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Berlin-Marathon: Vierter Sieg für GebrselassieEin Jahr nach seiner Fabelzeit hat Haile Gebrselassie den Berlin-Marathon zum vierten Mal gewonnen, diesmal blieb er aber klar über dem Weltrekord von 2008 (2:03:59). Der 36-jährige Äthiopier ist nun alleiniger Rekordsieger in Berlin.smw / Quelle: Si / Sonntag, 20. September 2009 / 12:47 h
Noch sieben Kilometer vor dem Ziel lag Gebrselassie fast 40 Sekunden unter der Zwischenzeit aus dem vergangenen Jahr, für die ersten 30 Kilometer hatten der mehrfache Bahnweltmeister und sein Tempomacher Sammy Kosgei gar einen Weltrekord aufgestellt. «Leider nicht nach 42 Kilometern», sagte Gebrselassie. «Ich war sehr müde.
Vielleicht waren wir bis Kilometer 30 zu schnell. Auf den letzten fünf konnte ich keinen Druck mehr machen.» Am Ende musste der Altmeister dem hohen Tempo Tribut zollen und lief in 2:06:08 Stunden seine bislang «schwächste» Zeit in der deutschen Hauptstadt.
Gebrselassie, dem die Mühen ungewohnt deutlich anzusehen waren, strich für seine Leistung 80'000 Euro Prämien ein, dazu kommt das Antrittsgeld von geschätzten 250'000 Euro. Dabei hatte er die Weltjahresbestzeit des Kenianers Duncan Kibet (2:04:27), der wegen Hüftproblemen nach Rennhälfte ausstieg, deutlich verpasst. Dennoch gewann Gebrselassie das Rennen mit fast einer Minute Vorsprung auf Francis Kiprop (Ken/2:07:04) und vor seinem Landsmann Negari Terfa (2:07:41).
Neuenschwander erfüllte EM-Limite Für das läuferische Highlight aus Schweizer Sicht sorgte Maja Neuenschwander. Die 29-Jährige vom ST Bern blieb als gute Neunte (viertbeste Europäerin) erstmals in ihrer Karriere unter der Marke von 2:36 Stunden. In 2:35:44 verbesserte die Marathonmeisterin von 2008 ihre persönliche Bestmarke, die sie im Frühling in Paris aufgestellt hatte, um 1:04 Minuten. Neuenschwander blieb bei ihrer vierten Teilnahme in Berlin, wo sie sich gegenüber der Vorjahreszeit erneut klar steigerte, locker unter der Limite für die EM 2010 in Barcelona. Im Wettkampf der Rollstuhlfahrer feierte der 50-jährige Heinz Frei seinen bereits 19. (!) Sieg am Berlin-Marathon. Bei den Frauen war ebenfalls eine Athletin aus der Schweiz die Schnellste. Sandra Graf war mehr als anderthalb Minuten schneller als die Konkurrenz.Resultate: Berlin. 36. Berlin-Marathon. Männer: 1. Haile Gebrselassie (Äth) 2:06:08 Stunden. 2. Francis Kiprop (Ken) 2:07:04. 3. Negari Terfa (Äth) 2:07:41. 4. Dereje Debele Tulu (Äth) 2:09:41. 5. Alfred Kering (Ken) 2:09:52, 6. Girma Assefa (Äth) 2:09:58, 7. Eshetu Wondimu (Äth) 2:12:28. 8. Atsushi Fujita (Jap) 2:12:54. Haile Gebrselassie hat den Berlin-Marathon zum vierten Mal gewonnen. (Archivbild) / Foto: EQ Images
Ferner: 69. Fredi Marti (Sz) 2:31:41. Frauen: 1. Atsede Besuye (Äth) 2:24:47. 2. Silwia Skworzowa (Russ) 2:26:24. 3. Mamitu Daska (Äth) 2:26:38. 4. Rosaria Console (It) 2:26:45. 5. Genet Getaneh (Äth) 2:27:09. 6. Leah Malot (Ken) 2:29:17. Ferner: 9. Maja Neuenschwander (Sz) 2:35:44 (PB, bisher 2:36:48). Rollstuhlrennen. Männer: 1. Heinz Frei (Sz) 1:28:38. 2. Masazumi Soejima (Jap) 1:31:43. 3. Tomasz Hamerlak (Pol) 1:39:32. Ferner: 6. Cornel Villiger 1:41:59. -- Frauen: 1. Sandra Graf (Sz) 1:39:11. 2. Shelly Woods (Gb) 1:40:43. 3. Yvonne Sehmisch (De) 1:55:37. 4. Sandra Hager (Sz) 2:04:28.
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