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Ypsomed streicht 48 Stellen in der Pen-ProduktionBurgdorf BE - Die Medizinaltechnikfirma Ypsomed streicht in der Produktion von Pen-Injektionsspritzen 48 Stellen. Grund sind die geringeren Bestellmengen des Hauptkunden, des französischen Pharmakonzerns Sanofi-Aventis.ade / Quelle: sda / Mittwoch, 24. Februar 2010 / 09:17 h
Zudem werde die Pen-Herstellung vermehrt automatisiert, teilte Ypsomed mit. Ab März werden von den heute insgesamt 1250 Stellen 13 am Standort Solothurn und 35 in Burgdorf BE abgebaut. Betroffen sind neben der manuellen Pen-Montage und der Komponentenfertigung auch produktionsnahe Supportfunktionen.
Ypsomed will den Stellenabbau sozialverträglich gestalten und erarbeitet für die Betroffenen einen Sozialplan. Er beinhaltet zusätzliche Lohnausgleichszahlungen, eine innerbetriebliche Stellenvermittlung und die Unterstützung bei der beruflichen Neuorientierung. Es läuft ein Konsultationsverfahren.
Abhängigkeit von Sanofi-Aventis Zu schaffen macht Ypsomed die Abhängigkeit von ihrem Hauptkunden Sanofi-Aventis, der im ersten Halbjahr 2009/10 noch rund 30 Prozent des Umsatzvolumens ausmachte. Die Nachfrage ging stärker als erwartet zurück, vor allem bei den Insulin-Spritzen älterer Generation. Der Semesterumsatz sank um 9,1 Prozent auf 126,8 Mio.Stellenabbau bei der Medizintechnikfirma Ypsomed.
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![]() Franken. Der Gewinn halbierte sich sogar auf 6,6 Mio. Franken. Den Abschluss für das Geschäftsjahr 2009/10 publiziert Ypsomed am 25. Mai. DiaExpert bleibt bestehen Restrukturiert wird auch das Deutschland-Geschäft. Die in Hamburg erbrachten Funktionen für das Call-Center und das Back-Office werden bis Ende Mai an den Deutschland-Hauptsitz in Liederbach bei Frankfurt verlagert. Das Fachgeschäft der Diabetes-Versandhandelstochter DiaExpert am Standort Hamburg bleibt bestehen. Im Diabetesgeschäft hingegen verstärkt Ypsomed den europäischen Vertrieb für das Blutzuckermesssystem mylife Pura und die weltweit erste Insulin Patch-Pumpe mylife OmniPod, wie es weiter hiess.
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