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Close-up. Eine Schweizer Filmgeschichte

Im Jahr 2024 wird die Praesens-Film AG ihr hundertjähriges Jubiläum feiern. Als älteste noch bestehende Filmgesellschaft der Schweiz hat sie eine ereignisreiche Geschichte, die bis nach Hollywood reicht. Die Ausstellung im Landesmuseum illustriert eindrucksvoll, wie sehr die Kinoleinwand ein Abbild von Zeitgeist, Politik und Gesellschaft ist.

fest / Quelle: pd / Samstag, 27. Januar 2024 / 19:37 h

Die Firma Praesens-Film wurde im Jahr 1924 von dem jüdischen Einwanderer Lazar Wechsler und dem Schweizer Flugpionier Walter Mittelholzer gegründet. Anfangs spezialisierte sich das Unternehmen auf Reklamefilme, die in der Schweiz noch nicht sehr bekannt waren. Zu den Kunden zählten bekannte Marken wie Lux, Grieder und Bally. Später kamen auch Auftragsfilme hinzu, die kontroverse Themen wie Alkoholismus oder Schwangerschaftsabbruch behandeln.

Vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs engagierten sich Lazar Wechsler und sein Team für die Geistige Landesverteidigung. In dieser Zeit entstanden grosse Spielfilme bei Praesens-Film. Einer davon ist «Gilberte de Courgenay», der eine romantische Darstellung der militärischen Grenzbesetzung im Ersten Weltkrieg zeigt. Im Film sorgen komödiantische Szenen mit Pferdekostümen dafür, dass Heimweh und Grenzkoller verfliegen. Die Hauptfigur Gilberte tröstet die Soldaten und kümmert sich um einsame Herzen - dadurch wird sie zum ersten weiblichen Filmstar der Schweiz.

Humanistischer Film "Marie-Louise" ein grosser Erfolg

Als sich im Jahr 1943 abzeichnete, dass die Alliierten den Krieg gewinnen würden, richtete Praesens-Film seinen Fokus auf den Humanismus. "Marie-Louise" erzählt die Geschichte eines französischen Mädchens, das während des Zweiten Weltkriegs für drei Monate von einer Schweizer Familie aufgenommen wird, dank der Kinderhilfe des Schweizerischen Roten Kreuzes. Der Film griff die humanitäre Tradition der Schweiz auf und stärkte das nationale Selbstverständnis des Publikums.



Schweizer Filmstars: Anne-Marie Blanc ist der erste weibliche Filmstar der Schweiz und feiert auch international Erfolge. Ihr Filmdebüt gibt sie im Kriminalfilm Wachtmeister Studer (1939). Heinrich Gretler spielt die Hauptrolle des Ermittlers, der die Schweizer Demokratie im Kleinen verteidigt. /



Lazar Wechsler als Student, Zürich vor 1919. /



Filmcrew auf Reisen: Eduard Tissé, Sergej M. Eisenstein, Lazar Wechsler im Strandbad Wollishofen, 1929. /



Regienachwuchs: Gilberte Schneider-Montavon wünscht, dass ihre Geschichte unter dem Patronat der Schweizerischen Nationalspende verfilmt wird. Um den Segen dieser Soldatenstiftung zu erhalten, muss ein Schweizer Regie führen. Die Wahl fällt auf den jungen Theaterregisseur Franz Schnyder. /



Soldatenmutter: Gilberte de Courgenay zeichnet ein romantisiertes Bild der militärischen Grenzbesetzung. An Silvester sorgen komödiantische Einlagen im Pferdekostüm dafür, dass Heimweh und Grenzkoller verfliegen. Dazu trägt auch Gilberte bei, die die Soldaten tröstet und verwundete Herzen pflegt. /



Hinter der Kamera: Hermann Haller, Leopold Lindtberg, Emil Berna, Franz Vlasak (v.l.n.r.) Egon Priesnitz. /



Weltweiter Erfolg: Metro-Goldwyn-Mayer vertreibt Die letzte Chance in den USA, in Südamerika und Grossbritannien. Die New York Times nimmt das Flüchtlingsdrama in die Liste der zehn besten Filme von 1946 auf. Transport der Filmrollen, 1945. /



Close-up. Eine Schweizer Filmgeschichte: Blick in die Ausstellung. /



Close-up. Eine Schweizer Filmgeschichte: Blick in die Ausstellung. /



Close-up. Eine Schweizer Filmgeschichte: Blick in die Ausstellung. /

Sowohl in der Schweiz als auch international war "Marie-Louise" ein grosser Erfolg. Im Jahr 1946 wurde dieser nicht-englischsprachige Film zum ersten Mal mit einem Oscar für das beste Originaldrehbuch ausgezeichnet.

Nach dem Krieg bevorzugte das Publikum Unterhaltungsfilme ohne politische Botschaften. Zwei kurz hintereinander erscheinende Heidi-Filme boten eine perfekte Flucht in eine idyllische Bergwelt. "Heidi" war weltweit erfolgreich und diente als förderliche Werbekampagne für Tourismus und Politik in der Schweiz. Die Fortsetzung "Heidi und Peter" war zudem der erste Farbfilm aus der Schweiz. Wie sein Vorgänger stellt er die Berge als gesundheitsfördernde Reisedestination dar und setzt sie im Kontrast zur bedrohlichen Stadt.

Ende der 1950er-Jahre konnte das kommerzielle Schweizer Kino seine steigenden Produktionskosten kaum noch decken, was zu finanziellen Misserfolgen bei Praesens-Film führte.

Gesellschaftsarchive vernichtet

Im Jahr 1972 liess Lazar Wechsler nach dem Tod seiner Frau Amalie entmutigt einen Teil der Gesellschaftsarchive zerstören. Daraufhin übernahmen die Brüder Martin und Peter Hellstern die Leitung der Firma und führten sie nur noch als Filmverleih weiter. Seit 2009 setzt Praesens-Film auch wieder auf Ko-Produktionen.

Die Ausstellung im Landesmuseum wirft ein Scheinwerferlicht auf die Menschen, die vor und hinter der Kamera Schweizer Filmgeschichte geschrieben haben. Sie erzählt entlang des gesamten Filmproduktionsprozesses von Drehbuch über Regie, Schauspiel und Kamera bis hin zu Schnitt und Musik mit Objekten und Anekdoten nicht nur ein Stück Schweizer Kulturgeschichte, sondern ermöglicht auch einen exemplarischen Blick auf Themen, welche das 20. Jahrhundert gesellschaftlich, politisch und wirtschaftlich geprägt haben.

Die Ausstellung findet in Partnerschaft mit der Cinémathèque suisse statt.

Filmvorführungen

Folgende Kinos und Festivals zeigen anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums Praesens-Filme auf der grossen Leinwand:
  • Cinéma Capitole, Lausanne, 27.2.–25.4.2024
  • Filmpodium, Zürich, 1.1.–15.2.2024
  • Frame, Zürich, 7.1.–28.1.2024
  • Kino REX, Bern, 1.–28.2.2024
  • Kino ROXY, Romanshorn, 22.2.2024
  • Solothurner Filmtage, 18.– 23.1.2024

Close-up - Eine Schweizer Filmgeschichte

Bis zum 21.04.2024
Landesmuseum Zürich
Museumstrasse 2
Postfach
8021 Zürich
T. +41 44 218 65 11
info@nationalmuseum.ch

Öffnungszeiten
Museum, Bistro & Boutique
Di - Mi 10:00 - 17:00
Do 10:00 - 19:00
Fr - So 10:00 - 17:00



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