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Kadersichtung am Deutschland-CupMit einer jungen Equipe nimmt Eishockey-Nationalcoach Sean Simpson heute (Freitag) den Deutschland-Cup in München in Angriff. Innerhalb von 41 Stunden spielen die Schweizer gegen Deutschland (Freitag), die USA (Samstag) und die Slowakei (Sonntag).joge / Quelle: Si / Freitag, 11. November 2011 / 10:14 h
Das Turnier beginnt aus Schweizer Sicht mit einem Knüller. Die Schweizer treffen auf Gastgeber Deutschland. Bei den Deutschen debütiert Köbi Kölliker (58) als Teamchef. Der ehemalige Schweizer Rekordinternationale assistierte bis 2010 während 13 Jahren auf der Schweizer Bank Ralph Krueger. Die Duelle zwischen der Schweiz (Platz 7 in der Weltrangliste) und Deutschland (Platz 8) verliefen immer schon animiert und emotionell. Bei Köllikers Debüt dürfte die Intensität nochmals etwas höher sein.
Kölliker steht mehr unter Druck als Simpson. Die Deutschen zeigten unter Uwe Krupp an den letzten zwei Weltmeisterschaften starke Leistungen, und auch den Deutschland-Cup gewann das DEB-Team sowohl 2009 als auch 2010. Vor einem Jahr gewann Deutschland in München im letzten Turnierspiel gegen die Schweiz nach einem 0:1-Rückstand mit 2:1. Sonst hätten die Schweizer den Turniersieg wie zuletzt 2001 und 2007 errungen.
Dass dem Schweizer Team vor einem Jahr nur ein Tor zum Turniersieg gefehlt hat, macht Mut für diese Austragung. Vor zwölf Monaten reiste Sean Simpson mit einer U25-Auswahl und 14 Debütanten nach München. Diesmal verlor die Mannschaft durch acht Mutationen innerhalb von drei Tagen zwar an Substanz, verdient aber immer noch die Bezeichnung Nationalteam. Mit John Gobbi, Morris Trachsler, Simon Moser, Julien Sprunger, Thibaut Monnet, Daniel Rubin, Daniel Manzato und Leonardo Genoni figurieren immerhin acht WM-Teilnehmer im Kader. Dazu gesellen sich mit Patrick von Gunten, Damien Brunner und Kevin Romy drei Akteure, welche die Schweiz schon an Weltmeisterschaften oder Olympiaturnieren vertreten haben.
Sean Simpson will das Turnier gewinnen «Wir wollen in München das Turnier gewinnen», erklärt Sean Simpson. «Wir bereiten uns so gut wie möglich vor und steigen mit der richtigen Einstellung in die Partien. Andererseits ist mir klar, dass wir im schlechtesten Fall alle drei Spiele verlieren können.» Neben den Resultaten steht für Sean Simpson die Kadersichtung im Vordergrund. Vor einem Jahr entdeckte er im November Simon Moser und Kevin Lötscher, die später auch an der WM eine gute Falle machten. Im Fokus stehen diesmal eher die Verteidiger. Sean Simpson: «Wir wollen in München das Turnier gewinnen». / Foto: EQ Images
Mit Steve Hirschi, Félicien Du Bois und Julien Vauclair (der erst am Montag nachnominiert worden war) sagten ausgerechnet die drei Backs mit der grössten Routine ab. Im Aufgebot verblieben mit Patrick von Gunten und John Gobbi nur zwei Verteidiger, die schon an Titelkämpfen im Einsatz standen. Gobbis Routine beschränkt sich ausserdem auf lediglich drei WM-Spiele im letzten Frühling -- als dritter Ersatzmann nach dem unsäglichen Theater um die Nomination und Absage von Yannick Weber. Alessandro Chiesa und Romain Loeffel spielen erstmals für die Nationalmannschaft; ausserdem bestritten Thomas Wellinger, Tim Ramholt, Robin Grossmann und Simon Lüthi noch kein Dutzend Länderspiele. Simpson: «Aber vielleicht sorgen gerade diese Verteidiger für die grosse Überraschung in München.» Deutschland-Cup stellt die stärksten Gegner Wegen der Besetzung und der stets tollen Ambiance in der Olympiahalle etablierte sich der Deutschland-Cup als wichtigstes Turnier neben der WM in der Nationalmannschafts-Saison. Weder im Dezember in Klagenfurt noch im Februar in Minsk werden die Schweizer auf ähnlich starke Gegner treffen. In München starten neben Gastgeber Deutschland und dem Schweizer Team die USA und die Slowakei. Bei den USA stehen mit Chris Chelios und Bill Guerin zwei der besten amerikanischen Spieler aller Zeiten im Coachingstaff. Im Kader figurieren Söldner aus Europa, unter ihnen mit Andy Wozniewski (Zug) und Marty Sertich (Olten) auch zwei aus der National League. Die meisten Amerikaner, nämlich neun, verdienen ihren Lohn in der DEL. Die Slowakei tritt in München wie in den letzten Jahren mit einer bestandenen Equipe an. Der neue Nationalcoach Vladimir Vujtek, der vor sechs Jahren noch eine halbe Saison bei Forward Morges und den ZSC Lions gespielt hat, bietet vorerst den etablierten Spielern eine Bewährungschance und wird erst im Dezember am Turnier in Klagenfurt eine grössere Kadersichtung starten. Vujtek hat nach der misslungenen Heim-WM (nur Platz 10) den Auftrag gefasst, einen Umbruch in der slowakischen Nationalmannschaft vorzunehmen.Der Spielplan: Freitag, 11. November: Slowakei - USA (16.15 Uhr). Deutschland - Schweiz (20.00 Uhr). Samstag, 12. November: Deutschland - Slowakei (14.30 Uhr). USA - Schweiz (18.15). Sonntag, 13. November: Slowakei - Schweiz (13.30 Uhr). Deutschland - USA (17.15).![]() UV-Beständigkeit: Ein Schlüssel für langlebige Outdoor-Werbemittel In der dynamischen Welt der Aussenwerbung spielt die Widerstandsfähigkeit gegen Umwelteinflüsse eine entscheidende Rolle. Eine der grössten Herausforderungen ist die UV-Strahlung, die Materialien im Freien stark beansprucht. Der Fokus liegt darauf, wie UV-Beständigkeit im Jahr 2026 die Langlebigkeit von Outdoor-Werbemitteln beeinflusst und welche strategischen Ansätze dabei eine Rolle spielen. Fortsetzung
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