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Aktientransfers als letzter Schritt der Nachfolgeregelung bei LoebAls letzter Schritt der Nachfolgeregelung beim Warenhauskonzern Loeb sind der jetzigen Geschäftsführerin Nicole Loeb Furrer sämtliche Stimmrechtsaktien übertragen worden. Sie hält damit neu 79,3 Prozent der Stimmen und 13,4 Prozent des Kapitals des Unternehmens.tafi / Quelle: sda / Freitag, 27. Dezember 2013 / 08:35 h
Ihrem Bruder Marc Loeb wurde eine Reihe von Namenaktien und Inhaber-Partizipationsscheinen überschrieben. Er vereint damit den gleichen Kapitalanteil wie seine Schwester, aber nur 7,6 Prozent der Stimmen auf sich. Dies geht aus einem Communiqué hervor, mit der am Freitag die Übertragung von Aktien im Rahmen der Nachfolgeregelung bekannt gegeben wurde.
Bisher befanden sich die Aktien im Besitz der Familienholding Fralo, deren Verwaltungsratspräsident der einstige Warenhauschef François Loeb ist und in der über 90 Prozent der Stimmrechte gebündelt waren. Nächstes Jahr dürften aber weitere Familienmitglieder, die Stammaktien von Loeb besitzen, ihre Anteile verkaufen, wie Nicole Loeb unlängst in einem Interview mit dem Magazin «Bilanz» sagte.
Nicole Loeb Furrer sämtliche Stimmrechtsaktien übertragen worden. (Archivbild) / Foto: EQ Images
Dies wird gemäss einer früheren Mitteilung von Loeb ab 6. Januar auf der ausserbörslichen Plattform der Berner Kantonalbank möglich sein. Um die Handelbarkeit der Aktien zu vereinfachen, wurde im Laufe des vergangenen Jahres auch die Kapitalstruktur angepasst, sprich ein Teil der Stimmrechtsaktien in Stammaktien gewandelt und alle Stammaktien gesplittet. Mit dem Verkauf von Stammaktien würden erstmals Aktien mit Stimmrechten an Personen ausserhalb der Familie gehen. Bisher konnten sich externe Investoren nur mit Partizipationsscheinen - also quasi mit Aktien ohne Stimmrecht - am Unternehmen beteiligen. Die Partizipationsscheine sind an der Börse kotiert.
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