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Daimler kann Korruptionsaffäre abhakenWashington - Daimler hat die Schmiergeld-Affäre in den USA überstanden. Ein Richter in Washington stimmte einem mit dem Justizministerium und der Börsenaufsicht SEC ausgehandelten Vergleich zu. Daimler muss 185 Millionen Dollar zahlen.fest / Quelle: sda / Donnerstag, 1. April 2010 / 23:45 h
«Das Unternehmen hat die richtigen Schritte unternommen, um das Problem zu lösen», lobte Richter Richard Leon. Die Stuttgarter hätten einen Sinneswandel hinter sich.
185 Millionen Dollar Strafe
Der Autobauer bekannte sich schuldig, über zehn Jahre hinweg in mindestens 22 Ländern Regierungsbeamte bestochen zu haben, um an lukrative Aufträge zu kommen. Daimler muss deswegen 185 Millionen Dollar zahlen. «Wir haben aus den Erfahrungen der Vergangenheit viel gelernt», sagte Konzernchef Dieter Zetsche in einer Mitteilung.
Mit dem Vergleich werden die Akten in einem seit Jahren andauernden Rechtsstreit geschlossen. Ein ehemaliger Mitarbeiter hatte den Behörden 2004 den entscheidenden Tipp gegeben. In der Zeit war Daimler noch mit dem US-Wettbewerber Chrysler liiert.
Daimler-Chef Dieter Zetsche: «Wir haben aus den Erfahrungen gelernt». / Foto: DaimlerChrysler
Die vor gut einer Woche veröffentliche Anklageschrift listet die Verfehlungen im Detail auf. 205 Zahlungen über insgesamt 56 Millionen Dollar Die US-Justiz sprach von mindestens 205 Zahlungen über insgesamt 56 Millionen Dollar. Mal hatte der Konzern einem hohen Beamten in Turkmenistan zum Geburtstag eine gepanzerte S-Klasse-Limousine im Wert von 300'000 Euro geschenkt, mal Würdenträger in Indonesien in den Golfclub eingeladen. Daimler ist das dritte deutsche Vorzeigeunternehmen binnen kurzer Zeit, bei dem Schmiergeld-Zahlungen aufflogen. Zuvor hatte es den Technologiekonzern Siemens und den Nutzfahrzeughersteller MAN erwischt. Vorstand kommt unbehelligt davon Anders als bei Siemens und MAN kam der Daimler-Vorstand unbehelligt davon. Dagegen mussten etwa 45 Mitarbeiter aus den Ebenen darunter gehen. Konzernchef Zetsche installierte extra einen Korruptionsbeauftragten. Daimler soll durch krumme Geschäfte mindestens 6300 Nutzfahrzeuge sowie 500 Autos verkauft haben. Die SEC beziffert den Umsatz auf 1,9 Milliarden Dollar und die illegalen Gewinne auf mindestens 91,4 Millionen Dollar. Die SEC sprach davon, dass Daimler von Korruption durchdrungen gewesen sei. ![]() UV-Beständigkeit: Ein Schlüssel für langlebige Outdoor-Werbemittel In der dynamischen Welt der Aussenwerbung spielt die Widerstandsfähigkeit gegen Umwelteinflüsse eine entscheidende Rolle. Eine der grössten Herausforderungen ist die UV-Strahlung, die Materialien im Freien stark beansprucht. Der Fokus liegt darauf, wie UV-Beständigkeit im Jahr 2026 die Langlebigkeit von Outdoor-Werbemitteln beeinflusst und welche strategischen Ansätze dabei eine Rolle spielen. Fortsetzung
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