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Hambüchen und ein Schraubenzieher aus SüdkoreaTrotz des für die müden Cracks ungünstigen Termins drei Wochen nach den Weltmeisterschaften in Tokio sind beim Swiss Cup am Sonntag im Hallenstadion wieder einige der weltbesten Kunstturnerinnen und -turner dabei.dyn / Quelle: Si / Freitag, 4. November 2011 / 14:19 h
Als Titelverteidiger treten Fabian Hambüchen und Elisabeth Seitz zum traditionellen Paarwettkampf an. Deutschlands Star-Turner spricht seinen Mitstreitern aus dem Herzen, wenn er sagt: «Nach den Weltmeisterschaften ist die Luft zuerst einmal draussen, in der ersten Woche geht gar nichts. Jetzt gebe ich mir einen Tritt in den Hintern und noch einmal alles.» Schliesslich werden für die zehn Duos auch 85'000 Dollar Start- und Preisgeld ausgeschüttet. Zuletzt lagen für zwölf Teams 100'000 Dollar bereit. Der Sieg ist nach wie vor mit 30'000 Franken dotiert - für eine Sportart wie Kunstturnen ein stattlicher Betrag.
Nachdem die Zusammenarbeit mit einer Agentur mit der letzten Ausgabe beendet worden war, rückte die Organisation wieder näher an den Schweizerischen Turnverband. Nicht nur der Kostendruck sprach für eine auf Ehrenamtlichkeit basierende Struktur. STV-Zentralvorstandsmitglied Jürg Stahl, der das Swiss-Cup-OK seit 2008 präsidiert, will den Wettkampf-Charakter der Veranstaltung wieder mehr betonen. So werden die Noten wieder angezeigt, sobald sie verfügbar sind, statt dass mit Zuwarten bis zum Ende eines Durchgangs auf Kosten der Nachvollziehbarkeit künstliche Spannung erzeugt wird.
Tatsächlich war der Swiss Cup in den letzten Jahren immer mehr zu einer Exhibition verkommen. Showelemente bleiben aber ein wichtiger Bestandteil. Das ist auch im Sinne der Hauptdarsteller, die den Mix aus Wettkampf und Entertainment schätzen und nichts dagegen haben, ihr Können für einmal unter etwas weniger Leistungsdruck zu zeigen. Fabian Hambüchen jedenfalls verspricht schon einmal ein Spektakel in seiner Paradedisziplin Reck.
Andere Attraktionen aus der weiten Turnwelt sind der Südkoreaner Yang Hak Seon, Mehrkampf-Europameisterin Anna Dementjewa aus Russland oder die Rumänin Ana Porgras, vor einem Jahr Weltmeisterin am Schwebebalken. Yang Hak Seon wurde in Tokio dank einem Überschlag mit drei Schrauben und der Rekordpunktzahl von 16,866 Sprung-Weltmeister - im Alter von erst 18 Jahren.
Die neue Schweizer Vorzeigeturnerin Giulia Steingruber bildet mit Claudio Capelli das Team Schweiz 1. «Die Atmosphäre am Swiss Cup ist wie bei keinem anderen Wettkampf», schwärmt Steingruber.
Titelverteidiger Fabian Hambüchen (Archivbild). / Foto: EQ Images
Am Mittwoch in Morges verzichtete die WM-Fünfte am Sprung nach Stürzen am Sprung und am Stufenbarren auf das letzte Gerät. Am Sonntag hofft sie, gleich zweimal an ihrem Paradegerät antreten zu können. Dazu müssten sich Steingruber/Capelli für den Final der besten vier Duos qualifizieren, was nicht nur mit Preisgeld, sondern auch mit einer noblen Uhr belohnt würde. Erstmals dabei sind Pascal Bucher und Jessica Diacci. Der Zürcher Unterländer qualifizierte sich in Tokio für den Mehrkampffinal und wurde dafür mit der Teilnahme an einem Wettkampf belohnt, den er von Kindesbeinen an als Zuschauer verfolgte. Zürich. Swiss Cup im Hallenstadion. Die zehn Teams: Claudio Capelli/Giulia Steingruber (Sz 1), Pascal Bucher/Jessica Diacci (Sz 2), Fabian Hambüchen/Elisabeth Seitz (De 1), Sebastian Krimmer/Kim Bui (De 2), Ruslan Pantelemonov/Elizabeth Beddoe (Gb), Paolo Principi/Jessica Helene Mattoni (It), Yang Hak Seon/Jo Hyunjoo (SKor), Ana Porgras/Flavius Koczi (Rum), Anna Dementjewa/Nikita Ignatjew (Russ), Mikola Kuksenkow/Angelina Kysla (Ukr). Das Programm. Sonntag, 6. November. 11.00 Uhr: Türöffnung. - 12.35 Uhr: Vorprogramm. - 13.15 Uhr: Vorrunde. - 15.25 Uhr: Halbfinal. - 16.20 Uhr: Verabschiedung von Ariella Kaeslin. - 16.40 Uhr: Final. ![]() UV-Beständigkeit: Ein Schlüssel für langlebige Outdoor-Werbemittel In der dynamischen Welt der Aussenwerbung spielt die Widerstandsfähigkeit gegen Umwelteinflüsse eine entscheidende Rolle. Eine der grössten Herausforderungen ist die UV-Strahlung, die Materialien im Freien stark beansprucht. Der Fokus liegt darauf, wie UV-Beständigkeit im Jahr 2026 die Langlebigkeit von Outdoor-Werbemitteln beeinflusst und welche strategischen Ansätze dabei eine Rolle spielen. Fortsetzung
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