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Vom Streber zum 'Streetfighter'?Im Schatten der Altstars Pete Sampras, Ivan Lendl und Co. messen sich am BNP Paribas Zurich Open auch die besten europäischen U18-Talente. Eines von ihnen ist der Schweizer Dimitri Bretting, der kurz vor dem Einstieg in die Profitour steht.fkl / Quelle: Si / Donnerstag, 10. März 2011 / 18:06 h
Für den 18-Jährigen Dimitri Bretting, der momentan im ITF-Ranking Platz 21 belegt, ist der Event in der Saalsporthalle ein «super Erlebnis». Während die früheren Stars mit ihrer Teilnahme am Zurich Open ihrem Frührentnertum Abhilfe schaffen, bietet das Turnier den «Talents» die Möglichkeit, die ehemaligen Vorbilder persönlich kennenzulernen. «Vor allem was das Verhalten auf dem Platz und die Körpersprache betrifft, kann ich sehr viel profitieren», so Bretting, der gestern in den Genuss kam, mit Mark Philippoussis (Au) im Doppel anzutreten. Als Vorbild seiner Jugend nennt Bretting zwar neben Roger Federer Andre Agassi, von Philippoussis, dem Final-Gegner Federers bei dessen erstem Wimbledonsieg 2003, dürfte er aber vor allem beim Aufschlag den einen oder anderen Trick abgeschaut haben.
Obwohl Bretting am Mittwoch gegen den Kroaten Mate Pavic (ITF 5) im fünften Anlauf der erste Einzel-Sieg in Zürich gelungen war, hatte er sein erstes Highlight in dieser Woche bereits am Montag gefeiert. Der Tag der Auslosung im Hotel Dolder Grand fiel mit seinem 18. Geburtstag zusammen. Auf die Frage, was das Erreichen der Volljährigkeit für ihn bedeute, antwortet Bretting: «Erwachsen werden und eigene Entscheide zu fällen.» Die Aussage passt zum Charakter Brettings. Nicht die Möglichkeit, Auto zu fahren, der freie Zugang zu Bars oder das Erlangen der gesetzlichen Freiheit stehen für ihn im Vordergrund, viel eher sieht er das Erreichen die Volljährigkeit als Aufforderung, persönlich zu reifen.
Ein Streber im positiven Sinn
Der mehrfache Schweizer Meister bei den Junioren, der zuletzt wegen eine Sehnenentzündung am Handgelenk drei Wochen pausieren musste, ist ein Streber - im positiven Sinn. «Er ist fleissig, brav und sehr beliebt», beschreibt Roland Burtscher seinen Schützling, den er seit rund vier Jahren betreut. «Dimitri hat keine Feinde.» So sehr der Österreicher den Charakter Brettings im Privaten auch schätzt, so sehr wünschte er sich manchmal, dass dieser jene Eigenschaften auf dem Platz ablegen könnte.
Dimitri Bretting gibt ein Interview. / Foto: freshfocus
«Er muss frecher und selbstbewusster werden und den absoluten Siegeswillen entwickeln», so Burtscher. Für Burtscher ist klar, dass sich in den nächsten zwei Jahren entscheidet, wohin der Weg Brettings führen wird. «Jetzt muss der grösste Schritt folgen. Der Wechsel vom Junioren- ins Männertennis ist der schwierigste.» Ab nächster Woche kämpft Bretting an den Future-Turnieren in Fällanden, Vaduz und Taverne um seine ersten ATP-Punkte. Im Frühjahr möchte er an den Grand-Slam-Turnieren in Paris und Wimbledon bei den Junioren teilnehmen, langfristig hofft er, den Sprung auf die ATP-Tour zu schaffen. Und dann wolle er sich Schritt für Schritt im Ranking hocharbeiten, so Bretting. «Er muss ein Streetfighter werden» Die Grundlagen für eine mögliche Profi-Karriere hat Bretting, der in seiner Freizeit am liebsten Musik hört, in den letzten Jahren im Leistungszentrum von Swiss Tennis in Biel geschaffen. Als Sohn eines Deutschen und einer Schweizerin wuchs er im baden-württembergischen Müllheim auf, ehe er als Dreizehnjähriger in die Schweiz zog, wo er am Wochenende bei seiner Mutter in Basel wohnt, wenn er nicht gerade an einem Turnier engagiert ist. Unter der Woche lebt der Single in der Villa von Swiss Tennis in Biel, in der 17 Mädchen und Jungen im Alter von 15 bis 19 Jahren unter einem Dach wohnen. Als Stärken in seinem Spiel nennt Bretting die Fitness und Athletik, das grösste Verbesserungspotenzial sieht er beim Service. «Insgesamt muss er offensiver und aggressiver agieren», ergänzt Burtscher, der seinem Schützling ein gutes Fundament, solide Grundschläge und eine grosse Disziplin attestiert. Oberste Priorität für den Trainer hat nun aber die Entwicklung der Persönlichkeit des Spielers. «Er muss ein 'Streetfighter' werden, der den anderen auf dem Platz wehtun kann», so Burtscher. Für Bretting geht es in den nächsten Monaten darum, erwachsen zu werden - nicht nur im Leben, sondern vor allem auch auf dem Tennisplatz. ![]() UV-Beständigkeit: Ein Schlüssel für langlebige Outdoor-Werbemittel In der dynamischen Welt der Aussenwerbung spielt die Widerstandsfähigkeit gegen Umwelteinflüsse eine entscheidende Rolle. Eine der grössten Herausforderungen ist die UV-Strahlung, die Materialien im Freien stark beansprucht. Der Fokus liegt darauf, wie UV-Beständigkeit im Jahr 2026 die Langlebigkeit von Outdoor-Werbemitteln beeinflusst und welche strategischen Ansätze dabei eine Rolle spielen. Fortsetzung
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