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Freitag, 27. März 2015
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Strafverfahren gegen «Verjüngungskur» mit Schafsföten Bern - Das Heilmittelinstitut Swissmedic hat Strafverfahren gegen mehrere Anbieter von sogenannten Frischzellen-Therapien eingeleitet. Aus Sicht des Bundes sind die eingesetzten Produkte nicht zugelassen und stellen ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar. Fortsetzung


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Sika schluckt Klebstoff- und Mörtelhersteller Baar ZG - Der Baustoffhersteller Sika tätigt mitten im Kampf gegen die Übernahme durch die französische Konkurrentin Saint-Gobain eine weitere Übernahme. Sika kauft den australischen Fliesenklebstoff- und Mörtelhersteller Construction Technologies Australia (CTA). Fortsetzung


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Saudi-Arabien setzt Angriffe im Jemen fort Sanaa - Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition hat in der Nacht zum Freitag ihre Angriffe im Jemen fortgesetzt. Augenzeugen berichteten von Angriffen auf die Militärbasis Al-Samaa und den Stützpunkt Al-Istiklal in der Hauptstadt Sanaa. Fortsetzung


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Schweizer Optimismus vor dem Spiel gegen Estland Vor der zweiten Tranche der EM-Ausscheidung ist im Schweizer Nationalteam vorwiegend Optimismus auszumachen. Die Zusammenarbeit mit Vladimir Petkovic nimmt offenbar gute Formen an. Fortsetzung



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FDP-Präsident Müller als Aargauer Ständeratskandidat nominiert

Atambajew in Bern: Schweiz unterstützt Kirgistan bei Wahlen

Jede zweite Tattoo-Farbe gefährdet Gesundheit

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Fullmovie - The Swiss Conspiracy (1976/engl)

Genfer Privatbank UBP übernimmt Coutts International

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Das kurze Gedächtnis der Kuschelchristen

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US-Militär wirft 60'000 Flugblätter über Syrien ab

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Gurlitt-Cousine blitzt vor Gericht gegen Berner Kunstmuseum ab

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Germanwings-Drama: Bergung fortgesetzt

Seyne-les-Alpes - Die Bergungsarbeiten am Ort des Airbus-Wracks in den französischen Alpen sind am Freitag in den vierten Tag gegangen. Die ersten Helikopter starteten am Morgen in Richtung Tête de l'Estrop. Hinter diesem Gipfel war die Germanwings-Maschine am Dienstag zerschellt.

bg / Quelle: sda / Freitag, 27. März 2015 / 09:49 h

Die Aufmerksamkeit der Einsatzkräfte gilt besonders der Suche nach dem zweiten Flugschreiber, der weitere Erkenntnisse zum Geschehen im Cockpit vor dem Absturz liefern könnte. Nach den bisherigen Ermittlungen hatte der Copilot, der sich allein im Cockpit befand, aus unbekannten Gründen einen Sinkflug gestartet und das Flugzeug mit 150 Menschen an Bord zum Absturz gebracht. Die Helikopter bringen die sterblichen Überreste der Passagiere und Crew-Mitglieder in das Einsatzzentrum in Seyne-les-Alpes. Rechtsmediziner arbeiten bereits an der Identifizierung der Leichen, die schon ins Tal gebracht wurden.

Spezialtests gefordert

Vor dem Hintergrund des Dramas forderte die UNO derweil regelmässige medizinische Spezialtests von Piloten. Diese Untersuchungen müssten sowohl die psychische als auch die körperliche Fitness der Piloten prüfen, erklärte die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) am Donnerstag. Mit der französischen Air France denkt zudem eine der führenden Linien-Fluggesellschaften als Konsequenz aus dem Absturz über die Besetzung in ihren Cockpits nach. Air France verfolge aufmerksam Entwicklung und Ergebnisse der juristischen und technischen Untersuchungen nach dem Unfall, heisst es in einer der Nachrichtenagentur dpa vorliegenden Erklärung der Fluggesellschaft. Die Frage der Anwesenheit einer zweiten Person im Cockpit sei ein wichtiges Thema.

Offenbar vergeblicher Axt-Einsatz

Die «Bild»-Zeitung berichtete am Freitag unter Berufung auf Sicherheitskreise, dass der ausgesperrte Pilot mit einer Axt versuchte, die Tür zum Cockpit zu öffnen, um den Sinkflug der Maschine zu stoppen. «Zu der Sicherheitsausrüstung eines A320 gehört auch eine Axt», sagte eine Germanwings-Sprecherin der Zeitung. Bevor die Sicherheitsmassnahmen nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA massiv verstärkt wurden, war es möglich, die Türen im Notfall mit der Axt einzuschlagen. Lufthansa-Chef Carsten Spohr berichtete am Donnerstag von einer mehrmonatigen Ausbildungsunterbrechung des 28-Jährigen, ohne die Gründe dafür zu benennen. Der «Bild»-Zeitung zufolge pausierte der Co-Pilot damals wegen einer «schweren depressiven Episode». Auch zuletzt war er demnach in regelmässiger medizinischer Behandlung.

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«Ausländer-Kredit» für Investitionen in der Heimat? Immer öfter - gerade auch vor den Ferien - wird das Beratungsteam von kredit.ch angefragt, ob auch in der Schweiz lebende Ausländer die Möglichkeit haben, einen günstigen, fairen Kredit zu erhalten. Fortsetzung



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Tapferer kleiner Jordan Vor rund einem Monat berichteten wir über die qualvolle Geschichte des kleinen Hündchens Jordan, der in Los Angeles so schlimm misshandelt wurde, dass es sogar die Tierrettungs-Helden von Hope For Paws schockierte. Niemand wusste, ob es ein Happy End geben würde. Nun ist das ganze Video zu sehen - nichts für schwache Nerven. Fortsetzung


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Karl Moik - Das Urgestein der Volksmusik im TV ist tot Salzburg - Über ein Vierteljahrhundert begeisterte er Millionen mit seinem «Musikantenstadl» und etablierte sich als Volksmusikpapst: Karl Moik. Am Donnerstag ist der Fernsehmoderator in Salzburg im Alter von 76 Jahren verstorben. Fortsetzung



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Israels Präsident betraut Netanjahu mit Regierungsbildung Tel Aviv - Gut eine Woche nach der Parlamentswahl hat Israels Präsident Reuven Rivlin am Mittwoch Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mit der Regierungsbildung betraut. Fortsetzung


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Swatch will bei Smartwatch nicht abhängig sein Zürich/Biel - Swatch setzt bei der Entwicklung seiner Smartwatch auf eigenes Know-How. Eine Kooperation mit Google oder Apple lehnt Konzernchef Nick Hayek ab - Swatch wolle nicht von den IT-Giganten aus dem Silicon Valley abhängig sein. Fortsetzung



Dschungelbuch

Montecristos Aktualität Martin Suter hat mit «Montecristo» nicht nur seinen ersten Thriller, sondern ein bemerkenswert politisches Buch geschrieben. «Verschwörungstheoretiker werden ihre helle Freude haben» schreibt Spiegel Online über die Erzählung Suters. Welch unglaubliche Verkennung der starken Erzählung Suters, die Dürrenmatt alle Ehre macht. Fortsetzung


Etschmayer

Die Putinisierung der Schweiz? Am letzten Samstag lag wieder einmal frisches Altpapier von der «grössten Partei der Schweiz»(TM) im Briefkasten. Diesmal wird zur indirekten Abschaffung der Menschenrechte aufgerufen und irgendwo hört man einen kleinen Putin zwischen den Zeilen zwitschern. Fortsetzung




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Endlich: SMS versenden mit Outlook 2007/2010 St. Gallen - Das mühsame Getippe ist vorbei. Als erster Schweizer Anbieter stellt ASPSMS.COM eine Anbindung an den Mobile Service von Microsofts Outlook 2007/2010 zur Verfügung. Ohne zusätzliche Software können SMS bequem via Outlook 2007/2010 versendet werden – und das auch noch günstiger als mit dem Handy. Fortsetzung

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Radiolino - Grosses Radio für kleine Ohren Radiolino ist das erste deutschsprachige Web-Radio der Schweiz für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren. Das Programm richtet sich aber auch an Eltern, Grosseltern, Onkeln und Tanten, sprich an die ganze Familie. Fortsetzung


Kolumne
Städte, die nach Gefängnis riechen

Regula Stämpfli

«Bücherwurm und Schulmeister kann ich in Bern ganz gut werden, Künstler aber in Gottesnamen nicht» vertraute Paul Klee seinem Tagebuch an. Würde der Zauberhafte 2015 einen Blog schreiben, müsste er den Bücherwurm und den Schulmeister auch streichen. In Bern kann man nichts mehr werden, wenn man auch nur noch ein Körnchen Freiheitsgeist in seinem Leibe verspürt. Gestern demonstrierten über 500 Jugendliche und einige Lehrkräfte gegen die unglaublichen Sparmassnahmen des Kantons Bern. Eines Kantons notabene, deren Regierungsräte letztes Jahr Schlagzeilen machten, weil sie ihr fürstliches Jahressalär, das zwischen 200- und 300 000 Franken beträgt, locker mit Ämtern ex officio um weitere 70-90 000 Franken aufstockten. Die Zahlen variieren, denn so genau weiss man dies ja in Bern nie. Deshalb wird mir sicher wieder irgendeine bernische Staatsangestellte oder Presseverantwortliche ein böses Mail schreiben, was ich mir denn einbilden würde, es zu wagen, zu Bern, über dessen Verwaltung, oder gar Regierung zu schreiben! In solchen Anrufen oder Mails lassen mich die Berner auch gerne wissen, dass es besser sei, ich würde nicht mehr in ihrer Stadt wohnen, denn ohalätz, ich bekäme dann sofort Probleme. Wir schreiben immer noch 2015 übrigens. Nicht 1915. Bern ist nur solange gemütlich, als dass man alle kennt und sich wie in der Familie gemäss seiner Position duckt. Wehe, man ist auffällig! Oder findet gewisse Dinge nicht in Ordnung! Uiui, das passt den Bernern gar nicht. In Bern bleiben die Leichen jahrhundertelang im Keller. Aussenseiter müssen sich Bern wie den Film «Festen» von Thomas Winterberg vorstellen. Die Fassade ist alles. Deshalb wurde auch der Berner Regierungsrat in corpore und gut wiedergewählt, obwohl die Geldaffäre einzelner Mitglieder das Land ausserhalb von Bern doch beschäftigt hat. Filz? Äuä. Verluderung von Millionen von Steuergeldern für nationale Projekte in Bern? Wird nicht untersucht. Polizeieinsätze gegen Minderjährige mit anschliessender DNA-Probe? Die Justiz rügt, politisch passiert nichts. Denn, wo kämen wir denn hin, wenn Obrigkeit nicht oben bliebe? Angesichts solcher bernischen Normalfälle ist es dann auch völlig «normal», dass der Rektor des Gymnasiums Neufeld, Rolf Maurer, der sich in seiner Studienzeit gerne unter die politisch engagierten und progressiven Studierenden mischte, die Lehrkräfte, die es «wagten», gestern ihre bürgerlichen und politischen Rechte wahrzunehmen, via Medien zu drohen. Das Gymnasium Neufeld will den Demo-Schülerinnen und Schülern unentschuldigte Absenzen ins Zeugnis schreiben und mit den zwei(!)(alle anderen haben sich ans Obrigkeitsdiktum des Demonstrationsverbots gehalten) Lehrern «Gespräche» führen. Es gibt in Verwaltung und Politik in Bern mittlerweile ein politisches Klima, das niemanden mehr frei atmen lässt. Deshalb behalten die für echt unglaubliche Vorgänge verantwortlichen Chefs und Chefinnen in Bern ihre Posten immer bis zur Rente (oder sie werden fürstlich wegbefördert). Stellen Sie sich diesen Kanton mit seinen politisch Verantwortlichen, die allesamt während ihrer Studienzeit von der linken, sozialen, kreativen Atmosphäre der 1980er Jahre profitieren konnten, die als in den 1960ern und 1970er Jahren geborene Wohlstandskinder den Aufbruch zur Chancengleichheit voll geniessen konnten und die jetzt die Jugend von heute in Zustände der 1930er Jahre zurücksparen wollen? Wie unfassbar zynisch ist dies eigentlich und weshalb schämen sich die Leute nicht, in den Spiegel zu schauen? Rektor Rolf Maurer hätte, statt den Lehrern und Schülern zu drohen, die Demo selber organisieren sollen. Denn dass der Kanton Bern ausgerechnet an der Bildung spart und sei es nur die Streichung des Altgriechischen, in dessen Genuss Paul Klee übrigens auch kam und ein Fach, das den Weltbestseller «Nachtzug nach Lissabon» überhaupt erst ermöglichte, ist dermassen peinlich, kleinlich, dreckig, revanchistisch und schlicht primitiv, dass es einem den Atem nimmt. Vor allem weil in diesen Sparprozess Menschen involviert sind, die damals nicht nur ganz anders geredet haben, sondern die ohne die staatliche Unterstützung damals inklusive grosszügigem Bildungsangebot es heute nicht mal zum Strassenputzer geschafft hätten. Igitt. «Es gibt Städte, in denen es nach Sauerkraut riecht. Dagegen hilft kein Barock» schrieb Joseph Roth über das polnische Lemberg. Es gibt Städte, in denen es Gefängnis riecht. Dagegen hilft nicht mal der schönste Dialekt. Bern. Es lohnt sich, von aussen hinzuschauen. Und zu erschauern.

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