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Dinamo Riga marschiert souverän ins EndspielWenige Stunden nach dem HCD hat Dinamo Riga im 85. Spengler-Cup den Final erreicht. Das verlustpunktlose KHL-Team von Coach Pekka Rautakallio beseitigte die Hürde Wolfsburg problemlos mit 4:1.bg / Quelle: Si / Freitag, 30. Dezember 2011 / 23:47 h
Martins Karsums verlängerte den Bündner Aufenthalt Rigas nahezu in Eigenregie. Der linke Flügel der Paradeformation markierte in der mit 6500 Zuschauern zum fünften Mal ausverkauften Halle die siegbringende Tor-Doublette (27./29.) innerhalb von 114 Sekunden. Den Schlusspunkt setzte Lundmark mit seinem «Empty Netter» unmittelbar vor der letzten Sirene.
Zu einem weiteren Coup im Stile des Penaltysiegs im Viertelfinal gegen das Team Canada fehlte neben der spielerischen Qualität wohl auch die Energie. Riga benötigte nach dem Bonusruhetag jedenfalls keinen sonderlichen Effort, um die Nummer 2 der letzten DEL-Saison aus dem Turnier zu kippen.
Das europäische Pendant zur National Hockey League (NHL) ist zweifellos die Kontinental Hockey League (KHL). Ziemlich verlässliche Indizien dafür deponierten die KHL-Repräsentanten in den letzten drei Jahren. Seit der offiziellen Neuformierung der russischen Top-Liga endete der Spengler-Cup ausnahmslos mit dem Triumph der «Sputniks». Nun könnte sogar ein «Low-Budget-Team» aus dem unteren KHL-Tableau diese Serie verlängern.
Problemlos weiter Wie dem HC Davos genügten den Letten drei ungefährdete Siege zum Vorstoss ins Endspiel. Auf ihrem direkten Weg erteilten sie Klotens Spassgesellschaft eine Lektion (9:2), ehe die Balten auch Wolfsburg zweimal mehr oder weniger problemlos und ohne allzu grossen Aufwand kontrollierten. Wolfsburgs einzigen Vorteil - Kohl profitierte in der 12. Minute von einem raren Fehlgriff des ausgezeichneten Keepers Chris Holt - verspielte in erster Linie der nicht sonderlich stilsichere Torhüter Daniar Dshunussow. Beim Ausgleich schob er den Puck selber über die Linie. Sekundenbruchteile vor dem Shorthander Karsums' glitt die Nummer 30 ohne Not aus.Dinamo Riga - Wolfsburg 4:1 (1:1, 2:0, 1:0) Vaillant-Arena. - 6500 Zuschauer (ausverkauft). - SR Kurmann/Massy, Küng/Müller. - Tore: 12. Kohl (Huebscher) 0:1. Dinamo Riga setzte sich problemlos gegen Wolfsburg durch. / Foto: EQ Images
15. Bicevskis (Podzins) 1:1. 27. Karsums (Lucenius, Galvins/Ausschluss Degon) 2:1. 29. Karsums (Lucenius) 3:1. 60. (59:17) Lundmark 4:1 (ins leere Tor). - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Dinamo, 4mal 2 Minuten gegen Wolfsburg. Riga: Holt; Krisjanis Redlihs, Galvins; Jekabs Redlihs, Ozolins; Rekis, Sotnieks; Andersons, Cibulskis; Mikelis Redlihs, Lucenius, Karsums; Meija, Ankipans, Bukarts; Cipulis, Lundmark, Stals; Indrasis, Bicevskis, Podzins. Wolfsburg: Dshunussow; Fischer, Paetsch; Kohl, Bina; Degon, Schopper; Milley, Hospelt, Furchner; Höhenleitner, Haskins, Pohl; David Laliberté, Beardsmore, Mayer; Pikkarainen, Bishai, Huebscher. Bemerkungen: Riga ohne Warg (verletzt). 54. Holt hält Penalty von Höhenleitner. 58. (57:58) Timeout von Wolfsburg, danach bis 59:17 ohne Goalie. 59. Pfostenschuss Riga. 60. (59:58) Podzins verschiesst Penalty.
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