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Donnerstag, 30. Juli 2015
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Inland

Präsidentin der SVP Waadt mit dem Rücken zur Wand Lausanne - Nach der Abhöraffäre gibt sich die SVP Waadt zwei Wochen Zeit, die Zukunft ihrer Präsidentin Fabienne Despot zu klären. Für den 13. August wurde ein ausserordentlicher Parteitag angesetzt. Der Parteipräsidentin werden nicht mehr viel Chancen eingeräumt. Fortsetzung


Wirtschaft

US-Notenbank hält Leitzins nahe null Washington - Die US-Notenbank hält den Leitzins weiter nahe null, steuert aber auf die erste Erhöhung seit fast zehn Jahren zu. Der Offenmarktausschuss um Notenbankchefin Janet Yellen entschied am Mittwoch, den Schlüsselsatz auf dem Rekordtief von null bis 0,25 Prozent zu lassen. Fortsetzung


Ausland

Vertiefte Beziehung zwischen Iran und Frankreich Teheran - Iran und Frankreich wollen nach der Einigung im Atomstreit die bilateralen Beziehungen verbessern. Auch wirtschaftlich soll die Zusammenarbeit der beiden Länder auf ein neues Fundament gestellt werden. Fortsetzung


Sport

Basel gewinnt bei Lech Poznan Basel steht mehr als mit einem Bein in den Playoffs zur Champions League. Der Schweizer Meister siegt in Polen bei Lech Poznan dank den Joker-Toren von Marc Janko (77.) und Davide Callà mit 3:1 (92.). Fortsetzung



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Bestechung im BAFU - Geschäftsmann verurteilt

Zürich erhält am meisten Geld für den Staatsschutz

Lega und SVP spannen zusammen

Rekordzahl an entlaufenen Katzen

Wirtschaft

Fusion von KMW und Nexter

Nestlé Indien rutscht in die roten Zahlen

Toshiba kürzt Managern nach Bilanzskandal die Gehälter

Autoverkäufe schieben Schweizer Privatkonsum an

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Erneut improvisiertes Flüchtlingslager in Paris geräumt

Präsident Xi verteidigt Umgang mit Uiguren

Taliban-Chef Mullah Omar ist tot

Flüchtling am Eurotunnel tödlich verunglückt

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Szczesny von Arsenal zur AS Roma

«Ich war wirklich verletzt»

Barnetta wechselt in die Major League

Titelhalter Andujar siegt im Regen

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Justin Bieber: «Ich will inspirieren»

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Tommy Lee Jones: Ab ins 'Bourne'-Universum

Ausstellung zum FIFA-Skandal in Las Vegas

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Sicherheitslücken bedrohen Millionen Android-Handys

MELANI will mit Meldeportal Phishing eindämmen

Doku über Keith Richards kommt Mitte September auf Netflix

Umfrage: 60 Prozent nehmen ihr Smartphone mit ins Bett

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Autofahrerin bei Kollision leicht verletzt

Gewinnzahlen vom 29. Juli

Verlässt Alexander Wang Balenciaga?

Janet Jackson bricht Tourvorbereitung ab

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ETH-Forscher kreieren «Wolle» aus Schlachtabfällen

Wie man einen Hamster glücklich macht

Gold-Modulator revolutioniert Datenübertragung

Ein Stresshormon reduziert das Verlangen nach Heroin

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Zwei Verletzte auf der Gitögla-Kreuzung

Am Mittwochnachmittag ist es auf der Berninastrasse, Umfahrung Pontresina, zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen gekommen. Beide Fahrzeuglenker wurden leicht verletzt.

bert / Quelle: news.ch / Donnerstag, 30. Juli 2015 / 00:11 h

Ein 64-jähriger Fahrzeuglenker fuhr laut Mitteilung der Kantonspolizei Graubünden auf der H29 Richtung Samedan und beabsichtigte bei der Ausfahrt Pontresina nach links in Richtung Bahnhof abzubiegen. Gleichzeitig fuhr in entgegengesetzter Richtung eine Personenwagenlenkerin in Richtung Bernina. Obwohl diese gegen rechts auswich, kam es auf der Kreuzung zu einer seitlich-frontalen Kollision der beiden Autos.

Das abbiegende Fahrzeug wurde durch die Kollision um 180 Grad gedreht. Beide Fahrzeuglenker wurden durch den Aufprall leicht verletzt. Der Notarzt von Pontresina versorgte die Fahrzeuglenkerin ambulant, während der Personenwagenlenker mit der Ambulanz der Rettung Oberengadin zur Kontrolle ins Spital Oberengadin nach Samedan überführt wurde. An beiden Personenwagen entstand Totalschaden.



nachrichten.ch 1

«Ausländer-Kredit» für Investitionen in der Heimat? Immer öfter - gerade auch vor den Ferien - wird das Beratungsteam von kredit.ch angefragt, ob auch in der Schweiz lebende Ausländer die Möglichkeit haben, einen günstigen, fairen Kredit zu erhalten. Fortsetzung



Boulevard

Zwei Tote im Maggiatal Bellinzona - Eine 81-jährige Frau ist am Mittwoch im Maggiatal fünfzig Meter in den Abgrund gestürzt und verstorben. Ihre 50-jährige Tochter ist bei dem Versuch, sie zu retten, ebenfalls tödlich verunglückt. Fortsetzung


Kultur

Auvers gedenkt Vincent Van Gogh Paris - Mit einer Kranzniederlegung an der Grabstätte von Vincent Van Gogh in Auvers-Sur-Oise bei Paris durch zwei Urenkel des Bruders des Künstlers, Theo van Gogh, ist am Mittwoch der 125. Todestag des niederländischen Impressionisten begangen worden. Fortsetzung



Nahost

Netanjahu erlaubt Bau von Siedlerwohnungen Jerusalem - Als Reaktion auf den Abbruch zweier Siedlerhäuser im Westjordanland hat Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu den Bau von 300 neuen Wohneinheiten in derselben Siedlung erlaubt. Damit könnten die Arbeiten «sofort» beginnen, erklärte das Büro von Netanjahu. Fortsetzung


Kommunikation

Japanischer Mega-Laser schiesst ersten Lichtimpuls Osaka - Forscher der Osaka University haben erstmals ihren zwei Petawatt starken Superlaser in Betrieb genommen. Fortsetzung



Dschungelbuch

EUGH fördert Schwermetalle in Kinderspielzeugen Wie am 10. Juli bekannt wurde, verpflichtet die Europäische Union Deutschland zum Runterschrauben der Gesundheitsstandards von Kinderspielzeugwaren.(!) Der Entscheid weist den Weg, den aller Freihandel inklusive Wirtschafts-und Währungsunion momentan anpeilt: Ziel ist die stille Vergiftung von Menschen. Diesmal sind für Brüssel die Babies&Kids dran. Fortsetzung


Etschmayer

Partner mit schlechtem Ruf Evolution hat die unangenehme Eigenschaft, immer zu funktionieren. Ob uns das nun passt oder nicht. Umso blöder, wenn wir nicht bemerken, dass wir selbst an einem vitalen und gefährlichen Punkt auf sie Einfluss nehmen und uns, im Glauben uns zu schützen, dabei schädigen. Fortsetzung




nachrichten.ch 2

Endlich: SMS versenden mit Outlook 2007/2010 St. Gallen - Das mühsame Getippe ist vorbei. Als erster Schweizer Anbieter stellt ASPSMS.COM eine Anbindung an den Mobile Service von Microsofts Outlook 2007/2010 zur Verfügung. Ohne zusätzliche Software können SMS bequem via Outlook 2007/2010 versendet werden – und das auch noch günstiger als mit dem Handy. Fortsetzung

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· R. Erdogan...zombie1969gestern 09:21
· Erstaunliches EuropaKassandraDi, 28.07.15 18:34
· Müssen?KassandraDi, 28.07.15 10:16
· Wenn man...keinschafMo, 27.07.15 22:59
· Das Osmanenreich in den...KassandraMo, 27.07.15 18:37
· Erdogans GewaltbereitschaftLinusLuchsMo, 27.07.15 17:19
· R. Erdogan...zombie1969Mo, 27.07.15 11:52
· Prävention...zombie1969Mo, 27.07.15 09:44
· NachtgebetKassandraSo, 26.07.15 23:41
· Seien Sie doch mal ein...KassandraSo, 26.07.15 18:43
· Danke für die...KassandraSo, 26.07.15 18:28
· KurzumKassandraSo, 26.07.15 18:21
· Kriegsmaterialexport:...HeinrichFreiSo, 26.07.15 09:26
· Aus...zombie1969So, 26.07.15 08:44
· Ist das nicht schön?KassandraSo, 26.07.15 00:54
· Heiliger zombie!KassandraSo, 26.07.15 00:32
· Die...zombie1969So, 26.07.15 00:09
· Sowohl...zombie1969Sa, 25.07.15 12:00
· Die...zombie1969Sa, 25.07.15 10:39
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nachrichten.ch 3

Radiolino - Grosses Radio für kleine Ohren Radiolino ist das erste deutschsprachige Web-Radio der Schweiz für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren. Das Programm richtet sich aber auch an Eltern, Grosseltern, Onkeln und Tanten, sprich an die ganze Familie. Fortsetzung


Kolumne
CH-Pudding an die Wand nageln

Regula Stämpfli

«Was ist in meiner Wohnung, wenn ich nicht da bin?» fragten Peter Fischli und David Weiss in ihrem unübertroffenen Kunstband: «Findet mich das Glück?». Punkto Heimatland weiss ich es: Lauter gute Schweizer, wenn man SRF glauben will. Der Club thematisierte gestern «Was ist ein guter Schweizer?». Die Dummheit nationaler Kategorien ist leider auch ihre Stärke. «Die Deutschen sterben aus» titelte unlängst der Boulevard. Dabei sterben (manchmal ist man angesichts der Griechenlandpolitik fast geneigt, «leider» zu schreiben) die Deutschen mitnichten aus, sie sehen einfach nur anders aus. Dass SRF den Polittalk mit: «Was ist ein guter Schweizer?» betitelt, weist in eine ähnlich dumme Richtung. Denn an dieser Frage ist alles falsch. Der Schweizer sowieso, denn, mit Verlaub, was ist mit den Schweizerinnen - oder hab ich etwa verpasst, dass SRF das Wahl- und Stimmrecht für Frauen wieder abgeschafft hat?- und die Kategorie «gut». Gut ist kein Mensch, er oder sie können höchstens gut sein im Sinne von «menschlich handeln». Denn man könnte mit Fug und Recht behaupten, dass ein «guter» Schweizer 1941 Flüchtlinge denunzierte. Ein «guter» Schweizer war auch der Beamte, der bei der jüdischen Gemeinde Abertausende von Franken für jeden jüdischen Menschen, der über die Grenze kam, eintrieb. Ein «guter» Schweizer war auch der, der das Verdingmeitschi auf seinem Hof brutal vergewaltigte. Dies natürlich nur, wenn man «gut» als staatskonform, mehrheitsfähig und der politischen Kultur entsprechend definiert - was SRF gestern übrigens mit dem Titel der Sendung und dem Talkansatz tat. Wenn man natürlich «gut» mit ethisch verantwortlichen Handeln gleichsetzt, dann sieht es für die Schweiz gerade für den erwähnten - und wohl auch den heutigen - Zeitraum sehr bitter aus. Die nationalen Formalisierungen im Zeitalter globaler Kommunikation ist nicht nur intellektuell ein Unding, sondern vor allem auch politisch. Es gibt keine Schweiz. Es gibt höchstens einen Rechtsraum, einen Verkehrsraum, einen politischen Raum, der gewisse, ja klar, auch gute (im Sinne von verantwortlich, partizipativ, solidarisch) Eigenschaften aufweist. Wer mit Kategorien wie «Schweizern», «Griechen», «Deutschen» politisch jongliert, erinnert an einen Hausarzt, der Leberwerte von der Haarlänge (pech Glatzkopf!) zu bestimmen sucht. Die Kategorie «Schweiz» und «Schweizer» - mal abgesehen davon, dass SRF nun echt immer und überall die Norm Mann propagiert - entspricht der Formalisierung politischer Ideologie. Wenn man so tut als ginge es um «Schweiz», «Deutschland», «USA» oder «Griechenland» entpolitisiert man bewusst Macht, Herrschaft und beispielsweise auch den Freihandel. So muss man auch nicht über die innere Kolonialisierung der entsprechenden Länder sprechen. Statt: «Was ist ein guter Schweizer?» hätte SRF fragen können: «Was ist eine gute schweizerische Freihandelspolitik?» oder «Gibt es eine gute schweizerische Rüstungsindustrie?» oder «Wie illegal sind Patrioten?» oder auch «Schweizerfranken: Blutgeld, Bankenöl oder Wirtschaftsmotor?». Es gibt bei SRF so viele gute Redakteurinnen und Redakteure. Es sei ihnen hier doch mal gewünscht, den Mut zum Weiterdenken aufzubringen. Angesichts der Hierarchie der SRG ist es jedoch verständlich, dass sich dies Keine und Keiner mehr wagt oder leisten kann (auch der ehemalige SRG-Kritiker erster Güte, Roger Schawinski, ist ja mittlerweile leider auch zum Hofjournalisten von de Wecks Gnaden mutiert). Deshalb leisten sich die SRF-Spitzenleute extra immer wieder «Die Geschichte der Schweizer» oder «Die besten Schweizer» oder eben «Was ist ein guter Schweizer?» - eine tolle Ohrfeige an ihre Kritikerinnen, die sie damit nicht nur ärgern, sondern explizit auch in einer Fernseh-Omnipotenz demütigen (siehe alle Klagen bezüglich Frauendiskriminierung bei SRF, die völlig ins Leere verlaufen). Tatsächlich können sich diese «guten Schweizer» alles leisten. Vor allem die Huldigung unendlich patridiotischen Blödkategorien mit den entsprechenden Sendetiteln. In denselben Rahmen fällt auch die «lustige» Doku von SRF, den Geschlechtsteilen in den Kantonswappen auf die Spur zu kommen. Selbst als Satire ist dies machtpolitischer Herrschaftssprech und beinhaltet keinen Millimeter an Kritik, was somit auch den Begriff der Satire obsolet macht. «Wenn Penisse sprechen, verstummt die Demokratie» meinte ich in ähnlichem Zusammenhang verfehlter SRF-Polittalkpolitik anlässlich der Geri Müller-Affäre vor einem Jahr. Denn statt sich über die warme Luft nationaler Eigenschaften auszulassen, hätte der Club unbedingt den Kauf bürgerrechtswidriger Sicherheitssoftware thematisieren sollen. Doch offensichtlich war auch dies nicht opportun. Quintessenz deshalb: Wer Demokratie zum Lifestyle einer Nation degradiert, ist keine vierte Gewalt, sondern betreibt ziemlich üblen Hofjournalismus am Tropf der Regierung. PS: Die Autorin hat 1991 ihr Politologiestudium mit einer grossangelegten Nationalfondsstudie «Politische Kultur im Wandel» abgeschlossen. Schon damals stellte sie fest, dass der Versuch, nationale Eigenschaften oder überhaupt die politische Kultur eines Landes zu erfassen, mit Max Kaase nur als «Versuch, einen Pudding an die Wand zu nageln» gleichkam. Mit Schrecken stellt sie nun fest: Die Mainstreammedien machen fast nichts mehr anderes, als Puddinge an die Wand zu nageln.

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