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Esther Maurer: Keine «stehende Einsatzreserve» Zürich - Die Zürcher Stadtpolizei soll künftig bei überraschenden Ereignissen - wie der unbewilligten gewalttätigen Demo vom letzten Wochenende - schneller Personal aufbieten können. Polizeivorsteherin Esther Maurer (SP) kündigt dafür ein neues Alarmierungssystem an.
fkl / Quelle: sda / Dienstag, 9. Februar 2010 / 15:09 h
Die Alarmierung von Polizisten soll ähnlich funktionieren wie jene von Feuerwehrleuten, erklärte Maurer gegenüber «Tages-Anzeiger.ch». Allerdings dürfe man sich keine Illusionen machen: Es brauche seine Zeit, bis die aufgebotenen Polizisten eingerückt und ausgerüstet seien.
Am letzten Samstagabend war die Polizei von einer gewalttätigen Demonstration mit gegen 500 Teilnehmenden überrascht worden, bei der Schäden in der Höhe von mehreren hunderttausend Franken angerichtet wurden.
Esther Maurer spricht über die gewalttätigen Ausschreitungen in Zürich am Wochenende. /
![]() Angekündigt worden war die Aktion unter dem Slogan «Reclaim the Streets». Kosten nicht im Verhältnis zum Nutzen Nach Ansicht von Maurer wäre es verfehlt, eine «stehende Einsatzreserve» bei der Stadtpolizei zu fordern. Die Kosten würden dabei in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen. In der Stadt Zürich seien spontane gewalttätige Demonstrationen «ohne jede Ankündigung» mit mehreren hundert Teilnehmenden eine absolute Ausnahme. Letztmals vor sieben Jahren hat gemäss Maurer eine «Reclaim the Streets»-Aktion zu Ausschreitungen geführt. In der Regel geht es bei solchen - meist friedlichen - Demonstrationen darum, die Strasse als kulturellen Freiraum zu erobern.
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