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Tschechien ist WeltmeisterTschechien ist zum ersten Mal seit fünf Jahren und zum total zwölften Mal Eishockey-Weltmeister. Das Team um Superstar Jaromir Jagr bezwang im Final in Köln etwas überraschend Titelverteidiger Russland mit 2:1pad / Quelle: Si / Sonntag, 23. Mai 2010 / 23:04 h
Die Partie begann mit einem Paukenschlag: Nach nur 20 Sekunden erzielte Jakub Klepis auf Pass von Jagr das 1:0. Und kurz vor dem Ende des zweiten Drittels behinderten sich die russischen Superstars Sergej Fedorow und Alexander Owetschkin gegenseitig.
Karel Rachunek profitierte und spielte mit einem Querpass Tomas Rolinek an, der die Scheibe via Schlittschuh zum 2:0 ins Tor beförderte. Der Anschlusstreffer Russlands 36 Sekunden vor dem Ende durch Pawel Dazjuk kam zu spät.
Final mit Schweizer Beteiligung In einem packenden Final, der unter anderen vom Schweizer Linesman Tobias Wehrli geleitet wurde, glänzten die Tschechen mit bemerkenswerter Cleverness. Sie liessen die russischen Eiskünstler Mal für Mal anrennen und sorgten mit schnellen Gegenstössen für stete Gefahr vor dem russischen Keeper Semjon Warlamow. Auf der anderen Seite machte Tschechiens Galie Tomas Vokoun mit seiner Glanzleistung den prestigeträchtigen Erfolg erst möglich. Pech bekundete Superstar Jaromir Jagr: Nach einem Check von Alexej Jemelin gegen das Knie fiel der 38-jährige Stürmer mit einer Knieverletzung aus (50.).Der Überraschungsweltmeister Der WM-Titel der Tschechen konnte kaum erwartet werden. Die Osteuropäer starteten verhalten ins Turnier und mussten sich in der Zwischenrunde auch von der Schweiz (3:2) bezwingen lassen. Doch Jagr und Co. steigerten sich rechtzeitig auf die K.o.-Phase hin. Nach Siegen jeweils im Penaltyschiessen über Finnland im Viertelfinal und Schweden im Halbfinal mussten nun auch die Russen daran glauben. Für die «Sbornaja» ging das Jahr mit einer weiteren Enttäuschung zu Ende, nachdem sie bereits an den Olympischen Spielen in Vancouver den Titel verpasste hatte (Out im Viertelfinal). Für die Russen endet an Weltmeisterschaften eine Serie von 27 Siegen inklusive zwei WM-Titeln.Russland - Tschechien 1:2 (0:1, 0:1, 1:0) Kölnarena. - 19 132 Zuschauer (ausverkauft). - SR Baluska/Levonen (Slk/Fi), Brown/Wehrli (USA/Sz). - Tore: 1. (0:20) Klepis (Jagr) 0:1. 39. Rolinek (Rachunek) 0:2. 60. (59:24) Dazjuk (Kowaltschuk, Gontschar) 1:2 (ohne Torhüter). - Strafen: 3mal 2 plus 5 Minuten (Jemelin) plus Spieldauer (Jemelin) gegen Russland, 5mal 2 Minuten gegen Tschechien. Russland: Warlamow; Kornejew, Grebeschkow; Gontschar, Kalinin; Nikulin, Jemelin; Atjuschow, Kulikow; Semin, Sergej Fedorow, Owetschkin; Malkin, Dazjuk, Kowaltschuk; Koslow, Tereschtschenko, Frolow; Afinogenow, Anissimow, Kulemin. Tschechien: Vokoun; Rozsival, Mojzis; Nemec, Caslava; Rachunek, Blatak; Gregorek; Jagr, Vampola, Klepis; Voracek, Rolinek, Marek; Kaspar, Cervenka, Novotny; Kvapil, Koukal, Hubacek; Martin Ruzicka. Bemerkungen: Pfostenschüsse Sergej Fedorow (4.) und Owetschkin (59.). Tor von Dazjuk aberkannt (20./nach Ablauf des 1. Drittels). Jagr mit Knieverletzung ausgeschieden (50.). Timeout Russland (57:24). Die Tschechen schweben im siebten Himmel. / Foto: EQ Images
Russland von 57:24 bis 58:00, von 58:14 bis 58:27 und ab 58:42 ohne Torhüter - Schüsse: Russland 36 (13-12-11); Tschechien 25 (8-10-7). - Powerplay: Russland 0/4; Tschechien 0/2. Schlussrangliste: 1. Tschechien. 2. Russland. 3. Schweden. 4. Deutschland. 5. Schweiz. 6. Finnland. 7. Kanada. 8. Dänemark. 9. Norwegen. 10. Weissrussland. 11. Lettland. 12. Slowakei. 13. USA. 14. Frankreich. 15. Italien (Absteiger). 16. Kasachstan (Absteiger).
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Radiolino - Grosses Radio für kleine Ohren Radiolino ist das erste deutschsprachige Web-Radio der Schweiz für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren. Das Programm richtet sich aber auch an Eltern, Grosseltern, Onkeln und Tanten, sprich an die ganze Familie.
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