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Zwei Tote bei Sturm in GrossbritannienLondon - Bei einem heftigen Sturm sind am Dienstag in Grossbritannien mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Ein Mann wurde auf einem Tanker im Ärmelkanal schwer verletzt, als eine riesige Welle das Schiff traf.fest / Quelle: sda / Dienstag, 3. Januar 2012 / 20:14 h
Er starb nach einer Rettungsaktion per Helikopter später im Spital. In der Stadt Tunbridge Wells südöstlich von London wurde ein weiterer Mann in seinem Wagen von einem Baum erschlagen.
Der Sturm wütete über grossen Teilen Grossbritanniens und führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Der Hafen im südenglischen Dover musste geschlossen werden, angesichts von Winden der Windstärke elf auf offener See wurde der Fährbetrieb in das französische Calais eingestellt. Flüge gestrichen An den schottischen Flughäfen in Glasgow und Edinburgh wurden zahlreiche Flüge gestrichen oder verschoben. Vielerorts wurden Bäume ausgerissen. /
![]() Starker Regen und Windböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 160 Kilometern pro Stunde behinderten zudem den Zug- und Busverkehr. In Nordirland, in Wales und im Südwesten Englands wurden Bäume ausgerissen, mehrere Strassen mussten gesperrt werden. In der Grafschaft Surrey im Südosten Englands wurde ein Busfahrer schwer verletzt, als ein Baum auf sein Fahrzeug stürzte. Die Pferderennbahn im ebenfalls in Surrey gelegenen Epsom musste geräumt werden, nachdem der Wind einen Teil eines Tribünendachs weggerissen hatte. Im Westen Schottlands wurden fünf Menschen verletzt, als der Wind mehrere Wohnmobile umstiess. Stromausfälle in Nordfrankreich Im Norden Frankreichs verursachten heftige Winde am Dienstag Stromausfälle: 13'000 Haushalte in der Region Nord-Pas-de-Calais waren zeitweise ohne Elektrizität, wie der Netzbetreibers ERDF am Abend mitteilte. Die Feuerwehr musste wegen umgestürzter Bäumen oder Stromleitungen zu zahlreichen Einsätzen ausrücken. Der französische Wetterdienst Météo France registrierte an der Küste Windböen mit einer Stärke von bis zu 126 Kilometern pro Stunde. Am Abend habe sich die Lage allerdings wieder beruhigt, hiess es.
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