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Lospech für die Schweiz im Davis CupGrösstmögliches Lospech für das Schweizer Davis-Cup-Team: Die Spieler von Severin Lüthi müssen zwischen dem 16. und 18. September in Australien um den Wiederaufstieg in die Weltgruppe kämpfen.bert / Quelle: Si / Mittwoch, 13. Juli 2011 / 12:15 h
Der 28-fache Champion aus «Down Under» qualifizierte sich für die Playoffs durch einen Sieg in Peking gegen China und trat dabei in der «neuen» Formation an. Neben dem wegen vieler Verletzungen auf Platz 174 abgerutschten Lleyton Hewitt ruhen die Hoffnungen der traditionsreichen Tennis-Nation nun vor allem auf dem 18-jährigen Bernard Tomic (ATP 72), der in Wimbledon überraschend den Viertelfinal erreichte.
In der gleichen Besetzung wie am Wochenende beim 5:0 gegen Portugal in Bern, also mit Roger Federer und Stanislas Wawrinka, wären die Schweizer trotz der neuen australischen Zuversicht favorisiert. Der Konjunktiv ist aber schon rein aus logistischen Gründen angebracht. Das US Open dauert bis am 11. September, beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres werden Halbfinal und Final immer am Samstag und Sonntag ausgetragen.
Ein Einsatz von Roger Federer ist terminlich eher unwahrscheinlich. / Foto: EQ Images
Federer war in den letzten sieben Jahren am Final-Wochenende stets dabei. Selbst wenn das Wetter nicht wie in den letzten Jahren eine Verschiebung des Endspiels auf Montag nötig macht, wäre eine Reise Federers nach Australien nach Turnierende enorm anspruchsvoll, falls er erneut bis am Schluss dabei wäre. «Mit Australien haben wir das schwerstmögliche Los gezogen - sowohl sportlich wie finanziell», bedauert Swiss-Tennis-Vizepräsident Erik Keller. Captain Severin Lüthi sieht es auch so: «Es gab einige schwere Gegner, die wir hätten ziehen können, aber ein australisches Team in Bestbesetzung und die weite Reise gleich im Anschluss ans US Open sind mit Sicherheit die unangenehmste Aufgabe.» Die Schweiz und Australien standen sich bisher viermal gegenüber. Die erste Begegnung gewannen die Ozeanier 1930 in Zürich 5:0, seit dem Jahrtausendwechsel siegten sie dreimal mit 3:2: 2000 in der Saalsporthalle (1. Runde), 2003 im denkwürdigen Halbfinal in Melbourne und 2006 in der Startrunde in Genf. Playoffs für den Aufstieg in die Weltgruppe: Australien - Schweiz, Rumänien - Tschechien, Russland - Brasilien, Israel - Kanada, Südafrika - Kroatien, Chile - Italien, Japan - Indien, Belgien - Österreich.
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