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Tsunami in Japan: «Man kann nicht verstehen»

Frankfurt - In zuvor noch nie dagewesener Detailtreue bringen derzeit Fernsehbilder, Fotos und Videoaufnahmen die Tragödie des japanischen Erdbebens in die Wohnzimmer der Welt. Zu detailliert für unser Verarbeitungspotenzial, urteilt die Direktorin des Frankfurter Sigmund-Freud-Instituts.

fkl / Quelle: pte / Samstag, 12. März 2011 / 10:18 h

Jeder kann aus der Hubschrauberperspektive «live» mitverfolgen, wie der Tsunami ganze Landstriche wegreisst, Menschen zitternd in U-Bahnstationen ausharren oder Gastanks explodieren. «Es ist eindeutig zu viel für unser Verarbeitungspotenzial», urteilt Marianne Leuzinger-Bohleber, Direktorin des Frankfurter Sigmund-Freud-Instituts im Interview. Vergeblicher Versuch zu verstehen

«Da man mit solchen Katastrophen nicht rechnet, glaubt man es im Moment nicht und schiebt sie beiseite», analysiert die Expertin die Vorgänge beim medialen Miterleben. Erst in der zweiten Reaktion sehe man genauer hin, versucht durch das Einholen von immer mehr Details das Geschehene zu verstehen und damit psychisch einzugrenzen. Viele Medienangebote versuchen das Bedürfnis der Menschen zu befriedigen, das Geschehene etwa aus Sicht der Naturwissenschaft nachzuvollziehen.

Das völlige Verstehen hält Leuzinger-Bohleber jedoch für eine Illusion. «Schmerzliche Realität ist, dass die Menschheit auch 2011 kein Mittel besitzt, um solche Katastrophen zu verhindern. Zwar hat man als Folge des verheerenden Sumatra-Tsunamis von 2004 die Krisenregionen mit Frühwarnsystemen ausgestattet, was eine Form des Umgangs mit dieser Angst ist. Dennoch sind viele tief gekränkt, dass auch die beste Technik gegen Naturgewalten versagt.» Das extremste Beispiel davon sei das Bild der brennenden Atomkraftwerke, das an den menschlichen Urängsten rühre.



CNN zeigt live, wie der Tsunami ganze Landstriche wegreisst. /

«Es zeigt, dass es keine sichere Technik gibt.»

Schmerzliche Realität des Menschen

Für den Umgang mit den Bildern der Katastrophe rät die Expertin, sich nicht in ein falsches Weltbild zu flüchten, das die Endlichkeit und Verletzbarkeit des Menschen ausschliesst. Allmachtsfantasien einer Unabhängigkeit von der Natur oder auch vom eigenen Körper sei oft ein Kennzeichen von schwer Depressiven. «Jede Schreckensnachricht ist für sie nur mehr eine weitere Bestätigung dafür, dass sich ein aktiver Einsatz im Leben nicht lohnt. Viele nehmen daher solche Nachrichten gar nicht mehr wahr.»

Psychisch besser dran seien jene, die akzeptieren können, dass der Mensch ein zerbrechliches Wesen ist. «Wir sind in die Welt geworfen, wie Martin Buber sagte. Wer mit dieser Einstellung lebt, schafft es am ehesten, der Gegenwart Wertschätzung entgegen zu bringen», so die Psychoanalytikerin. Aus dem Weg gehen könne man den Katastrophen in Zeiten der Globalisierung und der Allgegenwart der Medien nicht. «Entweder wir stumpfen dadurch ab, oder identifizieren uns mit den Opfern. Die Spendensummen und die erstaunliche Hilfsbereitschaft bei derartigen Vorfällen zeigt immer wieder, dass meist zweites der Fall ist.»

 

 


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