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WPP-Chef Sorrell: Werbemärkte erholen sichCannes - Auf den Werbemärkten zeichnet sich Erholung ab. Martin Sorrell, Chef des internationalen Medien- und Kommunikationskonzerns WPP Group sprach im Zuge des Cannes Lions Werbefestivals von positiven Entwicklungen seines Unternehmens sowohl bei organischen Einnahmen als auch bei den Gewinnmargen.ht / Quelle: pte / Samstag, 3. Juli 2010 / 16:54 h
Die Werbemärkte seien quer über alle Regionen wieder im Aufwärtstrend, so Sorrell.
Sein Konzern habe im zweiten Quartal ein fortschreitendes Wachstum verzeichnet, im April lag der Umsatz beispielsweise um vier Prozent höher als im Vergleichszeitraum 2009, sagte der WPP-Chef laut Bericht des Wall Street Journal.
Das derzeitige Ziel der WPP Group mit Jahresende auf ein Plus von insgesamt zwei Prozent für 2010 zu kommen, bezeichnete Sorrell als eher konservativ.
Vorsicht vor zu viel Euphorie Im Jahr 2009 ist der US-Werbemarkt um über elf Mrd. Dollar geschrumpft. Auch die heimischen Märkte entwickelten sich rückläufig. Wachstum gab es hingegen im Onlinebereich, in Deutschland beispielsweise ein Plus von zwölf Prozent.WPP-Chef Martin Sorrell. / Foto: WEF
«Klassische Online-Werbung erreicht in immer mehr Branchen einen zweistelligen Anteil am Mediamix. In den Bereichen Computer und Büro, sonstige Werbung sowie Dienstleistungen wird jeder vierte Werbe-Euro in Online investiert», so Paul Mudter, Vorsitzender des Online-Vermarkterkreis im BVDW. Trotz positiver Impulse und Anzeichen auf weltweite Erholung warnt WPP-Chef Sorrell vor übereilter Euphorie in der Branche. «Es ist erstaunlich, wie sich die Leute selbst und anderen für ein Wachstum mit schwachen Vergleichswerten gratulieren. Fakt ist, die Kunden sind weiterhin sehr kostenbewusst.» Dennoch hat sich die Situation ohne Zweifel verbessert, vor allem in den USA, räumt Sorrell ein. In Westeuropa beobachte er ein etwas langsameres Aufholen, das wohl auch weiterhin schleppend verlaufen werde. Zu WPPs Kunden zählen unter anderem Unilever, Ford und Johnson & Johnson. ![]() Schmuck der Zukunft: Nachhaltigkeit im Fokus Nachhaltigkeit ist längst nicht mehr nur ein Trend, sondern eine Notwendigkeit, die in vielen Branchen Einzug gehalten hat ? so auch in der Schmuckindustrie. Die Entwicklung hin zu nachhaltigen Materialien und ethischen Standards ist ein strategischer Schritt, um zukünftiges Wachstum sicherzustellen und gleichzeitig unsere Umwelt zu schützen. Fortsetzung
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