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Schweizer 4x100-m-Staffel verblüffteDie Schweizer 4x100-m-Staffel hat bei «Weltklasse Zürich» einen Schweizer Rekord aufgestellt.fest / Quelle: Si / Freitag, 28. August 2009 / 22:45 h
In der «Zürich Trophy» spielte die Schweizer 4x100-m-Staffel im Konzert der Grossen gut mit und stellte im Schatten von Usain Bolt, der auf der Zielgeraden den Amerikaner Wallace Spearmon abfing und ihn auf dem Zielstrich frech angrinste, in 38,78 Sekunden einen nationalen Rekord auf. Das Quartett mit Pascal Mancini, Marc Schneeberger, Reto Amaru Schenkel und Marco Cribari verbesserte den Rekord von Madrid 2008 um 21 Hundertstel.
«Wir haben die Wechsel gut erwischt. Endlich hat es geklappt», meinte Cribari. Freudig nahmen die Schweizer auch die Gratulation der anderen Staffeln mit den Weltklasseläufern entgegen. Die Schweizer Sprintstaffel trat in der gleichen Besetzung wie vor Wochenfrist in Berlin an. Damals hatte die Zeit von 39,47 zu Rang 12 Rang unter 17 antretenden Nationen gereicht. Der Schweizer Verband setzt seit mehreren Jahren mit der Staffel einen Schwerpunkt, die Läufer können nun im Hinblick auf die EM 2010 in Barcelona neue Motivation tanken.
Der aus Kuba stammende Schweizer Alexander Martinez konnte die Chance im Dreisprung nicht nutzen, seine wegen Verletzungen verpfuschte Saison aufzuwerten. Mit 16,09 (im 9.
Reto Amaru Schenkel, Pascal Mancini, Marc Schneeberger und Marco Cribari feiern den Landesrekord. / Foto: EQ Images
und letzten Rang) verpasste der Athlet des gastgebenden LC Zürich seine Saisonbestleistung um 23 cm. Im Vorprogramm des Zürcher Meetings sorgten der für Zürich startende 200-m-Läufer Marco Cribari und Weitspringerin Irène Pusterla in der so genannten Nations' Challenge für zwei Siege von Einheimischen. Die Schweiz verpasste in diesem «Mini-Länderkampf mit U23-Nationalteams» um einen Punkt die Titelverteidigung und wurde hinter Deutschland Zweite. Einen Absturz im Stabspringen der Frauen gab es für die Bernerin Nicole Büchler, die an den WM in Berlin mit der Egalisierung ihres Schweizer Rekords auf 4,50 den Final knapp verpasst hatte. Büchler scheiterte drei Mal auf der Anfanghöhe von 4,21. WM-Teilnehmer Cribari realisierte mit 20,72 die drittbeste nationale Zeit in diesem Jahr; nebst dem 24-jährigen Zürcher (20,58) selber war bislang einzig Marc Schneeberger (20,46) schneller gewesen. Pusterla genügten 6,24 zum Sieg, damit vermochte die 21-jährige Tessinerin nicht an die starke Leistung vom vergangenen Samstag in Chiasso anzuknüpfen, als sie 6,49 gesprungen war. Hürdensprinterin Lisa Urech musste sich in 13,27 mit Platz 2 begnügen. Anfang des Monats hatte die 20-jährige Emmentalerin auf der gleichen Bahn in 13,01 das WM-Ticket gelöst und sich in der Schweizer Bestenliste hinter Julie Baumann auf Rang 2 vorgeschoben. In der «Relay Américaine», in der sich drei Athleten über 3000 m abwechseln, erzielte das Zürcher Team in der Besetzung Daniel Baumgartner, Mirco Zwahlen und Christian Niederberger mit 6:22,50 einen Schweizer Rekord, die alte Bestmarke von 6:24,33 hatte der TV Unterstrass im Jahr 1985 aufgestellt.
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