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Basel setzt sich ab - Luzern unterliegt in ThunBasel baut seine Position an der Tabellenspitze der Axpo Super League aus. Der FCB gewinnt in der 15. Runde in Lausanne mit 3:2. Basels erster Verfolger Luzern büsst durch das 1:3 in Thun Terrain ein.pad / Quelle: Si / Samstag, 5. November 2011 / 20:34 h
Schlusslicht gegen Leader - die Affiche zwischen Lausanne und Basel war nach Papierform eine klare Angelegenheit. Doch der FCB bekundete in der Lausanner Pontaise grosse Mühe und schlitterte nur knapp an einem Punktverlust vorbei. Den fünften Sieg in Serie stellte Rückkehrer Alex Frei mit zwei Treffern sicher. Beim Siegtreffer in der 65. Minute profitierte der Leader des Torschützenklassements von einem leichtfertigen Ballverlust von Marko Muslin.
Lausanne überzeugte mit viel Engagement und brachte die Basler immer wieder in arge Bedrängnis. In der 90. Minute wären die Bemühungen der Waadtländer beinahe belohnt worden. Doch der Schuss von Aleksandar Prijovic prallte von der Lattenunterkante wieder ins Feld zurück. Und den Nachschuss im Gewühl «parierte» Cabral auf der Linie. Davor hatte sich bei Lausanne vor allem Matt Moussilou ausgezeichnet. Der Franzose brachte sein Team bereits in der 7. Minute in Führung. Und kurz vor der Pause doppelte er mit dem 2:2 nach.
Alex Frei überstrahlte Moussilou Am Schluss stand Moussilou aber im Schatten von Alex Frei. Der Basler Stürmer erzielte seine Saisontreffer zehn (per Freistoss zum 2:1) und elf, nachdem er bereits im ersten Vergleich gegen Lausanne (6:0) dreimal getroffen hatte. Beim 2:1 sah Lausannes Keeper Fabio Coltorti nicht gut aus; den Aufsetzer hätte er parieren müssen. Nebst Frei kehrte bei Basel auch Captain Marco Streller in die Mannschaft zurück. Die beiden Teamleader hatten die Champions-League-Partie in Lissabon (1:1) wegen einer Sehnenreizung im Knie, respektive einer Magen-Darm-Infektion verpasst. Während Lausanne weiter auf den ersten Sieg gegen Basel seit Dezember 2000 warten muss, ist der FCB in der Meisterschaft nun seit neun Partien ungeschlagen.Thun: Negativserie beendet Luzerns Trainer Murat Yakin hatte sich die Rückkehr an seine frühere Arbeitsstätte sicher anders vorgestellt. Seine Equipe erspielte sich zwar lange Zeit die besseren Möglichkeiten, am Schluss standen die Innerschweizer, die ab der 39. Minute nur noch zu Zehnt auskommen mussten (Gelb-Rot gegen Puljic), aber zum dritten Mal in dieser Saison mit leeren Händen da. Aufgeatmet haben dürfte Yakins Nachfolger in Thun, Bernard Challandes. Sein Team feierte den ersten Sieg seit dem 21. August (2:0 auswärts gegen die Young Boys). Die Berner Oberländer beendeten gegen Luzern nicht nur ihre Negativserie von acht Partien ohne Sieg, sondern auch ihre Serie von fünf Partien (inklusive Cup) ohne Torerfolg. Enrico Schirinzi, dem in der Nachspielzeit auch noch das 3:1 gelang, erlöste die Thuner nach 507 torlosen Minuten mit dem Führungstreffer (48.). Es waren die ersten beiden Treffer des Italieners für Thun. Nebst Schirinzi avancierte Milaim Rama zum Matchwinner für Thun. Der eingewechselte «Edel-Joker» stellte in der 87. Minute mit dem 2:1 den Sieg sicher.Hakan Yakins Jubiläum Rama stahl mit seinem zweiten Saisontreffer einem anderen Routinier die Show. Hakan Yakin hatte nur acht Minuten nach dem 0:1-Rückstand für Luzern ausgeglichen - einmal mehr per Penalty. Der Bruder von Trainer Murat Yakin absolvierte in der Arena Thun seine 400. Partie in der höchsten Schweizer Liga. Alle seine nun vier Treffer in dieser Saison erzielte Yakin aus Standard-Situationen.Die Basler bejubeln das 1:1 von Benjamin Huggel (m.). / Foto: EQ Images
Der Penalty-Entscheid von Schiedsrichter Alain Bieri war allerdings umstritten. Stipe Matic soll Sally Sarr in der unübersichtlichen Situation vor dem Thuner Tor gefoult haben. Resultate: Lausanne - Basel 2:3. Thun - Luzern 3:1. Rangliste: 1. Basel 15/31. 2. Luzern 15/28. 3. Sion 14/26. 4. Young Boys 14/25. 5. Neuchâtel Xamax 14/19. 6. Thun 15/19. 7. Servette 14/18. 8. Zürich 13/14. 9. Grasshoppers 13/10. 10. Lausanne 15/8. Torschützenliste: (nach 2 Spielen der 15. Runde)1. Alexander Frei (Basel/+2) 11. 2. Mayuka (Young Boys) 7. 3. Sio (Sion) und Vanczak (Sion), je 6. 5. Andrist (Basel/ex Thun), Emeghara (ex Grasshoppers) und Karanovic (Servette), je 5. 8. Farnerud (Young Boys), Fabian Frei (Basel), Lustrinelli (Thun), Moussilou (Lausanne/+2), Shaqiri (Basel), Streller (Basel), Vitkieviez (Servette) und Yakin (Luzern/+1), je 4. Die nächsten Spiele: Am Sonntag (16 Uhr): Grasshoppers - Sion, Neuchâtel Xamax - Zürich und Servette - Young Boys.
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