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Schaffner stellt Produktion in der Schweiz ein: 21 Jobs wegLuterbach SO - Die Solothurner Industriegruppe Schaffner produziert nach über 40 Jahren künftig nicht mehr in der Schweiz: Die Produktionsstätte in Luterbach wird geschlossen und 21 Mitarbeiter entlassen.smw / Quelle: sda / Dienstag, 22. September 2009 / 08:21 h
Für die Betroffenen werde ein Sozialplan vorbereitet, wie Schaffner mitteilte. Luterbach bleibe das wichtigste Innovations- und Entwicklungszentrum der Gruppe. Auch das Management, das globale Marketing und der Verkauf erfolge unverändert vom Hauptsitz aus.
Künftig umfasst der Mitarbeiterbestand in Luterbach noch 81 Vollzeitstellen, wie Unternehmenschef Alexander Hagemann auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte. Ein Grossteil der Produktion hatte Schaffner bereits Anfang 2008 nach Ungarn verlagert; damals baute das Unternehmen in Luterbach 33 Stellen ab.
Gesunkene Nachfrage Nun schliesst Schaffner die Produktionsstätte vollständig wegen der gesunkenen Nachfrage nach EMV-Schienenfiltern, welche in der Starkstromelektronik eingesetzt werden.Schaffners Manager bleiben, 21 Mitarbeiter werden in Luterbach entlassen: CEO Kurt Ledermann. (Archivbild) / Foto: EQ Images
Schaffner ist auf Produkte zum zuverlässigen Betrieb elektronischer Systeme spezialisiert. In Zukunft würden die Schienenfilter in China und Ungarn hergestellt, erklärte Hagemann. Das Unternehmen ist im ersten Geschäftshalbjahr 2008/09 in die roten Zahlen gerutscht und hat wegen der schwierigen Konjunkturlage massiv Stellen gestrichen. Innert rund eines Jahres baute Schaffner etwa ein Viertel aller Arbeitsplätze ab, wie Hagemann sagte. Zurzeit verfügt das Unternehmen weltweit noch über 1700 Vollzeitstellen. Es unterhält neben dem Solothurner Hauptsitz Werke in China, Deutschland, Thailand und Ungarn.
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