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Federer trifft nach lockerem Sieg auf GasquetRoger Federer ist mit einer beeindruckenden Vorstellung ins Masters-1000-Turnier von Paris-Bercy gestartet. Nach dem 6:2, 6:3 gegen Adrian Mannarino (ATP 92) trifft der Baselbieter morgen auf Richard Gasquet (ATP 18).bg / Quelle: Si / Mittwoch, 9. November 2011 / 17:33 h
Nur 55 Minuten dauerte der erste Auftritt des Basel-Siegers an der Seine. Bei eigenem Aufschlag war seine Dominanz eklatant: Er gewann 23 von 26 Punkten mit dem ersten Ball (88 Prozent) und sogar deren 13 von 14 (93 Prozent) mit dem zweiten Service. Der französische Linkshänder, der seinerseits in der Startrunde Dimitri Tursunow (ATP 38) klar dominiert hatte, kam also nur zu vier Punktgewinnen bei Federers Aufschlag. Umgekehrt sorgte der letztjährige Halbfinalist von Paris-Bercy mit drei Servicedurchbrüchen (bei fünf Chancen) für klare Verhältnisse.
Hinterher trat ein überaus entspannter Federer vor die Medien: «Für mich war es ein gutes Spiel und ein optimaler Start zum Turnier.» Er sei in den vergangenen Tagen zwar ziemlich beschäftigt gewesen, aber er fühle sich frisch. «Das ist wichtig, weil ab sofort jeden Tag gespielt wird.»
Unberechenbarer Gasquet In der nächsten Runde muss Federer mit deutlich mehr Widerstand rechnen. Gegen den Stilisten Gasquet führt er zwar im Head-to-Head 8:2, der launische Südfranzose ist aber jederzeit zu einem Exploit fähig. Für Federer geht es heute auch um eine Revanche: Im bislang letzten Duell war er Gasquet im Mai im Foro Italico von Rom nach sicherer Führung noch im Tiebreak des Entscheidungssatzes unterlegen. Mit einer ungemütlichen Atmosphäre wird sich Federer indes kaum zu befassen haben - er geniesst auch in Paris Kultstatus und wurde vom Publikum beim Auftakt speziell herzlich empfangen.Zweisatzsiege für Djokovic und Murray Sichere Siege gab es auch für die zuletzt in Basel angeschlagenen Novak Djokovic und Andy Murray. Der Serbe bezwang den Kroaten Ivan Dodig ebenso in zwei Sätzen wie der Schotte den Franzosen Jérémy Chardy. Djokovic trifft nun auf Landsmann Viktor Troicki, Murray nach seinem 16. Sieg in Serie auf seinen Vornamensvetter Roddick.Resultate: 2. Runde: Federer s. Mannarino 6:2, 6:3. Djokovic s. Dodig (Kro) 6:4, 6:3. Roger Federer: «Für mich war es ein gutes Spiel.» / Foto: EQ Images
Murray s. Chardy (Fr) 6:2, 6:4. David Ferrer (Sp/4) s. Nicolas Mahut (Fr) 6:4, 6:4. Mardy Fish (USA/7) s. Florian Mayer (De) 6:1, 6:2. Feliciano Lopez (Sp) s. Gaël Monfils (Fr/8) 6:3, 6:4. Andreas Seppi (It) s. Nicolas Almagro (Sp/9) 6:3, 7:6 (7:0). Juan Monaco (Arg) s. Gilles Simon (Fr/10) 6:4, 6:0. Janko Tipsarevic (Ser/11) s. Alex Bogomolov (USA) 6:1, 6:0. Alexander Dolgopolow (Ukr/14) s. Philipp Kohlschreiber (De) 6:3, 7:6 (8:6). Victor Troicki (Ser/15) s. Sergej Stachowski (Ukr) 6:4, 6:4. Gasquet (Fr/16) s. Kevin Anderson (SA) 6:4, 7:6 (7:4).
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