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Deutsche Bischöfin tritt zurück: Richtig oder voreilig?Die deutsche Bischöfin Margot Kässmann wurde mit 1,54 Promillen Alkohol im Blut hinter dem Steuer erwischt. Daraufhin gab sie gestern ihren Rücktritt bekannt. War das die einzig mögliche Konsequenz oder zu voreilig. Was denken Sie? (Umfrage)fkl / Quelle: news.ch / Donnerstag, 25. Februar 2010 / 10:46 h
«Ich falle nicht so leicht um, ich bin eine Ausdauerläuferin», sagte Margot Kässmann noch im Januar in einem Interview mit der Zeitschrift «Stern». Angesichts des Skandals um ihre Alkoholfahrt im Dienstwagen schien Kässmann nun ausser Atem gekommen sein.
Doch Kontroversen hat Margot Kässmann eigentlich nie gescheut. Schon als sie 1999 mit erst 41 Jahren zur Bischöfin von Hannover und damit zur Vorsitzenden der grössten von 24 evangelischen Landeskirchen in Deutschland gewählt wurde: «Kann eine vierfache Mutter dieser Aufgabe gewachsen sein?», wurde gefragt. Kässmann verschaffte sich bald Respekt, auch weil sie offen mit ihren Schwächen umging.
Margot Kässmann gab gestern ihren Rücktritt bekannt. / Foto: Wikipedia.org
So sprach sie 2006 über ihre Brustkrebserkrankung und ein Jahr später über die Scheidung von ihrem Mann. Kritik schlug ihr dann erstmals entgegen, als sie öffentlich den Krieg in Afghanistan kritisierte: «Auch nach den weitesten Massstäben der Evangelischen Kirche in Deutschland ist dieser Krieg so nicht zu rechtfertigen, deshalb muss die gewalttätige Auseinandersetzung möglichst rasch beendet werden», sagte sie der «Hannoverschen Allgemeinen Zeitung». Sie forderte einen Rückzug der deutschen Soldaten «möglichst bald». Gemsichte Reaktionen Nun wurde sie alkoholisiert am Steuer erwischt, nachdem sie eine rote Ampel ignoriert hatte. Das war nicht nur wegen ihrem Amt, sondern auch wegen einer Aussage, die sie 2007 in einem Interview machte pikant: Dort prangerte sie das «mangelnde Verantwortungsbewusstsein» von Autofahrern an, «insbesondere wenn Alkohol oder Drogen mit im Spiel sind». Die Reaktionen über ihren Rücktritt sind gemischt: «Ich finde es falsch für uns Frauen, falsch für die fortschrittlichen ProtestantInnen in Deutschland - und falsch für sie selbst», schrieb Alice Schwarzer in einem Kommentar auf «Spiegel Online». «Das ist nicht akzeptabel, dass man mit 1,5 Promille Auto fährt», sagte Katrin Göring-Eckardt, die Präses der Evangelischen Kirchen-Synode Deutschlands und Grünen-Politikerin. Sie wisse aus persönlichen Gesprächen mit Käßmann, dass diese über ihr Fehlverhalten selbst am meisten betroffen sei. «Und deswegen respektiere ich, dass sie sich jetzt zurückzieht für eine Zeit.» ![]() UV-Beständigkeit: Ein Schlüssel für langlebige Outdoor-Werbemittel In der dynamischen Welt der Aussenwerbung spielt die Widerstandsfähigkeit gegen Umwelteinflüsse eine entscheidende Rolle. Eine der grössten Herausforderungen ist die UV-Strahlung, die Materialien im Freien stark beansprucht. Der Fokus liegt darauf, wie UV-Beständigkeit im Jahr 2026 die Langlebigkeit von Outdoor-Werbemitteln beeinflusst und welche strategischen Ansätze dabei eine Rolle spielen. Fortsetzung
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