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Eishockey WM mit neuem Modus ab 2012Der Internationale Eishockeyverband (IIHF) beschloss am Halbjahreskongress in Portoroz (Sln) eine Modusänderung für die A-WM ab 2012. Neu gibt es Achtergruppen statt einer Zwischenrunde.et / Quelle: Si / Freitag, 17. September 2010 / 20:32 h
Nur die Weltmeisterschaft im Frühling 2011 in der Slowakei wird noch nach dem seit 1998 gültigen Modus mit vier Vorrundengruppen, einer Zwischenrunde und einer Finalrunde ausgespielt. Ab den Titelkämpfen 2012 in Finnland und Schweden wird in zwei Achtergruppen gespielt. Die ersten vier pro Gruppe erreichen die Viertelfinals.
«Das ist eine vernünftige Änderung. Alle freuen sich, dass der Antrag der skandinavischen Verbände durchgekommen ist», sagte der Freiburger René Fasel, der Präsident der IIHF. Der neue Modus ergibt für die 16 Mannschaften vor den Finalspielen zwar ein zusätzliches Spiel, bringt den Organisatoren und den Fans aber grosse Vorteile: Bis zu den Viertelfinals steht der komplette Spielplan fest.
Alter Modus führte zu leeren Rängen bei attraktiven Spielen In der Vergangenheit war bis nach dem Ende der Vorrunde nicht bekannt, wer in der Zwischenrunde wann gegen wen zu spielen hat.Beim Eröffnungspiel der letzten WM waren die Ränge voll, aber in der Zwischenrunde blieben viele Sitze leer / Foto: EQ Images
Dies führte dazu, dass in der Zwischenrunde oftmals attraktive Partien vor halbleeren Rängen gespielt werden mussten. An der letzten WM in Deutschland besuchten beispielsweise bloss 4200 Zuschauern die Zwischenrundenpartie Schweden - Kanada. Nicht nur die Zwischenrunde fällt durch die Modusänderung weg. Auch eine Abstiegsrunde gibt es nicht mehr. Die Letzten der beiden Achtergruppen steigen in die 1. Division (B-WM) ab. Die nächsten Weltmeisterschaften finden in Finnland/Schweden (2012), Schweden/Finnland (2013), Weissrussland (2014) und Tschechien (2015) statt. Für die WM 2016, die im Frühling in der Slowakei vergeben wird, haben sich Russland (Moskau und Kasan), Dänemark (Kopenhagen und Herning) und die Ukraine (Kiew) beworben.
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