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Victor Juschtschenko besucht NottwilNottwil LU - Hoher Besuch für das Schweizerische Paraplegiker Zentrum (SPZ) in Nottwil: Kateryna und Victor Juschtschenko, das ehemalige Präsidentenpaar der Ukraine, informierte sich vor Ort über den Aufbau und die Finanzierung eines privaten Spitals.fkl / Quelle: sda / Montag, 3. Mai 2010 / 12:08 h
Die 2001 gegründete und von ihr präsidierte Stiftung «Ukraine 3000» plane ein Kinderspital mit rund 250 Betten, erklärte Kateryna Juschtschenko in Nottwil. Die Kosten bezifferte sie auf 200 Millionen Dollar. Ein Teil davon habe bereits aufgebracht werden können.
Das Spital soll Kinder betreuen, die vom heutigen Gesundheitssystem vernachlässigt werden, etwa Kinder mit Behinderungen, mit Krebs oder mit Geburtsschäden. Die Realisierung eines solchen Projektes sei in der Ukraine schwierig, sagte Kateryna Juschtschenko.
Menschen mit Behinderung anerkennen Die Gattin des ehemaligen Präsidenten erklärte ferner, dass sich Entwicklung nicht nur in der Realisierung von Bauten zeigen dürfe. Die Gesellschaft müsse auch lernen, Menschen mit Behinderung anzuerkennen. Kateryna Juschtschenko ist als Tochter ukrainischer Einwanderer in den USA aufgewachsen und war in der Wirtschaft tätig. Victor Juschtschenko informierte sich bei Guido A. Zäch über Fundraising. / Foto: gov.vn
Sie ist seit 1998 mit Victor verheiratet. Victor Juschtschenko war von 2005 bis 2010 Präsident der Ukraine. Er gilt als pro-westlich. Empfangen wurde das Paar in Nottwil von SPZ-Direktor Beat Villiger und Zentrumsgründer Guido A. Zäch, der Kateryna und Victor Juschtschenko durch die Klinik führte. Das SPZ war, wie das Projekt in der Ukraine, durch Privatinitiative entstanden. Zäch wies seine Gäste darauf hin, wie wichtig bei der Integration von Menschen mit Behinderung die Kontakte mit Menschen ohne Behinderungen seien. Auch brauche es Hilfsmittel sowie Anpassungen von Wohnungen und Fahrzeugen an die Bedürfnisse der Behinderten.
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