|
|
||||||
|
||||||
|
|
||||||
|
|
Dritter Etappensieg für Kittel«Aller guten Dinge sind drei» sagte sich Marcel Kittel und sprintete in der zwölften Tour-Etappe zum bereits dritten Sieg. Der Deutsche schlug in Tours Sprintstar Mark Cavendish um eine halbe Radlänge. Leader Christopher Froome verbrachte einen geruhsamen Tag.fajd / Quelle: Si / Donnerstag, 11. Juli 2013 / 17:55 h
Die Etappe über 218 km von Fougères nach Tours wurde wie erwartet in einem Massensprint entschieden. Und obwohl er von seinen Teamkollegen ideal auf die knapp 500 m lange Zielgerade geführt wurde, verpasste der seit einigen Jahren als König der Sprinter angesehene Brite Cavendish seinen 25. Etappenerfolg in der Tour de France. Auf den letzten Metern sah er sich noch von Marcel Kittel überholt, dem neuen Star der (Sprint-)Szene. Der 25-jährige Thüringer vom kleinen Team Argos-Shimano hatte auf ähnliche Art und Weise schon zwei Tage zuvor in Saint-Malo triumphiert, damals vom Hinterrad seines deutschen Konkurrenten André Greipel. Wie in der Bretagne war es Kittel, der mit idealem Timing zur Ziellinie hin die höchste Endgeschwindigkeit erreichte.
"Das war knapp, nicht? Könnt' ihr mir das Bild ausdrucken, dann hänge ich es mir an die Wand", sagte Kittel, als er vom TV-Interviewer noch einmal die Bilder des Fotofinishs gezeigt erhielt. Der Deutsche betonte, wie "stolz" er über diesen neuerlichen Sieg sei, denn: "Das war heute ein richtiger Sprint gegen Cavendish. Auf diesen Moment habe ich schon lange gewartet." Kittel verriet in Tours noch Appetit auf mehr: "Ich habe gute Beine und freue mich auf die nächsten zwei Etappen. Da liegt noch etwas drin. Danach kommen die Berge, die sind nichts für mich." Deutsche im Hoch Während die Franzosen in der Jubiläums-Tour weiterhin auf den ersten Etappensieg warten, avancieren die Deutschen zu Seriensiegern. Kittel, der schon die erste und zehnte Etappe gewonnen hatte, sorgte für den dritten Tagessieg eines Deutschen in Serie. Am Mittwoch hatte sich Tony Martin im Einzelzeitfahren nach Mont-Saint-Michel den Sieg geholt. Dazu war auch Greipel in der sechsten Etappe noch einmal siegreich gewesen. Damit ist kurz nach der Hälfte der 100. Austragung klar, dass es für die deutschen Radprofis nach Anzahl Etappensiege zumindest die zweiterfolgreichste Tour werden wird. Marcel Kittel triumphierte erneut. / Foto: EQ Images
1997 gab es durch Erik Zabel (3) und Jan Ullrich (2) ebenfalls fünf Siege zu bejubeln. Noch besser lief es einzig 1977, als Didi Thurau alleine fünf Teilstücke für sich entschied. Dazu kam noch ein Erfolg durch Klaus-Peter Thaler. Trotz der grossen Erfolge seiner Fahrer kann die "Grande boucle" allerdings in Deutschland seit 2012 im öffentlich-rechtlichen Fernsehen nicht verfolgt werden. ARD und ZDF hatten sich letzten Sommer wegen des Dopingproblems im Radsport und den sinkenden Einschaltquoten aus der Live-Berichterstattung zurückgezogen. Quintett auf der Flucht Das bei Flachetappen übliche Szenario fand auch nach Tours seine Anwendung. Die Flucht des Tages wurde wie üblich bereits kurz nach dem Start ausgelöst, am Donnerstag durch den Italiener Francesco Gavazzi nach 3,5 km. Danach stiessen mit Manuel Mori (It), Anthony Delaplace (Fr), Romain Sicard (Fr) und Juan Antonio Flecha (Sp) noch vier weitere Fahrer dazu. Der Maximalvorsprung betrug neun Minuten (nach 42,5 km), danach erhöhten hinten im Feld ein paar Helfer der Sprinter-Teams das Tempo. Als Letzter des Quintetts wurde Flecha 6 km vor dem Ziel wieder eingeholt. Danach begannen sich die so genannten Sprinter-Züge zu formieren, wobei allerdings derjenige von Lotto-Belisol mit Topsprinter Greipel vom Massensturz auf dem drittletzten Kilometer aufgehalten wurde. Bei dem Zwischenfall, der sich unmittelbar hinter Leader Froome ereignete, musste keiner der Topfahrer zu Boden. Froome verlor bei dem Sturz allerdings mit dem Norweger Edvald Boasson Hagen (Bruch des rechten Schulterblattes) einen zweiten wichtigen Helfer nach Wassil Kirienka (Out in der 9. Etappe). Wieder Sprinter-Etappe Auch die 13. Etappe am Freitag von Tours nach Saint-Amand-Montrond wird mit grösster Wahrscheinlichkeit zu einer Angelegenheit der Sprinter. Auf den 173 km sind keine grösseren Anstiege zu bewältigen. Einzig eine Bergwertung der vierten Kategorie steht auf dem Programm. Diese befindet sich aber mehr als 100 km vom Ziel entfernt und stellt somit für die Sprinter um Cavendish, Greipel und Kittel kein beachtenswertes Hindernis dar.
![]() UV-Beständigkeit: Ein Schlüssel für langlebige Outdoor-Werbemittel In der dynamischen Welt der Aussenwerbung spielt die Widerstandsfähigkeit gegen Umwelteinflüsse eine entscheidende Rolle. Eine der grössten Herausforderungen ist die UV-Strahlung, die Materialien im Freien stark beansprucht. Der Fokus liegt darauf, wie UV-Beständigkeit im Jahr 2026 die Langlebigkeit von Outdoor-Werbemitteln beeinflusst und welche strategischen Ansätze dabei eine Rolle spielen. Fortsetzung
Endlich: SMS versenden mit Outlook 2007/2010 St. Gallen - Das mühsame Getippe ist vorbei. Als erster Schweizer Anbieter stellt ASPSMS.COM eine Anbindung an den Mobile Service von Microsofts Outlook 2007/2010 zur Verfügung. Ohne zusätzliche Software können SMS bequem via Outlook 2007/2010 versendet werden – und das auch noch günstiger als mit dem Handy. Fortsetzung
Radiolino - Grosses Radio für kleine Ohren Radiolino ist das erste deutschsprachige Web-Radio der Schweiz für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren. Das Programm richtet sich aber auch an Eltern, Grosseltern, Onkeln und Tanten, sprich an die ganze Familie.
Fortsetzung
|
|
|