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Donnerstag, 9. Februar 2012
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Grippewelle hat die Schweiz erfasst Bern - Die Grippewelle hat die Schweiz erfasst: Der Epidemie-Schwellenwert für Arztbesuche wurde in der vergangenen Woche erstmals in der Saison 2011/12 überschritten. Dies teilte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda mit. Fortsetzung


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Schweizer Banknoten haben Verspätung Die neuen Schweizer Banknoten lassen weiter auf sich warten. Wegen technischer Probleme in der Produktion verschiebt die Schweizerische Nationalbank (SNB) die Ausgabe der neuen Banknotenserie um mindestens ein Jahr. Fortsetzung


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Al-Kaida-Anführer getötet Miranshah - Ein Anführer des Terrornetzwerks Al-Kaida in Pakistan ist am Donnerstag unter den getöteten Taliban gewesen. Pakistanischen Geheimdienstangaben zufolge wurde er beim Angriff einer US-Drohne getötet worden. Der US-Angriff erfolgte in Miranshah im Stammesgebiet Nord-Waziristan. Fortsetzung


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Transfer perfekt: Xherdan Shaqiri geht zu Bayern Nun ist es offiziell: Xherdan Shaqiri wechselt im Sommer von Basel zu Bayern München. Die Ablösesumme wurde nicht bekannt gegeben. Fortsetzung



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UNO schickt doch Beobachter nach Syrien - vielleicht

New York - Nach fast elf Monaten der Gewalt mit Tausenden Toten könnte die UNO jetzt Beobachter nach Syrien entsenden. Sie erwägten eine gemeinsame Mission mit der Arabischen Liga, sagte UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon nach einer Tagung des Sicherheitsrates in New York.

knob / Quelle: sda / Donnerstag, 9. Februar 2012 / 07:53 h

Er habe mit Liga-Generalsekretär Nabil al-Arabi gesprochen und Arabi habe gesagt, dass die Beobachtermission der Liga nach Syrien zurückkehren solle. «Er hat die Vereinten Nationen um Hilfe gebeten. Wir überlegen das jetzt und auch, ob wir einen UNO-Sondergesandten nach Syrien entsenden.» Details seien aber noch nicht geklärt.

Ban enttäuscht

Ban hatte zuvor im Sicherheitsrat eigentlich über seine Reise nach Israel und in die Palästinensergebiete berichten wollen, hatte sich aber nach Angaben von Teilnehmern ungewohnt deutlich über die von Russland und China blockierte Syrien-Resolution geäussert. Er sei zutiefst enttäuscht über die Abstimmung. Damit sei das Regime von Präsident Baschar al-Assad zu neuer Gewalt ermuntert worden. Er appellierte dringend an die internationale Gemeinschaft, alles für eine Beendigung der Gewalt zu unternehmen. «So viele sind getötet worden. Wie viele müssen noch sterben, bevor es eine politische Lösung gibt», sagte der Koreaner nach der Sitzung. «Wir müssen dringender denn je eine Einigung finden. Wir haben zu viele gebrochene Versprechen gehört, sogar noch in den letzten 24 Stunden.»

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Boulevard

38-Jähriger von Lawine getötet Bern - Ein 38-jähriger Familienvater aus dem Kanton Obwalden ist bei einem Lawinenunglück am Pilatus ums Leben gekommen. Er befand sich zusammen mit einem Kollegen auf der Talfahrt in Richtung Klimsenhornkapelle NW als sich die Schneemassen lösten. Fortsetzung


Kultur

Entdeckt: John K. Samson - Heart Of The Continent Das letzte Soloalbum von John K. Samson «Slips And Tangles» ist noch auf Kassetten erschienen. Solange ist es her, dass er alleine unterwegs war. Fortsetzung



Nahost

Ban Ki Moon dringt auf Nahost-Dialog New York - Nach der Einigung auf die Bildung einer palästinensischen Übergangsregierung hat UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon Palästinenserpräsident Mahmud Abbas aufgerufen, den Dialog mit Israel fortzusetzen. Fortsetzung


Kommunikation

Chrome-Browser gibts jetzt auch für Android-Systeme Mountain View - Google bringt seinen Internet-Browser Chrome jetzt auch auf Smartphones und Tablet-Computer mit dem Betriebssystem Android. Seit Dienstagabend kann eine Beta-Version zusätzlich zum bisherigen Android-Browser heruntergeladen werden. Fortsetzung



Dschungelbuch

Orbanisierung Europas? Ungarns Premier Orban ist seit Monaten daran, seinem Land in eine autoritäre Staatsform überzustülpen. Die Medien sind schon länger staatsparteiisch infiziert, die kritischen Journalisten alle entlassen, die Staatsmedien voll im Griff rechtsautoritärer Logiken, die Bildung umgekrempelt, die Förderung des Antisemitismus in einer jenseitigen Rhetorik schon fast Alltag. Fortsetzung


Etschmayer

Der Held von Giglio Vermutlich erwarten Sie, dass hier nun der Fregattenkapitän Gregorio de Falco gelobt wird, dafür, dass er den armen, bedauerlichen, wegen der Schlagseite in eines der eigenen Rettungsboote gefallenen Kapitän Francesco Schettino zusammengestaucht und zur Rückkehr auf sein Schiff «Costa Concordia» aufgefordert hat. Doch solch sozialistische Polemiken werden Sie hier nicht lesen - nein! Fortsetzung




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Endlich: SMS versenden mit Outlook 2007/2010 St. Gallen - Das mühsame Getippe ist vorbei. Als erster Schweizer Anbieter stellt ASPSMS.COM eine Anbindung an den Mobile Service von Microsofts Outlook 2007/2010 zur Verfügung. Ohne zusätzliche Software können SMS bequem via Outlook 2007/2010 versendet werden – und das auch noch günstiger als mit dem Handy. Fortsetzung

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· Viel...zombie1969gestern 16:27
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Kolumne
«Stirb früh, kassier mehr»- die Deutsche Bank wettet mit dem Tod

Regula Stämpfli

Während wir in der Kälte fast draufgehen, die Griechen ihre Strassen mit dem Müll, den sie nicht mehr transportieren wollen, anzünden, spielt die Deutsche Bank nicht nur mit unserem Wirtschaftssystem Roulette, sondern sie wettet auch mit dem Tod. Wäre es nicht so traurig, wir würden uns zu Tode lachen. Gleichzeitig könnten unsere Angehörigen eine höhere Prämie kassieren. Das Geschäftsmodell ist genial: Je früher Papa stirbt, umso höher die Rendite. Die Deutsche Bank handelt seit vier Jahren mit einem mephistophelischen Fonds namens «Kompass Life 3». Der Fonds belohnt Kleinanleger mit ihrem frühen Ableben. Nun erst wandte sich ein Betroffener an die unabhängige Ombudsstelle des Bankenverbands. Der stellte etwas erstaunt fest, dass der Fonds mit Wetten auf ein frühes Ableben der Anleger seit Jahren Geld verdiente. Der Tod ist im Kapitalismus wie alles andere auch: Business as usual, respektive eigentliche Voraussetzung für einen Profit. Die Ombudsstelle, die zum privaten Bankenverband gehört, meinte etwas verdruckt, dass es tatsächlich gewöhnungsbedürftig sei, mit frühem Ableben hohe Renditen zu erwirtschaften. Es sei «mit der Werteordnung, insbesondere der in ihrem Mittelpunkt stehenden Unantastbarkeit der menschlichen Würde, kaum in Einklang zu bringen.» Süss. Doch müsse, so die Ombudsstelle, sich selber entlastend, ein Gericht und nicht sie, die Frage klären, ob die Wette auf die Lebensdauer eines ausgewählten Personenkreis sittenwidrig sei. Sittenwidrig, welch schöner deutscher Begriff! Stellen Sie sich vor, ich würde ein Wettbüro einrichten, in welchem Geld auf das fiktive Ableben einiger Personen gewettet werden könnte. Auf meiner Liste würde das möglichst sofortige Ableben von Joe Ackermann, A. Brevik, Lloyd Blankfein, Larry Summers, Michelle Bachmann (nur damit ich auch ne Frau habe) und die Frau, die meine Professur verhindert hat, die Höchstrendite einbringen. Ich würde das Spiel als ordentlichen Fonds registrieren und die Kleinanleger während vier Jahren versicherungstechnisch ins Renditennirvana hineinlügen. Denn, ausser ich würde einen Killerdienst für Ackermann und Co. bestellen, ist mit dem verfrühten Ableben genannter Personen nicht zu rechnen. Stellen Sie sich ein solches Geschäft vor! Sittenwidrig wäre wohl der anständigste Begriff, der mir von Presse, Rechtsstellen und Klugscheissern entgegengeschleudert würde. Doch hey, wenn dies die Deutsche Bank tut, dann fühlt sich die Ombudsstelle des privaten Bankenverbands etwas «unordentlich» beim Gedanken, ständig auf das Ableben von Menschen zu wetten. Doch verbieten will sie den eigenen Reihen das morbide, aber lukrative Geschäft sicher nicht und verweist an das höhere Recht. Mathematiker mit dem emotionalen Sachverstand einer Tsetsefliege haben diese Papiere entwickelt, um das Nichts als mathematische Formel in Anleihegeschäften zur klingenden Münze zu machen. The Usual Suspect namens Deutsche Bank tat ihr Weiteres zum florierenden Geschäft, indem sie das Nichts auch noch auf veralteten Sterbetafeln basieren liess. Toll. So konnten die Anleger nur verlieren, denn auf alten Sterbetafeln nehmen Menschen früher Abschied als auf aktuellen. Den Anlegern wurde aufgrund falscher Verheissungen also Rendite versprochen, wo nie eine Sicht war.ausser ein netter Autounfall erledigte das Geschäft wie vorgesehen. Der Anwalt Tilman Langer hat im Auftrag von 30 Fondsanlegern Klage eingereicht. Kommt die Klage durch, muss die Bank zahlen. Zwar keinen Schadenersatz, doch muss sie das Geld, das auf diese Todeswetten eingezahlt wurde, wieder zurückerstatten. Die Moral der Geschicht'? Dem Satz: «Die Deutsche Bank betreibt ehrliche Geschäfte» kann man ebenso trauen wie Homer Simpson, der plötzlich behauptet, keine Donuts zu mögen.

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