Der Genfer Bankensoftware-Spezialist Temenos und sein britischer Rivale Misys haben sich nach eigenen Angaben über die wichtigsten Modalitäten einer möglichen Fusion geeinigt.
alb / Quelle: sda / Mittwoch, 8. Februar 2012 / 10:02 h
«Misys und Temenos sind der Ansicht, dass durch die Fusion ein führender Hersteller für Bankensoftware entstehen würde», teilten die beiden Firmen in einem gemeinsamen Communiqué mit. Die Aktionäre von Misys würden dabei rund 53,9 Prozent des Aktienkapitals halten, diejenigen von Temenos 46,1 Prozent.
Die Umtauschrate betrüge 4,1 Misys-Aktien für eine Temenos-Aktie.
Fortschritte bei Fusions-Gesprächen zwischen Temenos und Misys. (Symbolbild) /


«Misys und Temenos haben die Absicht zu fusionieren, um eine Holding-Gesellschaft zu gründen, die an den Börsen von London und der Schweiz (SWX) kotiert sein wird», hiess es weiter.
Der Hauptsitz der neuen Gesellschaft wäre in der Schweiz. Die beiden Firmen betonten jedoch, dass weder Fusion noch die Modalitäten gesichert seien.