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Swiss Indoors: Mit Federer und Djokovic, ohne TitelsponsorDie Swiss Indoors in Basel stürzen nach dem Verlust von Hauptsponsor Davidoff (Partner während 17 Jahren) nicht in eine Identitätskrise. Dafür sorgen Roger Federer und Novak Djokovic, die Stars der 42. Austragung.fest / Quelle: Si / Montag, 16. Mai 2011 / 22:16 h
Der in dieser Saison noch unbezwungene Novak Djokovic und Lokalmatador Roger Federer sind die einzigen Fixstarter, die Turnier-Direktor Roger Brennwald fünfeinhalb Monate vor Turnierbeginn schon benennen konnte. Das hängt auch damit zusammen, dass nach einer neuerlichen Preisgeld-Aufstockung (auf 1,835 Mio. Euro) «maximal drei Spieler in Basel eine Antrittsgage kassieren» (Zitat Brennwald). Dennoch wird sich mit Sicherheit bis zum Nennschluss Mitte September noch der eine oder andere Top-10-Spieler einschreiben.
Sicher mit von der Partie wird auch Stanislas Wawrinka sein. Der 26-jährige Romand unterzeichnete unlängst einen Vertrag mit dem nationalen Tennisverband, der die Starts in Basel und Gstaad sowie die Teilnahme an einem Kids-Day im Dezember im Leistungszentrum Biel fix vorsieht. Wawrinka hatte 2010 beide Schweizer ATP-Tour-Turniere ausgelassen, weil er sich mit den Organisatoren jeweils nicht über eine Startgage hatte einigen können. Neue Epoche Die Swiss Indoors eröffnen am 29. Oktober mit dem 42. Turnier (dauert bis am 6. November) eine neue Epoche. Nach dem vorzeitigen Ausstieg des ehemaligen Titelsponsors Davidoff («wegen einer Anti-Tabak Hysterie-Welle» - Zitat Brennwald) wurde das Budget des grössten Schweizer Sport-Events auf 19 Mio. Franken reduziert. Vor einem Jahr arbeiteten die Organisatoren mit einem 20-Millionen-Budget; bis zum Rechnungsabschluss wurden sogar 21,3 Mio. Roger Federer ist in diesem Jahr wieder in Basel dabei. / Foto: EQ Images
Franken umgesetzt. Brennwald: «Wir konnten uns zwar mental auf die neue Situation vorbereiten, denn die Entwicklung zeichnete sich seit Jahren ab. Dennoch wurden wir natürlich zum Umdenken gezwungen.» Ein Ersatz für Davidoff wurde nicht gefunden, neu tragen primär zehn «Top-Ten-Premium-Partner» den Anlass in der St. Jakobshalle. Immerhin geht es dem Turnier noch so gut, dass es nicht Wildcards an den meistbietenden verscherbeln muss. Und die Stadt Basel hat versprochen, bis 2016 die altehrwürdige St. Jakobshalle, die jedes Jahr von den Organisatoren für 3,5 Millionen Franken für den Anlass aufgemotzt wird, endlich zu renovieren. 86 Millionen Franken sollen diese Umbauten kosten; die Swiss Indoors werden der einzige Anlass sein, der von der dreijährigen Renovationszeit nicht tangiert wird. «Roger Federer meets Opera» Eröffnet wird das Hauptturnier am Montag, 31. Oktober, wiederum getreu dem Motto «Roger Federer meets Opera». Um 17.30 Uhr eröffnet das deutsche Supertalent Freddy Sahin-Scholl das Turnier - der einzige Mann der Welt, der vier Oktaven singen kann. Eine Stunde später bestreitet Roger Federer sein erstes Einzel. Novak Djokovic wird vermutlich am Dienstag seinen ersten Auftritt haben. Nicht nur wegen dieser Stars erleben die Besucher heuer ihr «blaues Wunder». Die Farbe des Tennisplatzes wechselt von Rot auf Blau, womit sich die Basler dem Belag (und auch der Ballmarke) des anschliessenden Masters in London anschliessen. Wer die Swiss Indoors live erleben will, dem wird die Benützung des Vorverkaufs empfohlen im Internet oder unter 0900 552 225 für 1.19/Min Festnetztarif). Die letzten drei Spieltage (Freitag bis Sonntag) waren innerhalb von 17 Minuten ausverkauft.
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