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Calida-Präsident wirft Ex-Chef Vertrauensbruch vorBern - Die Meinungsverschiedenheiten um die zukünftige Strategie von Calida sind nicht der einzige Grund, weshalb der Verwaltungsrat den früheren Calida-Chef Felix Sulzberger nicht mehr in seinen Reihen haben will.cam / Quelle: sda / Donnerstag, 7. April 2016 / 10:29 h
Im Interview mit der Handelszeitung spricht Verwaltungsratspräsident Thomas Lustenberger von gebrochenem Vertrauen. So habe Sulzberger im Vorfeld ohne Absprache mit dem Verwaltungsrat öffentlich kommuniziert, dass ein neuer Konzernchef gesucht wird. Der Verwaltungsrat hätte diese Information lieber geheim gehalten.
Sulzberger äusserte im Dezember an einem Anlass und in der Presse seine Absichten, auf April zurückzutreten. Inzwischen wird Calida von Reiner Pichler geführt. Grund für Sulzbergers Rücktritt waren Meinungsverschiedenheiten: Er hätte lieber noch weitere Unternehmen gekauft, während der Verwaltungsrat keine grösseren Zukäufe mehr tätigen will.
«So läuft es in der Schweizer Aktionärsdemokratie» Eine Zusammenarbeit im Verwaltungsrat sei ob dieser strategischen Differenzen darum kaum sinnvoll, liess Calida schon früher verlauten. Inzwischen wird Calida von Reiner Pichler geführt. / Foto: Facebook / Calida
Die zweitgrösste Calida-Aktionärin, die luxemburgische Investorengruppe Micalux, hingegen möchte, dass die Generalversammlung vom 21. April Sulzberger für ein weiteres Jahr in den Verwaltungsrat wählt. Seine Wiederwahl sei für die Kontinuität im Verwaltungsrat wichtig. Der Verwaltungsrat beantragt hingegen, Sulzberger nicht wiederzuwählen. Wird Felix Sulzberger an der Generalversammlung am 21. April dennoch gewählt, würde er seine Wahl annehmen und Lustenberger würde ihm gratulieren. «So läuft es in der Schweizer Aktionärsdemokratie».
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