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Uhrenhersteller Swatch spürt die KriseBiel - Der weltgrösste Uhrenkonzern Swatch hat in der ersten Hälfte 2009 wegen der weltweiten Konsumflaute deutlich weniger verdient. Das Bieler Unternehmen sieht aber bereits Zeichen für eine Besserung. Für mehrere Uhrenmarken rechnet Swatch mit steigenden Verkäufen.tri / Quelle: sda / Freitag, 14. August 2009 / 07:45 h
Von Januar bis Juni hielt sich die Kundschaft noch zurück: Der Bruttoumsatz sank gegenüber dem Rekordergebnis der Vorjahresperiode um 15,3 Prozent auf 2,48 Mrd. Franken, wie der Hersteller von Marken wie Blancpain, Omega und Breguet mitteilte.
Der Reingewinn sank um 28,0 Prozent auf 301 Mio. Franken. Finanzanalysten hatten im Durchschnitt mit einem Bruttoumsatz von 2,45 Mrd. Fr. und einem Reingewinn von 275 Mio. Fr. gerechnet.
Betriebsgewinn ging um fast 42 Prozent zurück
Der Betriebsgewinn fiel um satte 41,8 Prozent auf 345 Mio. Die weltweite Rezession betrifft auch den Uhrenhersteller aus Biel: Der Bruttoumsatz fiel gegenüber 2008 um 15,3 Prozent. / Foto: EQ Images
Franken. Dass der Reingewinn nicht so stark absackte wie das operative Ergebnis begründete Swatch unter anderem mit der Erholung der Finanzmärkte vor allem im zweiten Quartal. Das führte zu einem positiven Finanzergebnis. Das erste Semester 2009 war nach Angaben von Swatch «geprägt durch ein äusserst herausforderndes wirtschaftliches Umfeld mit einem Rückgang der Nachfrage und des Konsumentenvertrauens weltweit». Das Unternehmen habe der Krise aber besser standhalten können als die Konkurrenz. Bruttoumsatz fiel Das zeige sich beim Bruttoumsatz im Uhren- und Schmuck-Segment, der um 16,4 Prozent auf 1,96 Mrd. Fr. fiel. Im Vergleich zum wertmässigen Rückgang der Exporte der gesamten Schweizer Uhrenindustrie um 26,4 Prozent im ersten Halbjahr habe sich Swatch deutlich besser geschlagen. Swatch gibt sich betont zuversichtlich: Mit der Abschwächung der Rezession dürfte die Nachfrage wieder steigen. Seit Mai sei ein positiver Trend festzustellen. Die Verkäufe in den Monaten Juni und Juli lägen auf dem Niveau des Vorjahres. Auch die aktuellen Auftragseingänge deuteten auf eine Erholung hin.
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