Sonntag, 26. Mai 2013
VADIAN.NET, St.Gallen



Nachrichten.ch

Aktuell

Forum


Inland

Berner Innenstadt im Bann des erwarteten Tanz- und Protest-Umzugs

Bundesrätin Doris Leuthard besucht Ausstellung über Lausanne-Morges

Helvetischer Widerstand beim Banken-Abkommen mit den USA

Zürcher Regierungsrat kontert Wegzugs-Drohung der Swiss

Wirtschaft

Kuba bekommt luxuriöse Tourismusanlage mit Golfclub

IWF-Chefin Lagarde entgeht Verfahren dank «Zwitterstatus»

Chinas Ministerpräsident Li übt Kritik an EU im Solar-Streit

Graphen-Elektronik aus dem Drucker rückt näher

Ausland

Nasrallah verteidigt Eingreifen libanesischer Milizen in Syrien

Tausende Portugiesen fordern Rücktritt ihrer Regierung

18 Verletzte bei Selbstmordanschlag in Dagestan

Britischer Geheimdienst soll Adebolajo als Agent angeworben haben

Sport

Starke Schweizer beim Sprinter-Meeting in Weinheim

GC Amicitia schaffte Klassenerhalt

Kriessern gewann den Swiss Cup

Federer beginnt Sonntag

Kultur

Filmfestival in Cannes: Polanski und Jarmusch brillieren

Dachdecker findet «Superman»-Erstausgabe

Karl's Kühne Gassenschau: «Fabrikk»

Beyoncé Knowles: Duett mit Lady Gaga?

Kommunikation

Einer der ersten Apple-Computer für halbe Million Euro versteigert

Google setzt «schwul» mit «schlecht» gleich

US-Stromnetz unter Cyber-Dauerfeuer

Kindle Fire HD bald in 170 Ländern erhältlich

Boulevard

Erneute Messerattacke auf einen Soldaten - diesmal in Paris

«Simpsons»-Stadt soll nachgebaut werden

Club der Autofreien tritt Verkehrs-Club bei

Gewinnzahlen und Quoten vom Samstag, 25. Mai 2013

Wissen

Studie zeigt noch weiten Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft

Universalimpfstoff gegen Grippe in Sichtweite

Ozeanzirkulation beeinflusst CO₂-Konzentration der Atmosphäre

Das Klima «sieht» so aus. Vielleicht. (Teil 2)

Wetter


Kolumne


Möchten Sie zu diesen Themen eine eigene
Internetpräsenz aufbauen?

www.immobilienblase.at  www.hauskredite.de  www.hypothekenpapieren.net  www.hochkochen.info  www.vorstoss.org  www.mortgage.eu  www.staatsanwalt.ch  www.beweisfuehrung.com  www.amtsantritt.at  www.investoren.de  www.securities.net

Registrieren Sie jetzt komfortabel attraktive Domainnamen!

Branchenbuch.ch
Domainregistration seit 1995
Internes

Impressum


Werbung


Publireportagen


Newsfeed


Die veröffentlichten Inhalte sind ausschliesslich zum persönlichen Gebrauch bestimmt. Die Vervielfältigung, Publikation oder Speicherung in Datenbanken, jegliche kommerzielle Nutzung sowie die Weitergabe an Dritte sind nicht gestattet.

Nachrichten.ch (c) Copyright 2013 by news.ch / VADIAN.NET AG

Staatsanwälte nehmen JPMorgan wegen Hypothekenpapieren ins Visier

New York - Die Finanzkrise beschäftigt auch vier Jahre nach ihrem Hochkochen die US-Gerichte: Der New Yorker Generalstaatsanwalt Eric Schneiderman hat am Montag eine Klage gegen die grösste US-Bank JPMorgan Chase eingereicht.

laz / Quelle: sda / Dienstag, 2. Oktober 2012 / 11:04 h

Der Vorwurf: Die 2008 von JPMorgan übernommene Investmentbank Bear Stearns habe Investoren bei Hypothekenpapieren hinters Licht geführt. Die Bank habe es nicht gekümmert, welch minderwertigen Hauskredite darin verpackt gewesen seien. Das habe zu «riesigen Verlusten» geführt. Einige US-Medien werteten den Vorstoss als Vorboten einer Klagewelle kurz vor der Präsidentschaftswahl Anfang November. Barack Obama hatte sich bei seinem Amtsantritt auf die Fahnen geschrieben, die Wall Street zu zügeln. Er trieb die Finanzmarktreform voran, den sogenannten Dodd-Frank Act. Im Januar hatte der Präsident zudem eine Gruppe mit Vertretern von Ermittlungsbehörden eingerichtet, die Betrug mit Hypothekenpapieren nachgehen sollten. Zu den Mitgliedern zählt auch Schneiderman.

Bank weist Vorwürfe zurück

JPMorgan wies die Anschuldigungen zurück und erklärte, die Bank sei enttäuscht, dass die Staatsanwälte ihr im Vorfeld nicht die Gelegenheit gegeben hätten, die Vorwürfe zu entkräften. Der Finanzkonzern gilt als Nutzniesser der Finanzkrise, da er sich durch geschickte Zukäufe vergrössern konnte. Neben Bear Stearns verleibten sich die New Yorker auch die zusammengebrochene US-Sparkasse Washington Mutual ein. Eigene Spekulationsverluste mit den giftigen Hypothekenpapieren konnte JPMorgan klein halten.



Die Bankenkrise in der USA ist für die Gerichte noch nicht vorbei. /

In der Fachsprache heissen die Papiere «Residential Mortgage-Backed Securities» oder RMBS. Banken hatten zu Zeiten des Immobilienbooms in den USA massenhaft Eigenheimkredite zu Paketen gebündelt und an Investoren verkauft. Als die Immobilienblase ab 2007 platzte, konnten viele Hauskäufer ihre Raten aber nicht mehr zahlen - und wegen der Ausfälle verloren auch die damit unterlegten Hypothekenpapiere drastisch an Wert. Das brachte die Finanzkrise ins Rollen, die in der Pleite der US-Bank Lehman Brothers im September 2008 gipfelte.

Investoren sollen entschädigt werden

New Yorks Generalstaatsanwalt Schneiderman will nun mit seiner zivilrechtlichen Klage sowohl erreichen, dass die Investoren von Bear Stearns entschädigt werden, als auch dass die Bank die damals eingestrichenen Gewinne herausrücken muss. Eine genaue Summe wird in der 31 Seiten langen Klage indes nicht genannt. Als Hausmarke führt der Staatsanwalt allerdings Verluste an, die alleine bei den Hypothekenpapieren angefallen seien, die Bear Stearns 2006 und 2007 aufgelegt habe: 22,5 Milliarden Dollar. Die Beweisführung in derlei Fällen ist aber schwierig, was die zahlreichen Klagen von Investoren gegen Banken zeigen. Welche Folgen öffentliche Vorhaltungen indes haben können, hatte vor zwei Jahren die Investmentbank Goldman Sachs zu spüren bekommen. Die US-Börsenaufsicht SEC hatte ihr ebenfalls vorgeworfen, beim Verkauf von Hypothekenpapieren falschgespielt zu haben. Über Wochen stand das Wall-Street-Haus in der Kritik. Am Ende zahlte Goldman in einem Vergleich 550 Millionen Dollar, um den Fall zu den Akten legen zu können.

In Verbindung stehende Artikel




Pfändungs-Vergleich mit US-Behörden kostet JPMorgan 700 Millionen





US-Behörde verklagt Grossbank JPMorgan





US-Bank JP Morgan verdient wieder wie zu besten Zeiten





Geldwäscherei-Ermittlungen gegen US-Banken





Fitch stuft JPMorgan um eine Note herunter





JPMorgan zahlt Geldbusse





JPMorgan Chase zahlt 861 Mio. Dollar an ehemalige Lehman-Kunden

 Kommentare 
Ihre Meinung interessiert uns. Machen Sie mit und diskutieren Sie aktiv mit anderen nachrichten.ch Lesern.
» Ihr Kommentar
Publireportagen

Kostüme sind Magie, Spass, Heiterkeit und Feststimmung zu jeder Jahreszeit Wir haben im Klang und Kleid immer wieder verschiedenste Kostüme aus Film- und TV-Serien. Wenn Du etwas Spezielles suchst, wirst Du hier vielleicht fündig. Fortsetzung



Endlich: SMS versenden mit Outlook 2007/2010 St. Gallen - Das mühsame Getippe ist vorbei. Als erster Schweizer Anbieter stellt ASPSMS.COM eine Anbindung an den Mobile Service von Microsofts Outlook 2007/2010 zur Verfügung. Ohne zusätzliche Software können SMS bequem via Outlook 2007/2010 versendet werden – und das auch noch günstiger als mit dem Handy. Fortsetzung



Radiolino - Grosses Radio für kleine Ohren Radiolino ist das erste deutschsprachige Web-Radio der Schweiz für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren. Das Programm richtet sich aber auch an Eltern, Grosseltern, Onkeln und Tanten, sprich an die ganze Familie. Fortsetzung







Immobilien

Kein Baustopp für Hälfte der geplanten Zweitwohnungen Bern - Baugesuche für 14'000 Wohnungen sind nach Annahme der Zweitwohnungsinitiative im März 2012 in den betroffenen Gemeinden noch eingereicht worden. Rund die Hälfte davon kann nach dem Entscheid des Bundesgerichts tatsächlich gebaut werden, wie die Grossbank CS schätzt. Fortsetzung


Gebirgskantone bedauern Bundesgerichtsurteil Bern - «Ein Schlag für jene, die bauen wollen»: Die Reaktion der Regierungskonferenz der Gebirgskantone auf die Bundesgerichtsentscheide zur Zweitwohnungsinitiative teilen viele Betroffene. Die Kantone mit den meisten offenen Gesuchen warnen vor den Folgen der Lausanner Urteile. Fortsetzung



Schuldenbremse für Slowenien Belgrad/Brüssel - Slowenien hat eine Schuldenbremse in seiner Verfassung verankert. Von 2015 an soll es einen ausgeglichenen Haushalt geben, entschied das Parlament am Freitag. Die Abstimmung endete mit 78 zu 8 Stimmen, nur die Sozialdemokraten von Präsident Borut Pahor waren dagegen. Fortsetzung


Bankia: Verdacht auf verbotene Leerverkäufe Madrid - Die spanische Börsenaufsicht nimmt einen massiven Ausverkauf von Aktien der verstaatlichten Bankia unter die Lupe: Knapp 50 Millionen Aktien wurden am Donnerstag gehandelt - das war das Zweieinhalbfache der verfügbaren Anteilsscheine. Fortsetzung



Britischer Premier fordert Steuerparadiese zur Zusammenarbeit auf London - Der britische Premierminister David Cameron hat an die zu seinem Land gehörenden Steueroasen appelliert, beim Kampf gegen Steuerhinterziehung mitzuwirken. Cameron wandte sich am Montag in einem Brief an zehn Überseegebiete und Kronbesitzungen. Fortsetzung


Postfinance: Umwandlung zur Bank drückt auf den Gewinn Bern - Die Umwandlung zur Bank wird die Postfinance vor allem bei den Steuern zu spüren kommen. Postfinance-Chef Hansruedi Köng spricht im Interview mit der «SonntagsZeitung» von einer Steuerquote von rund 20 Prozent. «Wir werden deshalb sicher ein tieferes Gewinnniveau ausweisen», sagt er. Fortsetzung


Finanzplatz

IWF-Chefin Lagarde wird weiter befragt Paris - Die richterliche Befragung der IWF-Chefin Christine Lagarde wegen einer Finanzaffäre aus ihrer Zeit als französische Finanzministerin ist fortgesetzt worden. Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) traf am Morgen am Gerichtshof der Republik in Paris ein. Fortsetzung


Bundesrat fühlt sich immer noch unschuldig Bern - Der Bundesrat weist die Kritik des Parlaments an seinem Vorgehen in der Affäre um Philipp Hildebrand in seiner offiziellen Stellungnahme erneut zurück. Im Gegensatz zur Aufsichtsbehörde geht die Regierung davon aus, rechtmässig gehandelt zu haben. Fortsetzung


Wirtschaft

Neues Führungsgespann für santésuisse Bern - Der Krankenkassenverband santésuisse erhält eine neue Führung. Verena Nold Rebetez leitet den Verband neu als Direktorin, ihr zur Seite steht der langjährige bisherige stellvertretende Direktor Stefan Holenstein. Der bisherige Direktor Christoph Meier wirft das Handtuch. Fortsetzung


Taiwans Panel-Hersteller kämpfen mit Preisverfall Taipeh - Die taiwanesische Panel-Industrie hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2013 Displays im Wert von 234,47 Mrd. Neue Taiwan Dollar (etwa 7,86 Mrd. Dollar) umgesetzt, bleibt dabei jedoch leicht unter dem Vorjahresniveau. Fortsetzung


Recht

Amanda Bynes: Ich muss mir die Nase operieren lassen Der ehemalige Kinderstar ('Was Mädchen wollen') war am Donnerstag in New York verhaftet worden, nachdem sich die Nachbarn beschwert hatten. Die Polizei fand Berichten zufolge Marihuana in der Wohnung und die Amerikanerin wird beschuldigt, eine Wasserpfeife aus dem 36. Stock geworfen zu haben. Fortsetzung


Interpol lehnt Haftbefehl für Magnitski-Chef Browder ab Lyon - Interpol will keinen Haft- und Auslieferungsbefehl ausstellen für den Ex-Chef des in russischer Haft verstorbenen Steueranwalts Sergej Magnitski. Die internationale Polizeibehörde erklärte am Samstag, alle Unterlagen über den Briten William Browder seien zerstört worden. Fortsetzung