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Schweiz zum Auftakt gegen die USAHeute (21.00 Uhr) startet das Eishockey-Nationalteam gegen die USA ins Olympiaturnier - das letzte Turnier unter Erfolgscoach Ralph Krueger.sl / Quelle: Si / Dienstag, 16. Februar 2010 / 12:34 h
Nicht nur wegen Kruegers Dernière präsentiert sich die Ausgangslage anders als üblich. Krueger: «Mir kommt es vor, dass wir fast immer in den letzten 13 Jahren das erste Spiel im Turnier um jeden Preis gewinnen mussten. Diesmal ist das nicht so. Der etwas andere Modus ist auch für uns erfrischend. Es ist ein schönes Gefühl, dass wir die ersten drei Spiele dazu verwenden können, um uns auf das vierte Spiel vorzubereiten.»
Der Modus erlaubt einen Anlauf. Nach der Vorrunde in drei Vierergruppen wird ein Ranking über alle zwölf Teams erstellt; alle Mannschaften bestreiten danach die Playoffs.
Die besten vier Teams qualifizieren sich direkt Die besten vier Teams qualifizieren sich direkt für die Viertelfinals. Krueger: «Natürlich wollen wir jedes Spiel gewinnen und wenn möglich einen der ersten vier Plätze belegen.«Im Moment habe ich die Emotionen noch im Griff», so Krueger. / Foto: EQ Images
Aber es geht noch nicht um Alles oder Nichts. Mark Streit muss nicht vom ersten Spiel an perfekt spielen wie beispielsweise an der letzten WM.» Der ungewohnte Modus könnte dem Schweizer Team liegen. In den 13 Jahren unter Krueger kam dem Startspiel der Schweizer neunmal kapitale Bedeutung zu. Anders war das nur 1998 in Zürich, 2000 in St. Petersburg, 2003 in Finnland, 2005 in Wien und 2006 bei Olympia in Turin -- genau an jenen Turnieren, an denen in der Ära Krueger die besten Ergebnisse resultierten. Ralph Krueger hat die Emotionen im Griff Dass das Ende seiner glorreichen Ära als Nationalcoach naht, geht Ralph Krueger nahe. «Im Moment habe ich die Emotionen noch im Griff», so Krueger, «aber es ist definitiv alles emotionaler als vor früheren Turnieren. Nicht nur für mich, auch für die Spieler. In Winnipeg fings an: Plötzlich stellten wir fest, dass wir das letzte gemeinsame Krafttraining hinter uns haben. Das ist die schwierigste Sache für mich in Vancouver: dass ich nicht daran denke, dass nachher Schluss ist.»
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