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Unwetter wüten in ZentralamerikaSolola - Durch heftige Stürme und Regenfälle sind in den vergangenen Tagen in Guatemala und Südmexiko mindestens 48 Menschen ums Leben gekommen. Laut Behördenangaben sind Zehntausende von den Unwetterfolgen betroffen, die Schäden gehen in die Millionen.fest / Quelle: sda / Dienstag, 7. September 2010 / 23:35 h
Allein in Guatemala starben infolge der schlimmsten Regenfälle seit 60 Jahren laut offiziellen Angaben 45 Menschen durch Erdrutsche, 15 weitere wurden am Dienstag noch vermisst, Dutzende wurden verletzt. Zudem seien Schäden in Höhe von einer halben Milliarde US-Dollar entstanden.
Katastrophenschützern zufolge sind über 40'000 Menschen weiter in Gefahr, 11'500 mussten bereits in Sicherheit gebracht werden.
Guatemalas Präsident Alvaro Colom sprach von einer nationalen Tragödie. / Foto: videosdemusica.org
Guatemalas Präsident Alvaro Colom sprach von einer «nationalen Tragödie». Ausnahme auch in Mexiko Im Süden des Nachbarstaats Mexiko wurden den Behörden zufolge drei Menschen getötet und 400'000 weitere von den Fluten aus ihren Häusern vertrieben, nachdem mehrere Flüsse über die Ufer getreten waren. Im Nordosten des Landes wurde der Ausnahmezustand ausgerufen, nachdem der Orkan «Hermine» am Montagabend die Küstenregion erreicht hatte. Der Höhepunkt der bis Ende Oktober andauernden Regensaison ist dabei noch nicht einmal erreicht. Die Küstenregion zwischen den USA und Mexiko könnte trotz «Hermine» aber glimpflicher davonkommen. Zwar befürchten die US-Wetterexperten des National Hurrican Center (NHC) auch hier schwere Überflutungen infolge heftiger Regenfälle und sogar Tornados. Allerdings habe «Hermine» zuletzt leicht an Geschwindigkeit eingebüsst und solle sich den Prognosen zufolge bis Dienstagnachmittag zum «tropischen Tiefdruckgebiet abschwächen».
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