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Starker Auftritt von Pete SamprasDer erste Tag des BNP Paribas Zurich Open stand im Zeichen von Pete Sampras.fest / Quelle: Si / Dienstag, 8. März 2011 / 23:06 h
Der erste Tag des BNP Paribas Zurich Open stand im Zeichen von Pete Sampras. Der 14-fache Major-Sieger liess bei seinem ersten Auftritt in der Zürcher Saalsporthalle seine noch immer vorhandene Klasse aufblitzen. Trotz leichtem Jet Lag schlug Sampras zu später Stunde den Österreicher Thomas Muster, der 2011 sein im letzten Sommer gestartetes Comeback auf der ATP-Tour fortsetzen wird, in gut einer Stunde souverän 6:2, 7:6 (7:3). Gegen den Steirer bewies die ehemalige Nummer 1 der Welt, dass er von seiner einstigen Stärke nicht viel eingebüsst hat. Mit seinem Serve-and-Volley-Spiel geriet der 39-jährige Amerikaner bei eigenem Aufschlag nie in Gefahr, zudem brachte er mit starken Returns seinen vier Jahre älteren Widersacher immer wieder in Bedrängnis. Mit einer eineinhalbstündigen Trainingssession hatte sich Sampras am Wochenende mit Roger Federer noch in seiner Heimat Los Angeles auf den ersten Besuch in der Schweiz seit 1998 vorbereitet. Mit dem Schweizer, mit dem er sich regelmässig auch telefonisch oder via BlackBerry austauscht, besuchte er auch ein NBA-Spiel der Los Angeles Lakers. Als Dank für die Gastfreundschaft revanchierte sich Federer mit Schokolade seines Sponsors, die Sampras nach dessen Ankunft in Zürich am Dienstagmorgen im Hotelzimmer erwartete. Starke Ambitionen Obwohl Sampras nicht mehr ganz so ehrgeizig ist wie früher, ohne Ambitionen hat der 39-Jährige die Reise über den Atlantik nicht angetreten. «Mein Ziel ist es, das Turnier zu gewinnen», so Sampras, der bei seinem Debüt auf der Champions Tour 2008 in Sao Paulo sogleich triumphiert hatte. «Alle, die hier sind, haben ihren Stolz und verlieren nicht gerne.» Für ihn sei es das bestbesetzte Turnier, an dem er seit seinem Rücktritt teilnehme, so der Kalifornier, der im Rahmen der Champions Tour erst zum zweiten Mal in Europa antritt. Wie viele seiner Kollegen kehrte auch Sampras wieder auf die Courts dieser Welt zurück. 2006 begann er wieder gelegentlich zu spielen, nachdem er zuvor drei Jahre mit dem Sport nichts mehr zu tun haben wollte und seine Zeit in erster Linie der Familie, dem Golfen und dem Nichtstun gewidmet hatte. «Irgendwann kommt der Mensch aber an einen Punkt, wo er wieder arbeiten muss», begründet Sampras seine Rückkehr. Mittlerweile bestreitet er pro Jahr rund ein Dutzend Partien. Das Tennis sei nun ein guter Ausgleich für ihn. Er bleibe so körperlich fit, zudem habe er nun wieder eine Beschäftigung. Philippoussis Aufschlagstärke Einen starken Eindruck hatte am späten Nachmittag auch Mark Philippoussis hinterlassen. Der Australier, der nur dank der Absage von Stefan Edberg eine Einladung erhalten hatte, unterstrich beim Zweisatzsieg gegen den Vorjahresfinalisten Goran Ivanisevic (Kro) seine Ambitionen. «Spass haben ist das Wichtigste, aber gewinnen will ich noch immer», so Philippoussis, der mit 34 Jahren der jüngste der acht Teilnehmer im Turnier der Champions ist. Vor allem mit seinem Service sorgte Philippoussis wiederholt für ein Raunen im Publikum. Mit 213 km/h, 222 km/h, 229 km/h und 225 km/h krachten die Aufschläge des Wimbledon-Finalisten von 2003 im ersten Aufschlagsspiel ins Feld, und dies, obwohl er den Service seit seinem Sieg vor zwei Wochen beim Auftakt der Champions Tour in Delray Beach, Florida, nicht mehr trainiert hatte. «Es war ein gutes Warm-up», sagte Philippoussis, der mit gelegentlichen Showeinlagen auch als Unterhalter beim Publikum Anklang fand. Was den Unterhaltungswert angeht, standen auch Ivanisevic und Henri Leconte dem Australier in nichts nach. Leconte hatte bereits als Zuschauer der ersten Partie des Tages seine erste Showeinlage, später unterhielt er das Publikum als Hauptakteur im Duell mit Michael Stich. Der Deutsche setzte sich letztlich im Champions-Tiebreak mit 10:5 durch. Im Turnier der Talente unterlag der Schweizer Dimitri Bretting dem Briten Oliver Golding klar in zwei Sätzen. Resultate:BNP Paribas Zurich Open. 1. Pete Sampras in Zürich. / Foto: freshfocus
Spieltag (Round Robin). Champions. Gruppe A: Mark Philippoussis (Au) s. Goran Ivanisevic (Kro) 6:3, 7:6 (7:2). Pete Sampras (USA) s. Thomas Muster (Ö) 6:2, 7:6 (7:3). Gruppe B: Michael Stich (De) s. Henri Leconte (Fr) 6:4, 3:6, 10:5. -- Talents. Gruppe A: Oliver Golding (Gb) s. Dimitri Bretting (Sz) 6:1, 6:4. Mate Pavic (Kro) s. Joshua Sapwell (Gb) 7:5, 6:4. Gruppe B: Filip Horansky (Slk) s. Jiri Vesely (Tsch) 6:4, 3:6, 10:7. Programm Mittwoch, 9. März. 11.30 Uhr: Alexander Ritschard (Sz) - Horansky. 13.00 Uhr: Tim Henman (Gb)/Liam Broady (Gb) - Sieger R1.1 (R2.1). 14.30 Uhr: Pavic - Bretting. 16.00 Uhr: Ivanisevic - Sampras. 17.30 Uhr: Ivan Lendl (USA) - Stich. 19.00 Uhr: Henman - Leconte. 20.30 Uhr: Broady - Vesely. ![]() UV-Beständigkeit: Ein Schlüssel für langlebige Outdoor-Werbemittel In der dynamischen Welt der Aussenwerbung spielt die Widerstandsfähigkeit gegen Umwelteinflüsse eine entscheidende Rolle. Eine der grössten Herausforderungen ist die UV-Strahlung, die Materialien im Freien stark beansprucht. Der Fokus liegt darauf, wie UV-Beständigkeit im Jahr 2026 die Langlebigkeit von Outdoor-Werbemitteln beeinflusst und welche strategischen Ansätze dabei eine Rolle spielen. Fortsetzung
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