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So wird der Garten zur Wohlfühl-Oase für Mensch und TierZürich - Wer einen Garten hat und Heimtiere hält, kann Probleme und Gefahren für die Tiere mit einfachen Massnahmen vermeiden. Zum Beginn der Gartensaison gibt die Tierschutzorganisation «Vier Pfoten» Tipps, wie der Garten eine Wohlfühl-Oase für Mensch, Tier und Pflanzen wird.li / Quelle: Vier Pfoten / Donnerstag, 25. April 2013 / 13:35 h
Viele beliebte Büsche und Blumen sind für Heimtiere giftig, etwa Clematis, Efeu oder Rhododendron sowie Frühjahrsblüher wie Krokusse, Narzissen oder Maiglöckchen; Dornen bergen eine Verletzungsgefahr, ebenso Pflanzen, die Bienen und andere stechende Insekten anziehen.
Corinne Abplanalp, Kampagnenleiterin von «Vier Pfoten» Schweiz, rät daher, gefährliche Pflanzen im Garten grundsätzlich zu meiden.
Bei handelsüblichen Düngemitteln sollten Hobbygärtner sorgfältig die Warnhinweise lesen und befolgen. «Am besten sind Naturdünger wie Pferdemist oder beispielsweise die weniger geruchsintensive Jauche aus Schachtelhalm», erklärt Corinne Abplanalp.
Auf den Einsatz von Gift gegen Schädlinge und Pflanzenkrankheiten sollten Heimtierbesitzer verzichten, auch hier gibt es eine grosse Auswahl an wirkungsvollen natürlichen Alternativen.
Tiere vor Verletzungen schützen Pools, Teiche oder Regentonnen können durch Abdeckungen oder bauliche Abgrenzungen «tiersicher» gemacht werden. «Ich kann Tiere auch ganz einfach vor Verletzungen schützen, indem ich gewisse Gartengeräte oder Rasenmäher nicht herumstehen lasse, sondern sie verschlossen aufbewahre», so Abplanalp.Für grössere Grundstücke empfiehlt sich der Hundegarten Hundebesitzer mit grossem Grundstück können durch Zäune oder Mauern einen «Hundegarten» vom Nutz- und Ziergarten abtrennen. «Da Hunde Rudeltiere sind, sollte der Hundegarten allerdings in der Nähe der Menschen sein und ermöglichen, dass das Tier darin herumtollen, Löcher buddeln und Knochen verstecken kann», rät Corinne Abplanalp. Ist kein Platz für einen extra Hundebereich, kann man das Tier dazu erziehen, nicht an die Beete zu gehen.Der Garten ist kein Ersatz für Spaziergänge und Ausflüge Hunde brauchen aber auf jeden Fall eine Stelle, wo sie graben dürfen, und einen geschützten, schattigen Platz im Sommer. Ein Garten muss in jedem Fall genug Platz zum Toben bieten. / Foto: Vier Pfoten/Mihai Vasile
«Doch kein noch so grosser Garten ersetzt gemeinsame Spaziergänge und Ausflüge», sagt Corinne Abplanalp. «Denn ein Hund erkundet gerne und nimmt neue Gerüche auf. Als Rudeltier braucht er ausreichenden Kontakt mit anderen Hunden und mit seinen menschlichen Bezugspersonen». Wird der Hund weggesperrt und z. B. nur im Garten gehalten, können psychische Störungen auftreten - Heulen und Bellen sind häufig ein Zeichen für Einsamkeit. Katzensicherer Garten sorgt für Frieden mit den Nachbarn Damit Blumen- und Gemüsebeete nicht zum Katzenklo werden, rät Corinne Abplanalp, die Erde mit trockenem Rindenmulch oder gehäckselten Zweigen zu versetzen. «Wenn die Katze im Garten eine kleine Sandfläche zur Verfügung hat, wird sie ihre Geschäfte auch nicht grundsätzlich beim Nachbarn erledigen», erklärt sie. Empfindliche Bäume kann man vor scharfen Krallen schützen, indem man den Katzen Kratzmatten besorgt. Vogel-Nistkästen sollten im Übrigen immer mit einer Drahtschlinge frei schwebend am Ast befestigt werden. Sobald die Jungvögel ihre ersten Flugversuche starten, sollte die Katze nicht in den Garten gelassen werden.
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