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Die Champions am CSI BaselDer dritte CSI Basel vom 12. bis 15. Januar wird mit einer Starbesetzung aufwarten. Das Turnier mit dem mit 450'000 Franken höchstdotierten Hallen-GP der Welt und insgesamt 930'000 Franken Preisgeld ist für die besten Springreiter noch attraktiver geworden.fest / Quelle: Si / Dienstag, 29. November 2011 / 17:19 h
Die aktuellen Champions haben ihren Start angekündigt. Basel darf sich auf Weltmeister Philippe Le Jeune aus Belgien, Europameister Rolf-Göran Bengtsson aus Schweden und Weltcupsieger Christian Ahlmann aus Deutschland freuen. Mit Olympiasieger Eric Lamaze laufen letzte Verhandlungen.
Der offizielle Anmeldeschluss ist noch nicht erreicht und Präsident Willy Bürgin und Sportchef Hansueli Sprunger werden mit Startanfragen überschwemmt. Der Anspruch der Turnierleitung ist aber klar: Qualität kommt vor Quantität. Es werden nur rund 50 Reiter von internationalem Format ins Klassefeld aufgenommen. Diese Tatsache beeinträchtigt auch das Kontingent der Schweizer Reiter. Auch wenn sich so mancher nationale Pferdesportler gerne vor heimischer Kulisse gezeigt hätte, werden nur 13 bis 15 Einheimische in die St. Jakobshalle einreiten dürfen. Teamleader Schwizer Angeführt werden die nationalen Grössen von Teamleader Pius Schwizer. Der Luzerner steht in der aktuellen Weltrangliste an fünfter Stelle und dürfte sich in diesem Ranking bis Anfang des nächsten Jahres weiter verbessern. Seine Grosserfolge in jüngster Zeit mit Triumphen in den Weltcupspringen von Oslo und Helsinki sowie beim German Masters in Stuttgart zeugen von der grossartigen Form des Reiters und seiner Pferde. Mit Spitzenrängen auf höchstem internationalen Niveau liessen in den vergangenen Wochen auch Steve Guerdat, Janika Sprunger, Martin Fuchs, Beat Mändli und Claudia Gisler aufhorchen. Zur starken Schweizer Vertretung zählen zudem Clarissa Crotta, Werner Muff, Alexandra Fricker, Niklaus Rutschi, Niklaus Schurtenberger und Arthur Gustavo da Silva. Hansueli Sprunger, der aktuelle Schweizer Meister, steigt trotz der Belastung als Sportchef selbst in den Sattel. Prominente Teilnehmer Mit Ausnahme der Überseer, die ihre Saison traditionell mit der Florida-Tour beginnen, ist die Weltklasse lückenlos vertreten. Aushängeschilder des Fünfsterne-Turniers sind neben den Champions auch die Deutschen Ludger Beerbaum, Marcus Ehning, Marco Kutscher, Carsten-Otto Nagel und der aus dem benachbarten Süddeutschland stammende Lokalmatador Hans Dieter Dreher, der nur wenige Kilometer von Basel entfernt lebt und in diesem Jahr mit ausgezeichneten Ergebnissen an renommierten Turnieren in Aachen, Hickstead und Dublin für Aufsehen gesorgt hat. Zu den prominenten Teilnehmern zählen auch die Iren Denis Lynch und Billy Twomey, der Vorjahressieger im Grand Prix der H. Moser & Cie. Als äusserst schlagkräftig sind auch die Holländer mit Jeroen Dubbeldam, dem Olympiasieger 2000, Marc Houtzager, Gerco Schröder, Harry Smolders und Maikel van der Vleuten einzustufen. Angeführt wird das Schweizer Team von Pius Schwizer. / Foto: EQ Images
Ebenso leistungsfähig einzuschätzen sind die Franzosen mit Ex-Europameister Kevin Staut, Pénélope Leprevost, Simon Delestre, Altmeister Michel Robert und Roger-Yves Bost, der am vergangenen Wochenende den hochdotierten Grand Prix in Abu Dhabi gewonnen hat. England delegiert Michael Whitaker und Ben Maher und Brasilien Bernardo Alves und Alvaro Miranda de Neto, der sich vor Jahresfrist in einer der Hauptprüfungen durchsetzen konnte. Gespannt darf man auf die Auftritte seiner Ehefrau Athina Onassis sein. Die griechische Milliardärin zeigte in dieser Saison schon respektable Leistungen. Zum Favoritenkreis ist die Australierin Edwina Tops-Alexander zu zählen. Die Weltnummer 6 ist seit diesem Sommer mit dem bekannten holländischen Pferdehändler Jan Tops verheiratet und siegte in der prestigeträchtigen Global Champions Tour dieses Jahres. Neun Weltranglisten-Springen Das Budget für den dritten CSI Basel beträgt etwas mehr als drei Millionen Franken. Das Preisgeld wurde dank der Unterstützung von Titelsponsor H. Moser & Cie. erhöht und beträgt 930'000 Franken. Das ist im Vergleich zur letzten Austragung eine Erhöhung um 180'000 Franken. Der Grosse Preis der H. Moser & Cie ist mit 450'000 Franken dotiert. Das Hauptereignis am Sonntagnachmittag in der St. Jakobshalle steigt damit zum höchstdotierten Hallen-GP der Welt auf. Allein der Sieger wird mit einer Prämie von 150'000 Franken entschädigt. In neun Springen mit Preissummen von über 30'000 Franken pro Prüfung werden Punkte für die Weltrangliste vergeben. Auch diese Marke ist einmalig.
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