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EU und China in Prag ohne gemeinsame ErklärungPrag - Erstmals nach dem Streit um den Dalai Lama sind in Prag Spitzenpolitiker der Europäischen Union und Chinas zu einem Gipfeltreffen zusammengekommen. Allerdings konnten viele Differenzen nicht ausgeräumt werden.fkl / Quelle: sda / Mittwoch, 20. Mai 2009 / 19:20 h
Statt einer von der EU vorgeschlagenen neunseitigen gemeinsamen Erklärung veröffentlichten die beiden Delegationen lediglich eine 44 Zeilen lange Presseerklärung. Bei der gemeinsamen «Pressekonferenz» im Amtssitz des tschechischen Präsidenten waren den Journalisten keine Fragen erlaubt.
Der tschechische Präsident Vaclav Klaus, dessen Land derzeit den EU-Ratsvorsitz innehat, empfing Chinas Regierungschef Wen Jiabao nach einer monatelangen Eiszeit auf der Prager Burg. Im Zentrum der Beratungen standen die Wirtschaftsbeziehungen und der Klimaschutz.
Wen forderte die EU auf einer Pressekonferenz im Anschluss an den Gipfel auf, ihre Beschränkungen für die Ausfuhr von Waren der Spitzentechnologie an China zu lockern. Die EU solle ihr gegen die Volksrepublik verhängtes Waffenembargo aufheben und China als vollwertige Marktwirtschaft anerkennen.
Wen Jiabao und Vaclav Klaus bei ihrem heutigen Treffen. / Foto: www.fmprc.gov.cn
EU ist der grösste Markt für China-Produkte Das beiderseitige Verhältnis war zuletzt belastet, nachdem Peking vor sechs Monaten aus Protest gegen die europäische Tibet-Politik einen EU-China-Gipfel in Lyon platzen liess. Als Grund führte Peking einen Besuch des Dalai Lama bei Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy an. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso erklärte vor dem Gipfeltreffen, an dem auch der EU-Aussenbeauftragte Javier Solana teilnahm, China sei ein «entscheidender Partner» bei der Bewältigung internationaler Herausforderungen wie der Wirtschaftskrise und des Klimawandels. Die EU ist weltweit der grösste Markt für chinesische Produkte. Sie importierte im vergangenen Jahr Gebrauchsgüter wie Computer, Handys und Videospiele im Wert von insgesamt 248 Milliarden Euro aus der Volksrepublik. Dies übertrifft bei weitem die Ausfuhren im Wert von insgesamt 78 Milliarden Euro.![]() UV-Beständigkeit: Ein Schlüssel für langlebige Outdoor-Werbemittel In der dynamischen Welt der Aussenwerbung spielt die Widerstandsfähigkeit gegen Umwelteinflüsse eine entscheidende Rolle. Eine der grössten Herausforderungen ist die UV-Strahlung, die Materialien im Freien stark beansprucht. Der Fokus liegt darauf, wie UV-Beständigkeit im Jahr 2026 die Langlebigkeit von Outdoor-Werbemitteln beeinflusst und welche strategischen Ansätze dabei eine Rolle spielen. Fortsetzung
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