkt nach der Tat untergetaucht. Die vier sollen am 6. März bei dem Raubüberfall im Luxushotel Grand Hyatt am Potsdamer Platz im Zentrum Berlins knapp 242'000 Euro erbeutet haben. Die Täter wurden von Videokameras gefilmt und hinterliessen zahlreiche Spuren. Jeder Räuber habe nach dem Überfall seinen Anteil an sich genommen, hiess es. Die gesamte Summe konnte deshalb noch nicht sichergestellt werden.



Die drei anderen Verdächtigen seien namentlich bekannt, sagte Oberstaatsanwalt Sjors Kamstra bei einer Medienkonferenz in Berlin. Der 21-Jährige habe seine Komplizen benannt. (Symbolbild) /

Angaben, wo sich die drei Gesuchten aufhalten könnten, wurden nicht gemacht.

Sich gestellt

Der 21-Jährige hatte sich am Montagabend in Begleitung seines Anwaltes gestellt. Der Mann habe zunächst seine eigene Beteiligung gestanden und später nach intensiver Befragung auch die Namen seiner Mittäter genannt, sagte Kamstra.

Bereits früher schon kriminell

Die Täter seien schon vor dem Überfall kriminell gewesen. Unter anderem gingen Diebstähle, Raub und Körperverletzungen auf ihr Konto. Der Festgenommene war während des Überfalls von einem Wachmann zeitweise in den Schwitzkasten genommen worden. Ein Komplize konnte ihn zwar wieder wieder befreien, aber ein Foto des Maskierten mit deutlich sichtbaren Augen ging durch die Presse. Der Berliner Polizeipräsident hatte vor diesem Hintergrund eine schnelle Aufklärung in Aussicht gestellt.

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