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Bubba Watsons erster grosser TriumphEin Golfer, der in kein Schema passt, hat das 76. US Masters in Augusta gewonnen: Bubba Watson. Der 33-jährige Amerikaner bezwang nach dramatischem Finale am zweiten Loch des Stechens den Südafrikaner Louis Oosthuizen und sicherte sich seinen ersten grossen Titel.fest / Quelle: Si / Montag, 9. April 2012 / 09:18 h
Der entthronte Titelhalter Charl Schwartzel kleidete gemäss der Tradition den neuen Champion in das Green Jacket ein. Schwartzel ist Südafrikaner und hätte den berühmten grünen Kittel viel lieber seinem Landsmann und engen Freund Louis Oosthuizen übergestreift. Aber Oosthuizen, der überlegene Sieger des British Open 2010, musste nach seinem zweiten grossen Auftritt an einem Majorturnier mit dem 2. Platz vorliebnehmen.
Zu den Verlierern der Schlussrunde auf dem Par-72-Kurs des Augusta National Golf Club zählten auch der Amerikaner Phil Mickelson und der Engländer Lee Westwood, nachdem die weiteren Favoriten Tiger Woods (40.), Rory McIlroy (40.), Luke Donald (32.) und Martin Kaymer (44.) ihre Chancen auf den Sieg am prestigereichsten Turnier spätestens in der dritten Runde verspielt hatten. Der enttäuschte und enttäuschende Woods musste in seinem 16. US Masters als Profi sogar seine schwächste Klassierung zur Kenntnis nehmen. An seinem Lieblingsturnier, das er viermal gewonnen hatte, war er bisher nie schlechter als 22. (im Jahr 2004) gewesen. Der dreimalige Masters-Sieger Mickelson war aus der günstigen zweiten Position mit nur einem Schlag Rückstand auf den Schweden Peter Hanson in die Schlussrunde gestartet. Aber bereits am 4. Loch fing Mickelson mit viel Pech ein Triple-Bogey (3 über Par) ein. Er konnte dieses Handicap nicht mehr wettmachen und wurde schliesslich Dritter, schlaggleich mit Westwood, Hanson und dem Amerikaner Matt Kuchar. Lee Westwood, Dritter der Weltrangliste, war wie so oft sehr nahe am Sieg. Mit nunmehr 38 Jahren muss er aber weiterhin auf seinen ersten Erfolg an einem der vier Majorturniere warten. Seit 2008 hat er sich nunmehr sieben Mal als Zweiter oder Dritter klassiert. Bubba Watson hat sich den grössten Triumph seiner Karriere vollauf verdient. Der Linkshänder und Longhitter aus Bagdad im äussersten Nordwesten Floridas gehört seit mehreren Jahren zu den sicheren Werten auf dem amerikanischen Profi-Circuit, auf dem er 2010 und 2011 insgesamt drei Turniere gewann. Im August 2010 brachte er es an der US PGA Championship, dem vierten Majorturnier des Jahres, ins Stechen. Dieses verlor er jedoch gegen den Deutschen Martin Kaymer. Vom Glück überwältigt Als er den einfachen Sieges-Putt in Augusta aus rund 20 Zentimetern versenkt hatte, brach Watson augenblicklich in Tränen aus. Er umarmte seinen Caddie, später neben vielen anderen auch seine besten Kumpels unter den Profis. Bei jedem Einzelnen weinte er sich aus. Er konnte sein Glück nicht fassen. «In meinen Träumen bin ich nie so weit gegangen», sagte er später. Bubba Watson, der Gerry Lester Watson getauft worden war und seinen gängigen Rufnamen aus der eigenen Kindersprache mitgenommen hat, ist eine schillernde Figur im Weltgolf. Er hat sich als Bub unter Anleitung seines Vaters einen eigentümlichen Self-made-Schwung angeeignet, der in keinem Lehrbuch beschrieben ist. Für Golfpuristen ist vor allem Watsons Beinarbeit bei den langen Schlägen ein Graus. Watson ist ein ausgesprochener Longhitter. Mit einer durchschnittlichen Drive-Länge von 286 Metern ist er die aktuelle Nummer 1 auf der US PGA Tour. Genau wie Phil Mickelson spielt er sehr spektakulär und aggressiv. Die Fahnenpositionen auf den Greens können noch so diffizil sein, er greift immer an. Alles oder nichts, das ist seine Devise. «Ich will immer den unglaublichen Schlag zeigen. Wer mag das nicht? Deshalb spielt man ja Golf.» Ein solcher unglaublicher Schlag verhalf Watson schliesslich zum grössten Erfolg. Am 2. Loch des Stechens, dem 10. Loch auf dem Parcours, hatte er den Abschlag weit nach rechts verzogen. Der Ball landete in den Pinien. Watson hatte reines Glück, dass er eine spielbare Lage vorfand, der direkte Weg zum Green war jedoch versperrt. Er machte eine kleine Lücke zwischen den Bäumen aus und schritt zur Attacke. Er liess den Ball mit einem kräftigen Hieb nach links durch die Lücke wegzischen und dann mit einer mirakulösen Kurve, einem Hook, nach rechts drehen. Der Ball kam unter dem tosenden Applaus der über 40'000 Fans vier Meter links vom Loch zum Stillstand. Oosthuizen hatte sich mit seinem Abschlag ebenfalls in Schwierigkeiten gebracht und benötigte an diesem Par-4-Loch fünf Schläge (Bogey). So reichten Watson schliesslich zwei Putts aus der kurzen Distanz aus. Bis 2002 trugen sich am US Masters ausschliesslich rechtshändige Spieler in die Siegerliste ein. In den letzten zehn Masters haben nun aber fünfmal Linkshänder triumphiert. Zuerst der Kanadier Mike Weir (2003), dann dreimal Phil Mickelson (2004, 2006, 2010) und jetzt Bubba Watson. Albatros - ein seltener Vogel Hätte Louis Oosthuizen gesiegt, so würde man jetzt vor allem von dessen Wunderschlag schreiben. Dem 29-jährigen Südafrikaner glückte am 2. Loch ein sogenannter Albatros: An diesem 525 Meter langen Par 5 beförderte er den Ball aus rund 230 Metern mit dem zweiten Schlag ins Loch. Der Ball schlug kurz vor dem Green auf, rollte dann mehr als 40 Meter über das Green und fiel mit der letzten Umdrehung ins Loch. Er machte dank diesem Kunststück drei Schläge gegenüber der Konkurrenz gut und übernahm die Spitze. Dort verharrte er bis zuletzt. Bubba Watson konnte erst am 16. Loch mit einem Birdie gleichziehen. In der Geschichte des US Masters wurden erst vier Albatrosse registriert. Der erste und berühmteste datiert vom zweiten Masters im Jahr 1935. Der legendäre Gene Sarazen schlug ihn am 15. Loch. Er holte damit genau jene drei Schläge heraus, die ihn in ein Stechen brachten - das er schliesslich gewann. Resultate: Augusta, Georgia. 76. Bubba Watson nach seinem Triumpf in Augusta/Georgia. / Foto: EQ Images
US Masters (8 Mio. Dollar/Par 72). Schlussklassement: 1. Bubba Watson (USA) 278 (69/71/70/68), Sieger am 2. Loch des Stechens (Loch 10, mit Par gegen Bogey). 2. Louis Oosthuizen (SA) 278 (68/72/69/69). 3. Lee Westwood (Eng) 280 (67/73/72/68), Phil Mickelson (USA) 280 (74/68/66/72), Matt Kuchar (USA) 280 (71/70/70/69) und Peter Hanson (Sd) 280 (68/74/65/73). 7. Ian Poulter (Eng) 283 (72/72/70/69). 8. Padraig Harrington (Irl) 284 (71/73/68/72), Adam Scott (Au) 284 (75/70/73/66) und Justin Rose (Eng) 284 (72/72/72/68). 11. Jim Furyk (USA) 285 (70/73/72/70). 12. Sergio Garcia (Sp) 286 (72/68/75/71), Fred Couples (USA) 286 (72/67/75/71), Graeme McDowell (NIrl) 286 (75/72/71/68), Hunter Mahan (USA) 286 (72/72/68/74) und Kevin Na (USA) 286 (71/75/72/68). Ferner: 19. Francesco Molinari (It) 288 (69/75/70/74) und Geoff Ogilvy (Au) 288 (74/72/71/71). 24. Paul Lawrie (Scho) 289 (69/72/72/76). 27. Vijay Singh (Fidschi) 290 (70/72/76/72), Keegan Bradley (USA) 290 (71/77/73/69) und Rickie Fowler (USA) 290 (74/74/72/70). 32. Luke Donald (Eng) 291 (75/73/75/68), Angel Cabrera (Arg) 291 (71/78/71/71) und Zach Johnson (USA) 291 (70/74/75/72). 37. Thomas Björn (Dä) 292 (73/76/74/69). 40. Tiger Woods (USA) 293 (72/75/72/74) und Rory McIlroy (NIrl) 293 (71/69/77/76). 44. Martin Kaymer (De) 294 (72/75/75/72). 47. Steve Stricker (USA) 295 (71/77/72/75). 50. Charl Schwartzel (SA/TV) 296 (72/75/75/74), Stewart Cink (USA) 296 (71/75/81/69), Robert Karlsson (Sd) 296 (74/74/77/71) und David Toms (USA) 296 (73/73/75/75). 56. Miguel Angel Jimenez (Sp) 298 (69/72/76/81). 57. Edoardo Molinari (It) 299 (75/74/76/74) und Y.E. Yang (SKor) 299 (73/70/75/81) . 60. Trevor Immelman (SA) 301 (78/71/76/76). Cut verpasst: 66. José Maria Olazabal (Sp), Tom Watson (USA), Paul Casey (Eng), Mike Weir (Ka) und Larry Mize (USA) je 151. 73. Bernhard Langer (De) 152. 77. K.J. Choi (SKor) und Ryo Ishikawa (Jap) je 153. 82. Darren Clarke (NIrl), Ian Woosnam (Wales) und Lucas Glover (USA) je 154. 91. Ben Crenshaw (USA) 159. 93. Craig Stadler (USA) 163. 94. Sandy Lyle (Scho) 164. - 94 klassiert. ![]() UV-Beständigkeit: Ein Schlüssel für langlebige Outdoor-Werbemittel In der dynamischen Welt der Aussenwerbung spielt die Widerstandsfähigkeit gegen Umwelteinflüsse eine entscheidende Rolle. Eine der grössten Herausforderungen ist die UV-Strahlung, die Materialien im Freien stark beansprucht. Der Fokus liegt darauf, wie UV-Beständigkeit im Jahr 2026 die Langlebigkeit von Outdoor-Werbemitteln beeinflusst und welche strategischen Ansätze dabei eine Rolle spielen. Fortsetzung
Endlich: SMS versenden mit Outlook 2007/2010 St. Gallen - Das mühsame Getippe ist vorbei. Als erster Schweizer Anbieter stellt ASPSMS.COM eine Anbindung an den Mobile Service von Microsofts Outlook 2007/2010 zur Verfügung. Ohne zusätzliche Software können SMS bequem via Outlook 2007/2010 versendet werden – und das auch noch günstiger als mit dem Handy. Fortsetzung
Radiolino - Grosses Radio für kleine Ohren Radiolino ist das erste deutschsprachige Web-Radio der Schweiz für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren. Das Programm richtet sich aber auch an Eltern, Grosseltern, Onkeln und Tanten, sprich an die ganze Familie.
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