| Sonntag, 23. Mai 2010 14:26 Uhr |
| Der Sinn des Lebens |
| hubabuba aus Uzwil (759 Kommentare seit Mo, 27.04.2009) |
ist meiner Meinung nach einzig, was wir für dessen Sinn halten. Ob das Leben ein Geschenk oder/und eine Pflicht sei, ist für mich nicht relevant. Was immer wir auch hineindichten gilt vor allem für den Dichter selbst. In unterschiedlichen Gegenden zu unterschiedlichen Zeiten kommt die Mehrheit daher zu unterschiedlichen Wertvorstellungen. Wenn sich die Umstände ändern wird sich über kurz oder lang auch die Moral anpassen. Was auch immer wir für edle Vorstellungen von uns selbst haben mögen, in jedem steckt doch auch ein kleinerer oder grösserer Teufel, der in Extremsituationen im Überlebenskampf auch die Oberhand gewinnen wird. In einer solchen Situation verhält man sich normalerweise egoistisch, ausser man sieht ohnehin keine Chancen für sich. Ist letzteres der Fall, kann es auch sein, dass man sich gegen das Leben entscheidet. Eine Gesellschaft funktioniert nur, wenn eine gewisse Einigkeit darüber besteht, wie man leben soll. Da wir aber in einer Zeit der sich beschleunigenden Änderungen leben, können wir nicht erwarten, dass die Moral stehen bleibt. Welche schlimmen Folgen es haben kann, wenn die Wertvorstellungen stark von der Bedürfnissen der Realität abweichen, habe ich erfahren, was nicht heisst, dass man nicht ein wenig aus dem Rahmen fallen darf.
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