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Richards, Isinbajewa und Bekele teilen sich die MillionSanya Richards (USA/400 m), Jelena Isinbajewa (Russ/Stab) sowie Kenenisa Bekele (Äth/5000 m) sicherten sich in Brüssel im allerletzten Golden-League-Meetingje einen Drittel des Jackpots von einer Million Dollar.tri / Quelle: Si / Freitag, 4. September 2009 / 20:35 h
Sanya Richards liess auf der neuen Bahn im mit 50'000 Zuschauern ausverkauften König-Baudouin-Stadion ihren Konkurrentinnen einmal mehr keine Chance. In 48,83 verbesserte die Weltmeisterin ihre vor Wochenfrist bei «Weltklasse Zürich» aufgestellte Jahresweltbestleistung um elf Hundertstel. Damit blieb die gebürtige Jamaikanerin zum vierten Mal in ihrer Karriere unter 49 Sekunden und zum 40. Mal unter 50 Sekunden.
Die zweitplatzierte Olympiasiegerin Christine Ohuruogu (Gb) distanzierte sie um sagenhafte 1,6 Sekunden. Mit dem sechsten Sieg im sechsten Golden-League-Meeting .in dieser Saison sicherte sich Richards zum dritten Mal nach 2006 und 2007 einen Teil des Jackpots. Dies war vor ihr erst der mittlerweile des Dopings überführten Marion Jones (USA) gelungen.
Isinbajewa scheiterte an der Weltrekord-Höhe
Jelena Isinbajewa, die eine Woche zuvor in Zürich ihre 27. Weltbestmarke erzielt hatte, stand bereits nach einem Sprung über 4,70 m als Siegerin fest. Danach versuchte sich die 27-jährige Russin auf der Weltrekord-Höhe von 5,07, scheiterte jedoch dreimal.
Für Bekele ist die Partizipation am Jackpot eine Premiere. Der 27-jährige Äthiopier, der nach Zürich für vier Tage in seine Heimat gereist war, musste über 5000 m allerdings härter als erwartet kämpfen.
Sanya Richards siegte über 400 m und sicherte sich ihren Anteil am Millionen-Jackpot. (Archivbild) / Foto: EQ Images
Der Weltmeister über 5000 und 10'000 m entschied das Rennen erst auf den letzten 100 m für sich. Mit 12:55,31 war er lediglich um 35 Hundertstel schneller als sein Landsmann Imane Merga und um 67 als der Kenianer Vincent Chepkok. Bolt blieb bescheiden Der dreifache Weltmeister und Olympiasieger Usain Bolt hatte im Vorfeld des Meetings beteuert, dass er immer noch gut in Form sei. Er habe sich nach Zürich viel Ruhe gegönnt. Dennoch hatte der 23-jährige Jamaikaner auf seiner Lieblingsstrecke 200 m mit der Verbesserung des Stadionrekordes von Tyson Gay (19,79) und einer Zeit von 19,70 bescheidene Ziele formuliert. Beide erreichte Bolt mit 19,57 problemlos, obwohl er auf den letzten Metern austrudelte. Wie gut diese Zeit ist, verdeutlicht ein Blick in die ewige Bestenliste: Einzig der Superstar selber und Michael Johnson waren bislang schneller. Dementsprechend deutlich fiel sein Vorsprung aus - der WM-Dritte Wallace Spearmon (USA) kam mit 20,19 als Zweiter ins Ziel. Der Schweizer Marco Cribari wurde mit 20,99 - seine Saisonbestleistung beträgt 20,58 - Achter und Vorletzter. Powell souverän Im 100-m-Sprint der Männer feierte der gut aus den Startblöcken kommende WM-Dritte Asafa Powell seinen fünften Erfolg in Brüssel. Der 26-jährige Jamaikaner entschied bei einem Gegenwind von 0,4 m/s mit guten 9,90 Sekunden das mit viel Spannung erwartete Duell gegen den amerikanischen WM-Zweiten Tyson Gay deutlich für sich - sein Vorsprung betrug ein Zehntel. Der angeschlagene Gay, der ohne seine Leistenprobleme gerne über 200 m gegen Bolt angetreten wäre, kam überhaupt nicht auf Touren. Der 27-Jährige wird sich nach der Saison einer Operation unterziehen.
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