Nachrichten.ch





Mittwoch, 8. Februar 2012
VADIAN.NET, St.Gallen



Inland

Schweiz soll Dachorganisation für Muslime fördern Bern - Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sieht in der Schweiz eine Zunahme der Diskriminierung von Muslimen. Sie empfiehlt der Schweiz deshalb in einem Bericht, die Bildung einer Dachorganisation für Muslime zu fördern. Fortsetzung


Wirtschaft

BKW streicht 225 Stellen Bern - Der Berner Energiekonzern BKW hat am Mittwoch konkretere Zahlen zum geplanten Stellenabbau bekannt gegeben. Wegfallen werden insgesamt 225 Arbeitsplätze. Betroffen sind alle Konzernbereiche und die Tochtergesellschaften. Fortsetzung


Ausland

Argentinien droht Grossbritannien mit UNO Buenos Aires - Argentinien will wegen des anhaltenden Konflikts mit Grossbritannien um die Falkland-Inseln die UNO einschalten. Präsidentin Cristina Kirchner sagte, sie werde vor dem UNO-Sicherheitsrat und der Vollversammlung Beschwerde gegen die britische «Militarisierung» einlegen. Fortsetzung


Sport

Montreal und Islanders zittern sich zum Sieg Überzeit hatten die Schweizer Cracks in der NHL zu verrichten. Yannick Weber, Mark Streit, Nino Niederreiter und Roman Josi mussten mit ihren Teams in den Shutout. Nur für Josi endete dieses negativ. Fortsetzung



Nachrichten.ch

Aktuell

Forum


Inland

Bündner Regierung lehnt Zweitwohnungsinitiative vehement ab

Auf Schweizer Strassen wird es immer enger

Whistleblower müssen besser geschützt werden

La Chaux-de-Fonds stimmt Geländeverkauf an Cartier zu

Wirtschaft

Temenos und Misys sind im Grundsatz einig

Deutschlands Exporte boomen weiter

Mehr Arbeitslose in der Schweiz

Syngenta legt 2011 kräftig zu

Ausland

Gewerkschaften streiken in Israel für mehr Lohn

Polizisten halten Regionalparlament in Brasilien besetzt

Obama testet Marshmallow-Kanone

Spanier demonstrieren gegen Sparkurs

Sport

New York als «Big Blue Apple»

Djourou bleibt ein «Gunner»

Lausanne gewinnt in Langenthal

Das Märchen ist zu Ende: Dortmund zu stark für Kiel

Kultur

3D-Trailer von «Amazing Spider-Man» feiert Premiere

Freizeitparks retten Walt Disneys Quartalszahlen

Angehört: Burnt Friedman «Bokoboko»

Rock-Band «America» mit Hollywood-Stern geehrt

Kommunikation

Polaroid bringt Kamerahandy mit 16 Megapixel

Samsung Galaxy S2 Android-Update verfügbar

Smartphone-Handschuhe halten -7 Grad nicht aus

Facebook ändert Datenschutz-Richtlinie

Boulevard

Gewinnzahlen vom 7. Februar

Kein Ende der Kältewelle in Sicht

Anne Hathaway bekam das Lächeln nicht mehr vom Gesicht

Die Fünfziger sind ein scharfes Alter

Wissen

Memristoren: Computerbauteile imitieren Synapsen

Schweiz bei der Innovation europäisch weiterhin top

Schwerer Vitamin-D-Mangel bei Senioren

Schule ist beste Medizin für Flüchtlinge

Wetter


Kolumne


Internes

Impressum


Werbung


Publireportagen


Newsfeed


Die veröffentlichten Inhalte sind ausschliesslich zum persönlichen Gebrauch bestimmt. Die Vervielfältigung, Publikation oder Speicherung in Datenbanken, jegliche kommerzielle Nutzung sowie die Weitergabe an Dritte sind nicht gestattet.

Nachrichten.ch (c) Copyright 2012 by news.ch / VADIAN.NET AG

Santorum triumphiert in drei Staaten

Minneapolis - Bei den Vorwahlen der Republikaner in den USA hat am Dienstag ein Aussenseiter gleich dreimal triumphiert. Der ehemalige Senator von Pennsylvania, Rick Santorum, siegte in den US-Staaten Minnesota und Colorado.

bg / Quelle: sda / Mittwoch, 8. Februar 2012 / 07:09 h

Zuvor entschied der erzkonservative Katholik bereits die Abstimmung in Missouri für sich. Dort war das Ergebnis allerdings nicht bindend, die Delegierten für den Parteitag der Republikaner werden erst im kommenden Monat bei einem sogenannten Caucus bestimmt. «Der Konservativismus lebt und ist guter Dinge», rief Santorum seinen Anhängern am Abend zu. Mit seinem dreifachen Sieg setzte der Aussenseiter den Favoriten Mitt Romney unter Druck. Erzkonservative Republikaner beäugen den ehemaligen Gouverneur von Massachusetts nach wie vor mit Argwohn, weil er früher moderate Ansichten zu Abtreibung und Homosexuellenrechten vertrat. Santorum präsentiert sich dagegen als Hardliner. Zuletzt hatte Romney die Vorwahlen in dem bevölkerungsreichen Staat Florida gewonnen. Für Santorum waren die Siege am Dienstag die ersten, seitdem er sich Anfang Januar in Iowa mit nur wenigen Stimmen Vorsprung durchgesetzt hatte. In Colorado erklärte der örtliche Parteivorsitzende Ryan Call Santorum zum Sieger der Vorwahlen.

«Konservative Alternative»

Nach der Auszählung von 79 Prozent der Wahlbezirke lag der ultrakonservative Kandidat mit 38 Prozent der Stimmen knapp vor Romney mit 35 Prozent. Bei seiner Siegesrede richtete sich Santorum allerdings nicht gegen seinen innerparteilichen Konkurrenten Romney, sondern gegen US-Präsident Barack Obama. «Ich bin nicht die konservative Alternative zu Mitt Romney, ich bin die konservative Alternative zu Barack Obama», rief Santorum. Nach der Auszählung von 83 Prozent der Wahlbezirke in Minnesota erhielt Santorum 45 Prozent der Stimmen, der texanische Abgeordnete Ron Paul 27 Prozent, Romney 17 Prozent und der ehemalige Präsident des US-Repräsentantenhauses, Newt Gingrich, elf Prozent. In Missouri konnte sich Santorum sogar mit 55 Prozent der Stimmen gegen Romney durchsetzen, auf den 25 Prozent entfielen. Sein Sieg in Minnesota brachte Santorum weitere 13 Delegierte für den Parteitag der Republikaner im August ein, auf dem der Präsidentschaftskandidat der Republikaner bestimmt wird.

Romney weiter in Führung

Derzeit verfügt Romney über 101 Delegierte, Gingrich über 32, Santorum über 30 und Paul über neun. Für die Nominierung als Präsidentschaftskandidat sind die Stimmen von 1144 Delegierten notwendig.

In Verbindung stehende Artikel




Mitt Romney gewinnt Vorwahl in Nevada klar





Romney zeigt sich siegessicher





Romney distanziert Gingrich klar


nachrichten.ch 1

leasing.ch hilft bei der Finanzierung Ihres neuen Autos «Woher bekomme ich das Geld für mein neues Auto?» Viele denken da traditionell eher an ein Leasing ohne die Vorteile von einem Privatkredit richtig zu kennen. leasing.ch zeigt objektiv und kompetent Alternativen bei der Fahrzeugfinanzierung. Fortsetzung



Boulevard

Staatsanwältin wegen fahrlässiger Tötung angeklagt Aarau - Der Aargauer Regierungsrat hat eine ausserkantonale Staatsanwältin eingesetzt, die einen Autounfall untersuchen soll, in den eine Staatsanwältin verwickelt war. Mit der Untersuchung wurde Sara Schödler von der Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland beauftragt. Fortsetzung


Kultur

Stadt Luzern will die Wogen um «Fasnachts-Tatort» glätten Luzern - Die aufregendste Jahreszeit für die Luzerner ist noch aufregender geworden. Bei der neusten «Tatort»-Produktion würden Luzern und die Fasnacht verunglimpft, war in den Medien zu erfahren. Am Dienstag versandten die Beteiligten ein Beruhigungs-Communiqué. Fortsetzung



Nahost

Ban Ki Moon dringt auf Nahost-Dialog New York - Nach der Einigung auf die Bildung einer palästinensischen Übergangsregierung hat UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon Palästinenserpräsident Mahmud Abbas aufgerufen, den Dialog mit Israel fortzusetzen. Fortsetzung


Kommunikation

Zehn Tipps für die sichere Smartphone-Nutzung Jeder vierte Verbraucher surft mobil im Internet. Und jeder vierte Nutzer sorgt sich um die Sicherheit seines Smartphones. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Forsa-Umfrage, die heute das deutsche Bundesverbraucherministerium anlässlich des Safer Internet Day veröffentlichte. Befragt wurden von 31. Januar bis 2. Februar 1 003 deutsche Bürger ab 14 Jahren. Fortsetzung



Dschungelbuch

Orbanisierung Europas? Ungarns Premier Orban ist seit Monaten daran, seinem Land in eine autoritäre Staatsform überzustülpen. Die Medien sind schon länger staatsparteiisch infiziert, die kritischen Journalisten alle entlassen, die Staatsmedien voll im Griff rechtsautoritärer Logiken, die Bildung umgekrempelt, die Förderung des Antisemitismus in einer jenseitigen Rhetorik schon fast Alltag. Fortsetzung


Etschmayer

Der Held von Giglio Vermutlich erwarten Sie, dass hier nun der Fregattenkapitän Gregorio de Falco gelobt wird, dafür, dass er den armen, bedauerlichen, wegen der Schlagseite in eines der eigenen Rettungsboote gefallenen Kapitän Francesco Schettino zusammengestaucht und zur Rückkehr auf sein Schiff «Costa Concordia» aufgefordert hat. Doch solch sozialistische Polemiken werden Sie hier nicht lesen - nein! Fortsetzung




nachrichten.ch 2

Endlich: SMS versenden mit Outlook 2007/2010 St. Gallen - Das mühsame Getippe ist vorbei. Als erster Schweizer Anbieter stellt ASPSMS.COM eine Anbindung an den Mobile Service von Microsofts Outlook 2007/2010 zur Verfügung. Ohne zusätzliche Software können SMS bequem via Outlook 2007/2010 versendet werden – und das auch noch günstiger als mit dem Handy. Fortsetzung

 Kommentare lesen (35677 Beiträge) 
· Sehr gut!zombie1969heute 10:28
· Integrationstiergestern 22:49
· warum ist es so still um...louisbergmanngestern 20:50
· Der Lauf der ZeitMidasgestern 17:49
· Recht auf DummheitMidasgestern 17:41
· Nur eine schwache...Pacinogestern 15:09
· Sehr gut!zombie1969gestern 14:22
· Gleichgültigkeit ?Fritzligestern 13:09
· Und an wen...zombie1969gestern 09:15
· Flussdichtekeinschafgestern 05:26
· Keinen Einwand, im PrinzipStesonMo, 06.02.12 22:01
· äääähhhhh?FritzliMo, 06.02.12 20:26
· äääähhhStesonMo, 06.02.12 18:43
· Ja stimmtMidasMo, 06.02.12 18:43
· Ich muss Ihr recht gebenStesonMo, 06.02.12 18:27
· QuatschMartinMo, 06.02.12 18:16
· Zensur - Sinnlos!zombie1969Mo, 06.02.12 16:23
· Grosser FehlerJasonBondMo, 06.02.12 15:46
· Kann ein Präsident so...FritzliMo, 06.02.12 14:46
· Die Banken erledigen...FritzliMo, 06.02.12 14:35
» 35657 weitere Beiträge
» Mitreden



nachrichten.ch 3

Preiswerte und hochwertige Übersetzungen TranslationArtwork.com: Wir übersetzen Ihre Geschäftsberichte, Verträge, Handbücher, Webseiten, Newsletter, Pressemitteilungen oder was sonst noch als Dokument anfällt, bei 10% Nachlass für Neukunden. Fortsetzung


Kolumne
«Stirb früh, kassier mehr»- die Deutsche Bank wettet mit dem Tod

Regula Stämpfli

Während wir in der Kälte fast draufgehen, die Griechen ihre Strassen mit dem Müll, den sie nicht mehr transportieren wollen, anzünden, spielt die Deutsche Bank nicht nur mit unserem Wirtschaftssystem Roulette, sondern sie wettet auch mit dem Tod. Wäre es nicht so traurig, wir würden uns zu Tode lachen. Gleichzeitig könnten unsere Angehörigen eine höhere Prämie kassieren. Das Geschäftsmodell ist genial: Je früher Papa stirbt, umso höher die Rendite. Die Deutsche Bank handelt seit vier Jahren mit einem mephistophelischen Fonds namens «Kompass Life 3». Der Fonds belohnt Kleinanleger mit ihrem frühen Ableben. Nun erst wandte sich ein Betroffener an die unabhängige Ombudsstelle des Bankenverbands. Der stellte etwas erstaunt fest, dass der Fonds mit Wetten auf ein frühes Ableben der Anleger seit Jahren Geld verdiente. Der Tod ist im Kapitalismus wie alles andere auch: Business as usual, respektive eigentliche Voraussetzung für einen Profit. Die Ombudsstelle, die zum privaten Bankenverband gehört, meinte etwas verdruckt, dass es tatsächlich gewöhnungsbedürftig sei, mit frühem Ableben hohe Renditen zu erwirtschaften. Es sei «mit der Werteordnung, insbesondere der in ihrem Mittelpunkt stehenden Unantastbarkeit der menschlichen Würde, kaum in Einklang zu bringen.» Süss. Doch müsse, so die Ombudsstelle, sich selber entlastend, ein Gericht und nicht sie, die Frage klären, ob die Wette auf die Lebensdauer eines ausgewählten Personenkreis sittenwidrig sei. Sittenwidrig, welch schöner deutscher Begriff! Stellen Sie sich vor, ich würde ein Wettbüro einrichten, in welchem Geld auf das fiktive Ableben einiger Personen gewettet werden könnte. Auf meiner Liste würde das möglichst sofortige Ableben von Joe Ackermann, A. Brevik, Lloyd Blankfein, Larry Summers, Michelle Bachmann (nur damit ich auch ne Frau habe) und die Frau, die meine Professur verhindert hat, die Höchstrendite einbringen. Ich würde das Spiel als ordentlichen Fonds registrieren und die Kleinanleger während vier Jahren versicherungstechnisch ins Renditennirvana hineinlügen. Denn, ausser ich würde einen Killerdienst für Ackermann und Co. bestellen, ist mit dem verfrühten Ableben genannter Personen nicht zu rechnen. Stellen Sie sich ein solches Geschäft vor! Sittenwidrig wäre wohl der anständigste Begriff, der mir von Presse, Rechtsstellen und Klugscheissern entgegengeschleudert würde. Doch hey, wenn dies die Deutsche Bank tut, dann fühlt sich die Ombudsstelle des privaten Bankenverbands etwas «unordentlich» beim Gedanken, ständig auf das Ableben von Menschen zu wetten. Doch verbieten will sie den eigenen Reihen das morbide, aber lukrative Geschäft sicher nicht und verweist an das höhere Recht. Mathematiker mit dem emotionalen Sachverstand einer Tsetsefliege haben diese Papiere entwickelt, um das Nichts als mathematische Formel in Anleihegeschäften zur klingenden Münze zu machen. The Usual Suspect namens Deutsche Bank tat ihr Weiteres zum florierenden Geschäft, indem sie das Nichts auch noch auf veralteten Sterbetafeln basieren liess. Toll. So konnten die Anleger nur verlieren, denn auf alten Sterbetafeln nehmen Menschen früher Abschied als auf aktuellen. Den Anlegern wurde aufgrund falscher Verheissungen also Rendite versprochen, wo nie eine Sicht war.ausser ein netter Autounfall erledigte das Geschäft wie vorgesehen. Der Anwalt Tilman Langer hat im Auftrag von 30 Fondsanlegern Klage eingereicht. Kommt die Klage durch, muss die Bank zahlen. Zwar keinen Schadenersatz, doch muss sie das Geld, das auf diese Todeswetten eingezahlt wurde, wieder zurückerstatten. Die Moral der Geschicht'? Dem Satz: «Die Deutsche Bank betreibt ehrliche Geschäfte» kann man ebenso trauen wie Homer Simpson, der plötzlich behauptet, keine Donuts zu mögen.

Kommentare

Ihre Meinung interessiert uns. Machen Sie mit und diskutieren Sie aktiv mit anderen nachrichten.ch Lesern. » Ihr Kommentar

Archiv

Peter Achten
Generation Grufti vs. Generation Wurscht


Patrik Etschmayer
25%-Joe for President (der SNB)!


Patrik Etschmayer
Prätorianergarde der Revolution


Regula Stämpfli
Von der Fähre Romanshorn direkt in den Tatort


Peter Achten
Face to Face - Nicht Facebook



Politiker im Multipack


Patrik Etschmayer
Die verdammte Thermodynamik


Regula Stämpfli
Angela Merkel beim Coach


Peter Achten
龍 Drachen-Warnung