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Roger Federer erreicht problemlos die 2. RundeRoger Federer und Stanislas Wawrinka haben im Australian Open in Melbourne die Startrunde ohne Satzverlust überstanden. Für Federer folgt am Mittwoch ein heikles Zweitrundenspiel gegen Gilles Simon.fest / Quelle: Si / Montag, 17. Januar 2011 / 07:59 h
Grosse Sorgen machen muss sich Federer für den Mittwoch aber nicht. Seine ausgezeichnete Verfassung vom Herbst vermochte der Schweizer via Doha in die neue Saison mitzunehmen. Beim 6:1, 6:1, 6:3 in 84 Minuten gegen Lukas Lacko gelang ihm ein gutes Spiel. «Ich hatte sogar das Gefühl, ausgezeichnet zu spielen», so Federer. «Lacko ist ein sehr talentierter Spieler. Dass ich derart deutlich gewinnen konnte, werte ich als gutes Zeichen.» Federer präsentierte sich in Spiellaune und packte diverse Kunstschläge aus.
Ganz so sicher wie der Australier, der 250'000 Franken auf einen Sieg des Schweizers gewettet hatte (und für das Risiko nur mit 2500 Franken Gewinn belohnt wurde), war sich Federer aber nie. Federer: «Es kann immer etwas schieflaufen, vor allem in einem Erstrundenspiel. Erst als ich auch den zweiten Satz 6:1 gewonnen hatte, wusste ich, dass mir dieses Spiel nicht mehr entgleiten würde.» Der dritte Satz verlief etwas ausgeglichener; erst zum 5:3 gelang Federer das entscheidende Break.
Federers nächster Gegner, Gilles Simon (ATP 34), wird sich energischer wehren als der Slowake Lacko (ATP 99). Der 26-jährige Franzose besiegte Lu Yen-Hsun (Taiwan/ATP 37) nach verhaltenem Beginn in 3:37 Stunden 6:7 (4:7), 6:2, 6:4, 6:2. Letzte Woche hatte Simon das Turnier in Sydney gewonnen. Nach einer schweren Knieverletzung befindet sich die ehemalige Nummer 6 der Welt wieder auf dem Vormarsch. Und vor allem besiegte Simon vor gut zwei Jahren an bedeutenden Turnieren (Toronto 2008, Masters 2008) Federer zweimal. Eine Zu-Null-Bilanz mit mehr als einem Sieg weist kein anderer Spieler gegen Federer aus. Ist Gilles Simon ein Angstgegner? Federer: «Angstgegner nach nur zwei Spielen? Erst wenn er fünfmal gegen mich gewonnen hat, lasse ich diese Bezeichnung gelten. Nalbandian und Hewitt waren früher Angstgegner. Im Fall von Simon scheint mir diese Bezeichnung fehl am Platz.»
Wawrinkas Fehlstart
Etwas mehr Mühe als Federer bekundete Stanislas Wawrinka. Der Turniersieger von Chennai verlor gegen Teimuras Gabaschwili (Russ) früh ein Aufschlagspiel, setzte sich aber nach einem 1:3-Rückstand doch noch 7:6 (7:3), 6:4, 6:4 durch. Wawrinka: «Ich habe diese Saison sicher schon bessere Partien gespielt. Aber ich bewahrte nach dem Fehlstart die Ruhe und setzte mich noch in drei Sätzen durch. Ein Dreisatzsieg hilft später im Turnier.»
Auch Wawrinkas zweite Aufgabe präsentiert sich als delikat. Der Romand trifft auf den erst 19-jährigen Grigor Dimitrov. Der Bulgare ist als Nummer 105 der Welt der beste Teenager der Welt. Schon vor zwei Jahren machte Dimitrov in Rotterdam mit einem Sieg über Tomas Berdych und einem Satzgewinn gegen Rafael Nadal auf sich aufmerksam. Wawrinka: «Ich muss gegen Dimitrov aufpassen. Er überstand die Qualifikation und erfreut sich offensichtlich einer guten Form. Er ist ein riesiges Talent, von dem alle behaupten, dass er sehr, sehr gut wird.»
Schwache Bacsinszky
Nicht ins positive Schweizer Bild vom Montag passte die himmeltraurige Darbietung von Timea Bacsinszky (WTA 51), die im Einzel seit drei Jahren nicht vom Fleck kommt. Die 21-jährige Lausannerin verlor gegen die 35 Plätze schlechter klassierte Rumänin Monica Niculescu 0:6, 3:6. Bacsinszky brachte während der gesamten Partie kein einziges Aufschlagspiel durch. Schon vor einem Jahr hatte sie in Australien gegen eine krasse Aussenseiterin, die Österreicherin Yvonne Meusburger, verloren.
Am wenigsten überrascht von der katastrophalen Leistung war Bacsinszky selber: «Es gab Leute, die sprachen von einer guten Auslosung für mich. Aber Niculescu ist meine Angstgegnerin. Ich kann gegen sie nicht spielen. Ich kenne die Rumänin seit zehn Jahren und konnte sie schon bei den Juniorinnen praktisch nie schlagen.» Zu schaffen machten Bacsinszky insbesondere Niculescus Rhythmuswechsel und die unterschnittene Vorhand.
Eine überstürzte Abreise soll es für Bacsinszky aber nicht geben. Zusammen mit der Italienerin Tathiana Garbin, die mit einem 0:6, 0:6 (!) gegen Marion Bartoli ihre Einzelkarriere beendet hat, bestreitet sie das Doppelturnier. Letzte Saison feierten Bacsinszky/Garbin im Doppel drei Turniersiege (Budapest, Prag, Luxemburg).
Für die Überraschung des ersten Tages sorgte Florian Mayer. Der Deutsche eliminierte Nikolai Dawydenko (Russ/23) in vier Sätzen 6:3, 4:6, 7:6 (7:4), 6:4. Der als Nummer 12 gesetzte Franzose Gael Monfils setzte sich gegen den Holländer Thiemo De Bakker nach einem 6:7, 2:6, 2:5-Rückstand noch in fünf Sätzen durch (6:7, 2:6, 7:5, 6:2, 6:1).
Resultate:
Melbourne. Australian Open (25 Mio Franken/Hart). 1. Runde: Roger Federer (Sz/2) s. Lukas Lacko (Slk) 6:1, 6:1, 6:3. Stanislas Wawrinka (Sz/19) s. Teimuraz Gabaschwili (Russ) 7:6 (7:3), 6:4, 6:4. Novak Djokovic (Ser/3) s. Marcel Granollers (Sp) 6:1, 6:3, 6:1. Tomas Berdych (Tsch/6) s. Marco Crugnola (It) 6:4, 6:0, 6:2. Andy Roddick (USA/8) s. Jan Hajek (Tsch) 6:1, 6:2, 6:2. Fernando Verdasco (Sp/9) s. Rainer Schüttler (De) 6:1, 6:3, 6:2. Gael Monfils (Fr/12) s. Thiemo De Bakker (Ho) 6:7 (5:7), 2:6, 7:5, 6:2, 6:1. Nicolas Almagro (Sp/14) s. Stéphane Robert (Fr) 6:4, 6:3, 6:7 (4:7), 7:5. Mardy Fish (USA/16) s. Victor Hanescu (Rum) 2:6, 4:6, 6:3, 7:5, 6:3. Ivan Ljubicic (Kro/17) s. Peter Luczak (Au) 6:3, 6:3, 7:6 (7:2). Lukasz Kubot (Pol) s. Sam Querrey (USA/18) 5:7, 6:2, 3:6, 6:1, 8:6. Florian Mayer (De) s. Nikolai Dawidenko (Russ/23) 6:3, 4:6, 7:6 (7:4), 6:4. Albert Montañes (Sp/25) s. Dustin Brown (De) 6:4, 6:2, 3:6, 2:6, 7:5. Juan Monaco (Arg/26) s. Simon Greul (De) 7:6 (7:5), 7:6 (7:4), 6:2. Richard Gasquet (Fr/28) s. Frank Dancevic (Ka) 6:3, 6:4, 6:4. Viktor Troicki (Ser/29) s. Dimitri Tursunow (Russ) 6:2, 3:6, 6:2, 6:0. Gilles Simon (Fr) s. Yen-Hsun Lu (Taiwan) 6:7 (3:7), 6:2, 6:4, 6:2. Philipp Kohlschreiber (De) s. Tobias Kamke (De) 1:6, 4:6, 7:6 (8:6), 6:4, 6:4. Grigor Dimitrov (Bul) s. Andrej Golubew (Kas) 6:1, 6:4, 6:2. Ivan Dodig (Kro) s. Ivo Karlovic (Kro) 6:4, 3:6, 6:7 (5:7), 6:4, 6:4. Tommy Robredo (Sp) s. Somdev Devvarman (Ind) 7:6 (7:4), 6:3, 6:4. Adrian Mannarino (Fr) s. Roger Federer: Start ins Australien Open geglückt. / Foto: EQ Images
Ryan Harrison (USA) 6:4, 6:3, 6:4. Kei Nishikori (Jap) s. Fabio Fognini (It) 6:1, 6:4, 6:7 (4:7), 6:4. Xavier Malisse (Be) s. Pablo Andujar (Sp) 6:1, 6:2, 7:6 (7:3). Frederico Gil (Por) s. Pablo Cuevas (Uru) 6:4, 6:7 (7:9), 4:6, 6:3, 9:7. Sergej Stachowski (Ukr) s. Daniel Brands (De) 6:2, 6:3, 6:4. Nicolas Mahut (Fr) s. Brian Dabul (Arg) 6:3, 6:4, 6:4.Robin Haase (Ho) s. Carlos Berlocq (Arg) 6:4, 6:3, 7:6 (7:5). Igor Andrejew (Russ) s. Filippo Volandri (It) 6:3, 7:6 (7:3), 6:3. Igor Kunitsyn (Russ) s. Michal Przysiezny (Pol) 6:7 (1:7), 6:4, 6:4, 7:6 (8:6). Benoit Paire (Fr) s. Flavio Cipolla (It) 6:1, 7:5, 6:1. Janko Tipsarevic (Ser) s. Mischa Zverev (De) 6:3, 6:1, 6:4. Frauen: Monica Niculescu (Rum) s. Timea Bacsinszky (Sz) 6:0, 6:3. Caroline Wozniacki (Dä/1) s. Gisela Dulko (Arg) 6:3, 6:4. Venus Williams (USA/4) s. Sara Errani (It) 6:3, 6:2. Francesca Schiavone (It/6) s. Arantxa Parra Santonja (Sp) 6:7 (4:7), 6:2, 6:4. Victoria Asarenka (WRuss/8) s. Katrin Woerle (De) 6:0, 6:2. Li Na (China/9) s. Sofia Arvidsson (Sd) 6:1, 7:5. Justine Henin (Be/11) s. Sania Mirza (Ind) 5:7, 6:3, 6:1. Maria Scharapowa (Russ/14) s. Tamarine Tanasugarn (Thai) 6:1, 6:3. Marion Bartoli (Fr/15) s. Tathiana Garbin (It) 6:0, 6:0. Barbora Zahlavova Strycova (Tsch) s. Aravane Rezai (Fr/17) 6:0, 3:6, 7:5. Kaia Kanepi (Est/20) s. Magdalena Rybarikova (Slk) 2:6, 6:4, 6:3. Yanina Wickmayer (Be/21) s. Jarmila Groth (Au) 6:3, 2:6, 6:4. Swetlana Kusnezowa (Russ/23) s. Alison Riske (USA) 6:3, 6:2. Regina Kulikowa (Russ) s. Daniela Hantuchova (Slk/28) 7:6 (7:3), 3:6, 9:7. Dominika Cibulkova (Slk/29) s. Angélique Kerber (De) 6:2, 6:7 (4:7), 6:4. Andrea Petkovic (De/30) s. Jill Craybas (USA) 6:1, 6:2. Tsvetana Pironkova (Bul/32) s. Pauline Parmentier (Fr) 6:4, 3:6, 6:3. Jelena Dokic (Au) s. Zuzana Ondraskova (Tsch) 6:3, 6:2. Jewgenia Rodina (Russ) s. Olivia Rogowska (Au) 6:3, 6:1. Alberta Brianti (It) s. Lucie Hradecka (Tsch) 6:4, 7:5. Rebecca Marino (Ka) s. Junri Namigata (Jap) 6:2, 4:6, 6:3. Virginie Razzano (Fr) s. Jelena Wesnina (Russ) 4:6, 6:3, 6:3. Julia Goerges (De) s. Edina Gallovits (Rum) 6:3, 4:6, 6:3. Vania King (USA) s. Tamira Paszek (Ö) 6:7 (4:7), 6:0, 6:3. Chanelle Scheepers (SA) s. Karolina Sprem (Kro) 4:6, 6:4, 6:2. Wesna Manasiewa (Russ) s. Laura Pous-Tio (Sp) 7:5, 6:2. Sandra Zahlavova (Tsch) s. Renata Voracova (Tsch) 6:3, 6:1. Anne Keothavong (Gb) s. Arina Rodionova (Au) 7:5, 6:4. Arantxa Rus (Ho) s. Bethanie Mattek-Sands (USA) 6:1, 3:6, 7:5. Elena Baltacha (Gb) s. Jamie Hampton (USA) 3:6, 6:4, 7:5. Anastasia Sewastowa (Lett) s. Polona Hercog (Sln) 6:4, 7:6 (7:5). Andrea Hlavackova (Tsch) s. Patricia Mayr (Ö) 7:5, 6:4.
![]() UV-Beständigkeit: Ein Schlüssel für langlebige Outdoor-Werbemittel In der dynamischen Welt der Aussenwerbung spielt die Widerstandsfähigkeit gegen Umwelteinflüsse eine entscheidende Rolle. Eine der grössten Herausforderungen ist die UV-Strahlung, die Materialien im Freien stark beansprucht. Der Fokus liegt darauf, wie UV-Beständigkeit im Jahr 2026 die Langlebigkeit von Outdoor-Werbemitteln beeinflusst und welche strategischen Ansätze dabei eine Rolle spielen. Fortsetzung
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Radiolino - Grosses Radio für kleine Ohren Radiolino ist das erste deutschsprachige Web-Radio der Schweiz für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren. Das Programm richtet sich aber auch an Eltern, Grosseltern, Onkeln und Tanten, sprich an die ganze Familie.
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