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Schweizer Open-Air-Tipp: Redeem aus Zug Die Zuger Rockband Redeem begeisterte die Fans als Vorgruppe der Toten Hosen in Jonschwil. Sänger Stefano Paolucci spricht im Interview mit news.ch über die neue Platte und Schweizer Rock-Begeisterung.
Tino Richter / Quelle: news.ch / Sonntag, 23. August 2009 / 03:00 h
Glückwunsch zum tollen Auftritt. Wie ist es, hier in Jonschwil zu spielen?
Stefano Paolucci: Super. Wir hatten im Vorfeld ein wenig Respekt vor den Fans, weil wir befürchteten, dass die Punker unsere Musik nicht so annehmen könnten. Ausserdem hatten wir auch nicht so viel Zeit zum Proben. Vor so grossem Publikum haben wir noch nie gespielt. Glücklicherweise ist das aber alles sehr gut gelaufen. Eure neue Platte kommt im Februar 2010 auf den Markt. Sie heisst «999»?Stefano Paolucci: Ja, im Titel-Song nehme ich Bezug auf diese Zahlen – es sind die Notrufnummern von Irland und Grossbritannien. Stefano Paolucci von Redeem im Interview. /
![]() Ursprünglich sollte das auch der Veröffentlichungstag des neuen Albums sein: 9.9.09. Was wird anders sein als bei der Debüt-Platte «Eleven»? Stefano Paolucci: Definitiv wird es mehr elektronische Einflüsse geben, der Rock wird quasi etwas versüsst. Wir haben hier ja ein paar Songs wie «Fading with the years», «999» und «Lost» gespielt. Was habt ihr euch für 2009 vorgenommen?Stefano Paolucci: Erst mal wollen wir eine Plattenfirma haben und dann sicher noch etwas für die grossen Bühnen proben. Grössere Konzerte sind nicht geplant. Ist die Schweiz ein Entwicklungsland was Rock betrifft?Stefano Paolucci: Irgendwie schon. Wir verkaufen sechsmal mehr in Deutschland als in der Schweiz. Es gibt deutsche Fans, die uns bis in die Schweiz nachreisen. Umgekehrt ist das nicht so. Wir waren zwar schon für Bands wie Gotthard Supporter und am Jazzfestival in Montreux waren wir auch, aber die richtig grosse Aufmerksamkeit bekommen wir nur im Ausland. Und da kam die Einladung nach Jonschwil gerade recht.
Stefano Paolucci: Genau. Campino meinte, die sollen im Vorprogramm spielen und das haben wir hier eindrucksvoll tun können.Links zum Artikel:
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