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Top of The RockWenn in St. Moritz die Skisaison eröffnet wird, bedeutet das nicht bloss mal kurz den Bergbahn-Startknopf zu drücken, sondern ist Anlass zur ersten grossen Champagnerparty. So findet am Saisonstart-Wochenende das St. Moritz City Race statt, bei der die Skipiste ins Dorf verlegt wird.asu / Quelle: winterguide.ch / Donnerstag, 3. Februar 2011 / 09:29 h
In der Fussgängerzone messen sich Prominente, Gäste und Einheimische im Parallelslalom. Obwohl: «Chillout Riding» ist das neue hippe Credo in der Promihochburg. Von Chillout-Riding-Pisten bis Chillout-Packages: St. Moritz scheint es dieses Jahr ruhig angehen zu wollen. Trotzdem gibts einen ganzen Learjet voller Neuigkeiten: Zum Beispiel das «Ski-in», ein neuer Funpark auf dem Corvatsch, und wie immer: über 320 Sonnentage. Wenn es immer schön ist, wann schneit es dann eigentlich die vielen Meter Schnee hin?
Auf der Piste Wenn das Dorf zur Skipiste wird, ist dies kein Weltrekordversuch für die grösste Pelzdichte in Mitteleuropa, sondern die offizielle Eröffnung der Skisaison 2009/2010. Das heisst: Strecke frei für 350 Kilometer schönste Pisten. Darunter auch die schwindelerregende Abfahrt auf dem St. Moritzer Hausberg an der Piz-Nair-Steilwand – das Gefälle beträgt 100 Prozent. Und dann gibt es ja noch die längste Gletscherabfahrt der Schweiz: die Diavolezza. Doch wer die rund 10 Kilometer in der Hocke herunterrast, ist dieses Jahr in St. Moritz total out. Das neue Credo in St. Moritz heisst «Chillout Riding» – das Genuss- Skifahren. Dafür wurde eigens eine Piste reserviert. So wurde aus der Piste Paradiso auf Corviglia die Chillout-Piste. Und weil es nicht nur chillig runtergehen sollte, sondern ebenso chillig rauf, gibt es neu vor der Berghütte «El Paradiso» das «Ski-in», ein Take-Away für Wintersportler, die gerne ihren Latte Macchiato im Sessellift nehmen. Bei so viel Chillout ist wieder Action angesagt: Bei der «Snow Night» von 19 Uhr bis 2 Uhr wird jeweils die längste Nachtabfahrt der Schweiz hell erleuchtet und von DJs beschallt.Neben der Piste Neben der Piste wurde der Wintersport in St. Moritz begründet und hat noch heute eine sehr grosse Tradition in der Engadiner Metropole. Der berühmteste St. Moritzer Wintersport ist wohl der Cresta Run. Dieses Jahr feiert der Cresta Run seinen 125. Geburtstag. So lange schon wird der Eiskanal vom britischen «St. Moritz Tobogganing Club» jeden Winter neu aufgebaut. Nicht zu vergessen der weltberühmte Bob Run, der als einer der ältesten der Welt gilt. Nebst 150 Kilometer langen Winterwanderwegen und nochmal so vielen Loipenkilometern, gibt es eine ganz neue Attraktion: Das Mineralbad & Spa Samedan. Mitten im historischen Dorfkern von Samedan liegt das erste vertikale Mineralbad der Schweiz, was so viel bedeutet, als dass den Gästen insgesamt drei Geschosse hinauf bis ins Dachgeschoss zur Verfügung stehen, wobei sie im Aussenbad direkt unter dem Kirchenturm den Blick in die Bergwelt geniessen können. Gebadet wird in Mineralwasser aus einer eigenen Quelle, die gleich unter dem Haus liegt.Essen Es spricht für sich, dass in St. Moritz kein Halligalli- Partybetrieb herrscht. Après-Ski und Gourmethäppchen liegen in St. Moritz nah beieinander. Wen wunderts: Bei insgesamt 350 Gault-Millau-Punkten und vier Michelin-Sternen ist St.St. Moritz: Viele Attraktionen für den Wintersport neben der Piste. / Foto: winterguide.ch
Moritz auch das Schlemmerparadies. Jedes zehnte Restaurant ist ein Gourmet-Tempel – oder -Schiff, wie das Beispiel von Kaviar-Meister Reto Mathis zeigt, mit seinem weltberühmten höchstgelegenen Yachtclub der Welt, auf einer Höhe von 2486 Meter über Meer. Ein Klassiker ist auch die Glamour-Berghütte «El Paradiso», das mit dem «Ski-in» seit Neuestem eine weitere Attraktion bietet. Neu ist auch die Iglu-Bar und das Iglu-Restaurant neben der Bergstation Muottas Muragl. Im Inneren glitzern die Schneesterne an den Wänden, die Sitze sind mit Fellen ausgekleidet und der ganze Raum wird von Kerzenlicht untermalt. Es geht natürlich auch in St. Moritz eine Nummer kleiner. Zum Beispiel im «Baracca» neben der Signalbahn in St. Moritz Bad. Dort kann man feiern, ohne gleich von der Fashion-Police verhaftet zu werden. Legendär ist natürlich auch der King’s Club im Palace. Könnten die Wände dort Geschichten erzählen, würde so manche Pelzlady vor Scham erröten. Der Dracula-Club, 1974 von Gunter Sachs gegründet, gehört neben dem legendären King´s Club im Hotel Palace zu den beliebtesten Tanzrevieren der Stars. Übernachten Mit den Engländern fing auch hier alles an. Im Herbst 1864 schloss Johannes Badrutt, der sechs Jahre zuvor die Pension Faller in St. Moritz gekauft und in Hotel Kulm umgetauft hatte, eine Wette mit seinen letzten Sommergästen ab: Die Briten sollten doch einmal im Winter hier urlauben – wenn es ihnen gefiele, würde er die Kosten übernehmen. Und sie kamen, blieben und nahmen in den Folgejahren ihre Freunde mit. In St. Moritz ist Übernachten immer eine Frage des Geldes. Hier gibt es alles. Vom «All-in-one-Hotel» in Celerina, wo bereits für günstiges Geld bequem übernachtet werden kann, bis hin zur Mehrerezehntausend- Franken-Nacht in der Turmsuite in einem der 5-Sterne-Bunker. Ein Highlight, das immer noch im bezahlbaren Rahmen liegt, ist das Waldhaus am See in St. Moritz. Es gehört nicht nur zu einem der meistfotografierten Sujets in St. Moritz, sondern ist auch ein ausgezeichnetes Hotel mit Restaurant, in dem gerne viel getrunken wird. Tönt sympathisch? Ist es auch.Die Anlässe Langweilig wird es einem in St. Moritz nie. Egal wann. Sei es am Cartier Polo World Cup, am White Turf, bei den Bobmeisterschaften, dem Winterautorrennen oder einem der Konzerte am Sinfonia Engiadina. Ein Spaziergang zum Segantini-Museum lohnt sich natürlich auch immer – denn dort findet sich ein grosser Teil des Werks des berühmten Malers. Dieses Jahr gibt es ausserdem noch ein Ereignis zu feiern, ohne welches das Engadin heute nirgends wäre: das hundertjährige Bestehen der Bernina-Bahn. Zum Jubiläum zeigt sich das UNESCO-Welterbe von seiner besten Seite und bietet eine Fülle von Events. Nicht nur für Trainspotter.Promis St. Moritz ist wohl einer der grössten Promi- Hotspots in der Winterzeit. Nicht nur Showbiz- Stars wie Madonna, Robbie Williams, Uma Thurman, Monica Belucci, Ivana Trump, Boris Becker oder die Agnellis steigen hier ab und aus, sondern auch Royals aus den holländischen und schwedischen Königshäusern sowie Spitzenpolitiker wie Bundeskanzlerin Angela Merkel, Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi, Vladimir Putin oder der französische Staatspräsident Sarkozy. Auf dem Top of Switzerland fühlen sich die Top-VIPs anscheinend seit über 100 Jahren pudelwohl.
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Radiolino - Grosses Radio für kleine Ohren Radiolino ist das erste deutschsprachige Web-Radio der Schweiz für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren. Das Programm richtet sich aber auch an Eltern, Grosseltern, Onkeln und Tanten, sprich an die ganze Familie.
Fortsetzung
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