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Es geht los: Die Viertelfinal-Kracher der NLANach 50 Qualifikationsrunden beginnt heute die NLA-Meisterschaft mit der 1. Runde der Playoff-Viertelfinals (best of 7) neu.pad / Quelle: Si / Dienstag, 9. März 2010 / 06:51 h
Die Affiche bringt den Klassiker zwischen Qualifikationssieger Bern und Lugano (8.), die Neuauflage des letztjährigen Playoff-Finals zwischen Davos (4.) und den Kloten Flyers (5.), das Derby zwischen Genève-Servette (2.) und Fribourg (7.) und die Begegnung zwischen dem bisher überzeugenden EV Zug (3.) und den enttäuschenden ZSC Lions (6.).
Der Klassiker zum Playoff-Auftakt Bern - Lugano: Die Finalduelle zwischen den Bernern und Tessinern Ende der Achtziger- und Anfang der Neunzigerjahre gehörten zu den besten in der Geschichte des Schweizer Eishockeys. Rund 20 Jahre später gehören Spiele zwischen den beiden Teams immer noch zu den Klassikern. Während der SCB zum dritten Mal in Serie die Regular Season auf Platz 1 abschloss, kamen die «Bianconeri» gemessen am Potenzial überhaupt nicht auf Touren. Dass die Viertelfinal-Duelle zwischen dem Ersten und dem Achten keine Selbstläufer sind, musste der SCB in den letzten Jahren am eigenen Leib erfahren. Dreimal in den letzten vier Jahren scheiterten die Hauptstädter (gegen Kloten, Fribourg und Zug) an der ersten Hürde. Hält das Berner Nervenkostüm diesmal?Der Playoff-Schreck aus Fribourg Genève-Servette - Fribourg: Genève-Servette trat in dieser Saison bisher wohl so stark auf wie noch nie. Mit Goalie und NHL-Rückkehrer Tobias Stephan wissen die Genfer einen potenziellen Meistergoalie in ihren Reihen, das Trio Tony Salmelainen, Thomas Déruns und (der für die ersten drei Partien gesperrte) Juraj Kolnik erzielte allein 152 Skorerpunkte. Servettes allmächtiger Trainer Chris McSorley wird sich allerdings hüten, Fribourg zu unterschätzen. Gottéron erwies sich in den letzten beiden Jahren als Playoff-Schreck.Freuen sich die Berner auch noch nach den maximal sieben Playoff-Partien gegen den HC Lugano? (Archivbild) / Foto: EQ Images
2008 schaltete Fribourg Bern aus (und verlor dann im Halbfinal mit 1:4 Siegen gegen Servette), vor Jahresfrist mussten die ZSC Lions daran glauben und im Halbfinal beinahe auch der spätere Meister Davos. Die Bilanz in dieser Saison spricht dagegen eindeutig für Servette, das alle sechs Direktduelle für sich entscheiden konnte (16:2 Punkte). Das «Z»-Duell Zug - ZSC Lions: Der zukünftige Nationaltrainer Sean Simpson steht als ZSC-Coach im Duell gegen seinen früheren Arbeitgeber und seinen Jugendfreund Doug Shedden unter Druck. Schliesslich können sich die Lions als Champions-League- und Victoria-Cup-Gewinner ein zweites Ausscheiden in den Playoff-Viertelfinals in Folge kaum leisten.Das «Z»-Duell wird einerseits jenes zwischen den beiden finnischen Goalies Jussi Markkanen (Zug) und Ari Sulander (ZSC Lions). Andererseits stehen sich auch zwei starke Offensiv-Abteilungen gegenüber. Die ZSC Lions erzielten in der Qualifikation so viele Tore (185) wie kein anderes Team, der EVZ weiss mit Josh Holden (30 Treffer) den erfolgreichsten Torschützen und mit Damien Brunner (23) den Aufsteiger der Saison in seinen Reihen. Der Vorjahres-Final Davos - Kloten: Im Final des Vorjahrs (4:3 Siege für Davos) hatten die Bündner die maximal Anzahl Playoff-Spiele (14) für die Final-Qualfikation benötigt. Nun startet der Meister ausgeruht in die Serie; während der Olympia-Pause stand Arno del Curto das komplette Team zur Verfügung. Zudem sind die Bündner mit zuletzt acht Siegen in Folge das aktuell formstärkste Team der Liga.
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