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Bern on IceDreimal die Bundeshauptstadt auf Eis: Zweimal künstlich-kalt, einmal natürlich gefroren. Zweimal aktiv zum selbst «auf die Schlööf», einmal passiv zum Anfeuern. Aber alle drei gehören zum winterlichen Pflichtprogramm für Locals sowie für Besucher.asu / Quelle: winterguide.ch / Dienstag, 3. Dezember 2013 / 10:45 h
Guter (Stände-)Rat muss nicht teuer sein. Für ein besseres Trinkgeld schnüren die Eisfüchse ab Heiligabend die Schlittschuhe und führen diese auf der demokratischsten Kunsteisbahn aller Zeiten spazieren: Vor den Fenstern der Schweizer Landesregierung auf dem Berner Bundesplatz. Bis 22 Uhr!
Eislauf-Jungfrauen und gestürzte Romeos wärmen die Hände sowie schmerzende
Steissbeine oder Hüftknochen an einem Jägertee auf den (gepolsterten) Sesseln im Restaurant-Pavillon. Und eventuell verlegen gelegentlich sogar Parlamentarier ihre Debatten dorthin - zum Sammeln von Volksympathien.
Rund 30'000 Personen besuchten die Kunsteisbahn auf dem Bundesplatz 2012/2013. / Foto: winterguide.ch
Etwas weniger prominent und touristisch, aber beliebt bei den Berner Eislauf-Insidern: Agglo-Ausflug an den Egelsee. Dessen Zwei-Hektare-Oberfläche benötigt allerdings eine Serie klirrend kalter Nächte, um zur Natureisbahn zu gefrieren. Gar von September bis (meist) in den April hinein herrscht Betrieb auf dem Eisfeld der PostFinance-Arena, Domizil des SC Bern. Kein Eishockeyverein in ganz Europa lockt so viele Zuschauer an wie jener der Hauptstadt und jedes Heimspiel der «Mutzen» ist ein Erlebnis! Selbst wenn der amtierende Champion im Herbst schwächelnd zur Titelverteidigung gestartet ist: Die Berner stehen wie eine Wand hinter ihrem SCB. Und «Wand» trifft tatsächlich ziemlich gut zu, als Beschreibung für die eindrückliche Stehplatzrampe, von der aus tausende von Fans ihre Helden mit Schlachtgesängen vorwärtspeitschen.
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