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US-Sanktionen gegen Mitglieder von Birmas JuntaRangun - Die US-Regierung hat als Reaktion auf die gewaltsame Eskalation in Birma Sanktionen gegen 14 Mitglieder der herrschenden Militärjunta verhängt. Damit sind Vermögenswerte der teilweise namentlich genannten, hochrangigen Regierungsvertreter in den USA eingefroren.ht / Quelle: sda / Donnerstag, 27. September 2007 / 18:34 h
Dies teilte das US-Finanzministerium in Washington mit. US-Bürger ist es verboten, mit den Betroffenen in geschäftliche Beziehung zu treten. Unter ihnen ist der Vorsitzende des «Staatsrats für Frieden und Entwicklung», wie sich die Junta selbst nennt, General Than Shwe und Vizechef General Maung Aye.
Trotz internationaler Warnungen ging die Militärjunta hart gegen die Massenproteste vor. Soldaten erschossen nach Berichten des Staatsfernsehens neun Menschen, darunter einen japanischen Fotografen.
Den Angaben des von den Militärs kontrollierten Fernsehens zufolge wurden elf Demonstranten und über 30 Polizisten und Soldaten verletzt. Die Demonstrierenden hätten Ziegelsteine, Stöcke und Messer auf die Sicherheitskräfte geworfen und versucht, den Soldaten die Waffen zu entreissen, hiess es.
Rechtfertigung für Schüsse Das staatliche Fernsehen rechtfertigte die Schüsse in die Menge als «Warnschüsse» der Soldaten in einer «verzweifelten Situation».Mehrere Klöster wurden den Angaben zufolge gestürmt. / Foto: allposters.com
Der Exilsender Democratic Voice of Birma in Oslo meldete, mindestens fünf Menschen seien getötet worden, darunter zwei ausländische Pressefotografen. Die Regierung in Tokio bestätigte, dass bei einer Leiche ein japanischer Pass gefunden wurde. Am Mittwoch waren nach unbestätigten Berichten bis zu acht Menschen in den Strassen Ranguns ums Leben gekommen. Peking warnt Regime Nachdem sich der UNO-Sicherheitsrat wegen des Widerstands Chinas bei einer Dringlichkeitssitzung in New York nicht auf eine Verurteilung des Blutvergiessens in Birma hatte einigen können, warnte Peking das befreundete Militärregime vor einer weiteren Zuspitzung. In Genf protestierten etwa 50 Menschen vor der Botschaft Birmas gegen das gewaltsame Vorgehen der Junta.Mehrere Klöster gestürmt Militär und Polizei räumten heute Donnerstag eine der grossen Strassen in der Nähe der abgeschirmten Sule-Pagode, einem der Zentren des friedlichen Widerstands buddhistischer Mönche. Dort hatten sich erneut 10'000 Demonstranten versammelt und gegen das seit 45 Jahren herrschende Militärregime aufbegehrt. Zur Unterbindung weiterer Proteste hatten Soldaten bereits in der Nacht mehrere Klöster gestürmt. Allein in der Hafenstadt Rangun seien 200 Mönche abgeführt worden, im ganzen Land seien es mindestens 500 gewesen, berichteten Augenzeugen. Bei der Aktion sei ein Mönch getötet worden.
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