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Titelverteidiger Wolfsburg startet gegen StuttgartMit dem Duell zwischen Meister Wolfsburg und dem VfB Stuttgart startet die Bundesliga am Freitag (20.30 Uhr) in ihre 47. Saison.bert / Quelle: Si / Freitag, 7. August 2009 / 09:09 h
Topfavorit auf den Titel ist einmal mehr Bayern München. Wie bereits vor einem Jahr, als das grosse Missverständnis mit Jürgen Klinsmann seinen Anfang nahm, blieb auch in diesem Sommer beim Rekordmeister kaum ein Stein auf dem anderen. Louis van Gaal heisst der Mann, der die stolzen Bayern wieder an die nationale und - noch besser - an die europäische Spitze führen soll. Der Holländer, der auch schon Ajax Amsterdam, Barcelona und die holländische Nationalmannschaft betreut hatte, führte zuletzt Alkmaar in seiner Heimat zu Meisterehren. Er ist nach Magath, Hitzfeld, Klinsmann und Heynckes der fünfte Bayern-Trainer in den letzten zweieinhalb Jahren.
Manager Uli Hoeness, der fortan nur noch auf der Tribüne Platz nehmen will, griff einmal mehr tief ins Portemonnaie, damit der Champions-League-Teilnehmer zumindest national wieder die Nummer 1 wird. Allein 35 Millionen Euro überwiesen die Bayern nach Stuttgart für Mario Gomez, was diesen zum teuersten Transfer der Bundesliga-Geschichte macht. Dass der 24-Jährige mit spanischen Wurzeln zu den besten Stürmern gehört, steht ausser Frage (121 Spiele/63 Tore). Den Beweis, dass er auch auf internationalem Parkett taugt, muss der 25-fache Internationale aber erst noch erbringen.
Neben Gomez tätigten die Bayern mit Anatoli Timoschtschuk (11 Mio Euro), Danijel Pranjic (7,7 Mio) und Edson Braafheid (2 Mio) weitere hochkarätige Transfers. Ivica Olic sowie Alexander Baumjohann kamen ablösefrei, Andreas Görlitz kehrte aus Karlsruhe zurück. Ob das Kader allerdings stärker ist als letzte Saison, ist nach den Abgängen von Lucio, Lukas Podolski, Tim Borowski, Zé Roberto und Massimo Oddo fraglich. Zumindest Franck Ribéry konnte gehalten werden. Der Franzose war wegen seines heftigens Flirts mit Real Madrid während der Sommerpause d a s Gesprächsthema an der Säbener Strasse.
Der grösste Herausforderer der Bayern ist der VfL Wolfsburg. Trainer Armin Veh tritt das schwere (Meister-)Erbe des zu Schalke abgewanderten Felix Magath an. Einen Erfolg konnte Veh bereits verbuchen. Trotz Lockrufen aus dem Ausland stürmen Grafite und Edin Dzeko, das mit 54 Toren erfolgreichste Sturmduo der Bundesliga-Geschichte, auch in Zukunft für die «Wölfe». «Wir wollen den VfL in der Bundesliga-Spitze etablieren», so Veh. Und für die erstmalige Teilnahme an der Champions League investierte Hauptsponsor VW weitere Milionen: Mit den Mittelfeldspielern Karim Ziani (Marseille) und Thomas Kahlenberg (Auxerre) sowie Obafemi Martins (Newcastle) ist der VfL in der Offensive noch stärker besetzt.
Grosskampf um die internationalen Plätze Mit Aussenseiterchancen starten der VfB Stuttgart, Cupsieger Werder Bremen und der Hamburger SV in die neue Saison. Seit Markus Babbel den VfB im letzten Herbst übernommen hat, geht es mit den Schwaben rasant aufwärts. Der Ex-Internationale führte Stuttgart vom elften auf den dritten Platz. Mit 2,3 Punkten pro Spiel ist Babbel, der nebenbei auch seine Trainer-Lizenz in Köln macht, der erfolgreichste Trainer-Newcomer der Bundesliga-Geschichte. Zudem gelangen VfB-Sportchef Horst Heldt mit der Verpflichtung des Rückkehrers Alexander Hleb und dem russischen Internationalen Pawel Pogrebnjak zwei Top-Transfers, die den Abgang von Gomez mehr als kompensieren sollten.Mario Gomez solls für die Bayern richten. / Foto: EQ Images
Auch der Hamburger SV hat sich mit dem schwedischen Super-Talent Marcus Berg, der für 10 Millionen aus Groningen kam, Eljero Elia, David Rozehnal und Zé Roberto gut verstärkt. UEFA-Cup-Finalist Bremen hat zwar die Abgänge seines Spielmachers Diego (Juventus Turin) und Topskorers Claudio Pizarro (Chelsea) zu verkraften, doch Thomas Schaaf, der dienstälteste aller Bundesliga-Trainer, hat seit 1999 wiederholt unter Beweis gestellt, dass er seine Mannschaft immer wieder erfolgreich umbauen kann. Schwierige Saison für Hertha und Bochum Wohl kaum Ambitionen auf einen Spitzenplatz hat das von Lucien Favre trainierte Hertha Berlin. Obwohl der Verein ursprünglich im dritten Jahr unter Favre in den Kampf um den Titel eingreifen wollte, wäre die Wiederholung des letztjährigen Glanzresultats (Rang 4) eine grosse Überraschung. Mit Andrej Woronin (zu teuer) und Marko Pantelic (nicht mehr erwünscht) verlor die Hertha ihre besten Angreifer. Und im letzten Moment sprang auch noch Abwehrhaudegen Josip Simunic ab. Die einzige namhafte Verstärkung ist Rückkehrer Artur Wichniarek. Für Marcel Koller, den zweiten Schweizer Bundesliga-Trainer, geht es mit dem VfL Bochum zuerst einmal darum, den Klassenerhalt zu schaffen. «So früh, wie möglich», hofft der 48-jährige Zürcher, der in seine fünfte Saison mit den Westfalen steigt. Koller hat nach eigenen Aussagen das spielerisch beste und ausgeglichenste Kader seit er im Ruhrgebiet ist. Tranfers wurden allerdings nur zwei getätigt, denn grosse Sprünge sind beim VfL nicht möglich. Der Verein verfügt über eines der kleinsten Budgets der Bundesliga.Zehn Schweizer Söldner Neben Favre und Koller verdienen in der neuen Saison auch zehn Spieler mit Schweizer Pass ihr Geld in der Bundesliga. Neu mit dabei sind Eren Derdiyok, der für 3,8 Mio Euro von Basel zu Leverkusen wechselte, und Daniel Gygax vom Aufsteiger 1. FC Nürnberg. Deutschland verlassen hat Alex Frei, der nach drei Jahren in Dortmund in die Heimat zurückkehrte. Als Ersatz für Frei, den besten Torschützen der Borussia der letzten drei Jahre (74 Spiele/37 Tore), verpflichtete der BVB den Argentinier Lucas Barrios von Colo Colo (Chile), den Welttorschützen des Jahres. Diego Benaglio (Wolfsburg), Tranquillo Barnetta (Leverkusen), Mario Eggimann (Hannover), Ludovic Magnin (Stuttgart), Christoph Spycher (Frankfurt), Steve von Bergen und Fabian Lustenberger (beide Hertha Berlin) blieben ihren Vereinen treu. Als einziger wechselte Pirmin Schwegler innerhalb der Liga von Bayer Leverkusen zu Eintracht Frankfurt. Neben Derdiyok wagten noch drei weitere Akteure aus der Super League den Sprung über die Grenze: Während Felix Bastians (von YB zu Freiburg) und Alessandro Riedle (von GC zu Stuttgart) nur Ergänzungspieler sind, wird vom Ex-Hopper Raul Bobadilla in Mönchengladbach viel erwartet. Die Hälfte der 18 Vereine suchen ihr Glück mit einem neuen Trainer. Für die 47. Auflage der Bundesliga hat sich mindestens die Hälfte der 18 Vereine die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb zum Ziel gesetzt, der Rest will mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben. Eine Gleichung, die nicht aufgehen kann... Mit dem in der Schweiz bestens bekannten Norweger Jörn Andersen wurde von Aufsteiger Mainz gar erstmals ein Trainer vor dem ersten Meisterschaftsspiel gefeuert.
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Endlich: SMS versenden mit Outlook 2007/2010 St. Gallen - Das mühsame Getippe ist vorbei. Als erster Schweizer Anbieter stellt ASPSMS.COM eine Anbindung an den Mobile Service von Microsofts Outlook 2007/2010 zur Verfügung. Ohne zusätzliche Software können SMS bequem via Outlook 2007/2010 versendet werden – und das auch noch günstiger als mit dem Handy. Fortsetzung
Radiolino - Grosses Radio für kleine Ohren Radiolino ist das erste deutschsprachige Web-Radio der Schweiz für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren. Das Programm richtet sich aber auch an Eltern, Grosseltern, Onkeln und Tanten, sprich an die ganze Familie.
Fortsetzung
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