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Pfiffe gegen Streller: Ein Stürmer spaltet die NationVor dem Spiel zwischen der Schweiz und Uruguay forderte Ottmar Hitzfeld die Fans in der St. Galler AFG-Arena auf, Pfiffe gegen Marco Streller zu unterlassen. Sollte dies trotzdem geschehen, so können sich die Fans weitere Länderspiele in der Ostschweiz abschminken, zumindest für die nächste Zeit.pad / Quelle: news.ch mit Agenturen / Freitag, 5. März 2010 / 09:01 h
Am 30. Mai 2008 trat die Nati zu einem Testspiel gegen Nachbar Liechtenstein an. Die Fans pfiffen Marco Streller gnadenlos aus, worauf der FCB-Stürmer direkt nach dem Spiel seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft verkündete.
Vor dem Uruguay-Spiel war die Warnung von Nati-Coach Hitzfeld eindeutig: Pfiffe gegen Streller, keine Länderspiele mehr in der AFG-Arena. Einige Unverbesserliche, welche sich Fans nennen, interessierte dies herzlich wenig und sie pfiffen den Basler dennoch aus.
Pfiffe schon vor Spielbeginn Bereits bei der Vorstellung der Spieler begannen die Pfiffe gegen Streller. Hauptsächlich waren sie von der Fan-Kurve zu hören, wo sonst die eingefleischten St. Galler-Fans sitzen.Marco Streller gab vollen Einsatz gegen Uruguay. /
![]() Die «Streller-Hasser» bekamen wahrscheinlich nicht einmal mit, dass der lange Schlacks in der 28. Minute clever einen Elfmeter herausgeholt hatte, welchen Göhkan Inler souverän verwandelte und die Schweiz mit 1:0 in Führung brachte. Spätestens nach dieser Aktion hatte die Mehrheit im Stadion die Nase voll und stimmten «Streller-Sprechchöre» an. Die ersten Gesänge für Streller waren bereits nach 20 Minuten zu hören. Streller stellte Derdiyok in den Schatten Das Schicksal hätte es beinahe noch besser mit Marco Streller gemeint, als der 28-Jährige alleine auf Uruguay-Hüter Muslera loszog, dann aber am Schlussmann scheiterte. Ottmar Hitzfeld liess ihn zur zweiten Hälfte in der Kabine und wechselte für ihn Albert Bunjaku ein. An seiner Leistung wird es wohl kaum gelegen haben. Der «Bebbi»-Spieler zeigte im Gegensatz zu seinem Sturmpartner Eren Derdiyok eine ansprechende erste Hälfte. Der Leverkusener war in Hälfte eins komplett untergetaucht.
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