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Festgesetzte Segler: Es droht eine diplomatische KriseTeheran/London - Nach der Festnahme von fünf britischen Seglern durch die iranische Marine hat das britische Aussenministerium den iranischen Botschafter in London einbestellt.fest / Quelle: sda / Dienstag, 1. Dezember 2009 / 18:26 h
Ein hochrangiger Ministeriumsmitarbeiter habe am Nachmittag etwa anderthalb Stunden mit dem Botschafter Rasul Mowahedian gesprochen, sagte ein Sprecher des Ministeriums. Mowahedian sei gefragt worden, wo sich die festgenommenen Briten aufhielten. Ausserdem habe London auf eine «schnelle Lösung» gedrungen.
In einer Erklärung kritisierte das britische Aussenministerium, es sei eine Quelle «wachsender Beunruhigung», dass der Iran immer noch keine «detaillierte Erklärung» zu der Festnahme der fünf Briten abgegeben habe.
Auf dem Weg von Bahrain nach Dubai Der Iran hatte zugegeben, fünf britische Segler festgenommen zu haben. Die Männer waren offenbar auf dem Weg von Bahrain nach Dubai, wo sie an einer Regatta teilnehmen wollten. Die Briten seien illegal in den Iran eingedrungen, sagte Stabschef Esfandiar Rahim-Maschaei der iranischen Nachrichtenagentur Fars.David Miliband, Aussenminister Grossbritannien: Es gebe «keine Konfrontation und keinen Streit» mit dem Iran bei den Verhandlungen. / Foto: fco.gov.uk
Bestätige sich, dass die Segler mit «böser Absicht» in iranischen Gewässern unterwegs gewesen seien, drohten ihnen «ernsthafte» rechtliche Schritte. Rahim-Maschaie bezog sich auf mögliche Spionage durch die Segler. Rasche Freilassung gefordert Die Marine nahm sie am vergangenen Mittwoch fest, nachdem sie sich wohl versehentlich in iranische Gewässer verirrt hatten. Während der Iran wenig Interesse an einer schnellen Lösung zeigte, forderte Grossbritannien eine rasche Freilassung und bemühte sich um Diplomatie. Der britische Aussenminister David Miliband betonte, es gebe «keine Konfrontation und keinen Streit» mit dem Iran bei den Verhandlungen. Die Männer seien keine Militärangehörige, sondern Zivilisten.Links zum Artikel:
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